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<title> - Noch ´was von Hannes Stein</title>
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<description>Das offizielle Amerikanski Forum</description>
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<title>Noch ´was von Hannes Stein (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p> <br />
 <br />
Zweitens. Die Liebe der arabischen Nationalisten <br />
zu den Nazis blieb zunächst unerwidert. Je <br />
schärfer aber der Konflikt des Großdeutschen <br />
Reiches mit den Briten wurde, desto interessanter <br />
wurden die potenziellen Verbündeten im Nahen <br />
Osten. Am Ende entdeckten die Nazis doch noch ihr <br />
Herz für den Multikulturalismus. Sie unterstützten <br />
Hadsch Amin al-Husaini, den &quot;Großmufti von <br />
Jerusalem&quot;, mit Geld und Waffen; er zettelte von <br />
1936 bis 1939 Pogrome und Massaker gegen die <br />
zionistischen Siedler im britischen Mandatsgebiet <br />
Palästina an. 1941 war er an einer prodeutschen <br />
Erhebung in Bagdad beteiligt, die Hunderte Juden <br />
das Leben kostete - erst nach drei Tagen wurde sie <br />
von britischen Truppen niedergeschlagen. Danach <br />
floh der Mufti ins Großdeutsche Reich. Dort <br />
freundete er sich mit Heinrich Himmler an und <br />
sorgte durch persönliche Intervention dafür, dass <br />
100 000 Juden, denen eigentlich die Ausreise <br />
gestattet werden sollte, doch noch in die <br />
Gaskammern deportiert wurden. Der Neffe jenes <br />
frommen Mannes, ein gewisser Abd al-Rahman Abd <br />
al-Rauf Arafat al-Kudwa as-Husaini, hat unter <br />
seinem nome de guerre Jassir Arafat auf der Bühne <br />
der Weltpolitik reüssiert.  <br />
 <br />
Drittens. Eigentlich hat der Islam keine <br />
antisemitische Tradition. Juden waren in der <br />
moslemischen Welt Bürger zweiter Klasse mit <br />
eingeschränkten, aber verbrieften Rechten; sie <br />
galten nicht als gefährlich, sondern als <br />
verächtlich. Vor allem sagte man ihnen Feigheit <br />
nach. Seit den dreißiger Jahren aber begann das <br />
antisemitische Gift aus Europa in den islamischen <br />
Blutkreislauf zu träufeln. Nach der Gründung des <br />
Staates Israel wurde der Hass gleich literweise <br />
importiert. Denn mit einem Mal standen die <br />
angeblichen Feiglinge den Moslems als Soldaten <br />
einer siegreichen Armee gegenüber. Dafür konnte es <br />
freilich nur eine Erklärung geben: die jüdische <br />
Weltverschwörung. So wurden die &quot;Protokolle der <br />
Weisen von Zion&quot;, jene berühmte antisemitische <br />
Fälschung, öfter auf arabisch aufgelegt als in <br />
jeder anderen Sprache, das Deutsche <br />
eingeschlossen.  <br />
 <br />
&quot;Die Juden sind immer dieselben, jederzeit und <br />
überall. Erst im Dunkeln leben sie auf. Sie <br />
ersinnen ihre bösen Taten im Geheimen ... Der <br />
Prophet hat uns über die richtige Art, sie zu <br />
behandeln, aufgeklärt, und es ist ihm am Ende <br />
gelungen, die Verschwörungen zu zerschlagen, die <br />
sie geplant hatten. Heute müssen wir diesem Weg <br />
folgen und Palästina vom Schmutz reinigen.&quot; So <br />
hieß es in einem ägyptischen Lehrbuch der <br />
sechziger Jahre. Etwa zur selben Zeit erklärte ein <br />
damals noch unbekannter irakischer Armeeoffizier <br />
namens Saddam Hussein seinem entsetzten deutschen <br />
Gast, Hitlers &quot;Mein Kampf&quot; sei &quot;das wichtigste in <br />
unserem Jahrhundert geschriebene Buch&quot;, und die <br />
Deutschen hätten einen kapitalen Fehler begangen, <br />
als sie die Juden nicht total ausrotteten. <br />
 <br />
&quot;Es geht um einen nationalen deutschen Krieg&quot;, <br />
heißt es auf der pistaziengrün leuchtenden <br />
Webseite der Deutsch-Arabischen Gesellschaft, <br />
deren Präsident Jürgen W. Möllemann ist. &quot;Die <br />
Herren Michel Friedmann und Paul Spiegel sowie <br />
Springer &amp; Co. schwingen die Totschlagkeule, den <br />
Generalvorwuf des Antisemitismus.&quot; Unterdessen <br />
geht in der banalen Wirklichkeit ein ganz anderer <br />
Krieg weiter: die Mörder-Intifadah gegen Israel. <br />
Finanziert wird sie unter anderem von europäischen <br />
Steuergeldern (eigentlich müsste unter jedem <br />
Pressefoto, das einen Selbstmordanschlag von <br />
Arafats al-Aksa-Brigaden zeigt, der Vermerk <br />
&quot;sponsored by the EU&quot; stehen). Unter dem Schutz <br />
dieser allgemeinen Kumpanei pflegt Möllemann die <br />
spezifische deutsch-arabische Freundschaft der <br />
dreißiger Jahre weiter. Gleichwohl bleibt er ein <br />
anerkannter Politiker. Ist daran etwas <br />
erstaunlich? <br />
 <br />
<a href="http://www.welt.de/daten/2002/06/14/0614ku338034.h">http://www.welt.de/daten/2002/06/14/0614ku338034.h</a><br />
tx <br />
 </p>
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<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1161</link>
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<pubDate>Sat, 17 May 2003 14:29:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Abd al-Rahman Abd al-Rauf as-Husaini</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Noch ´was von Hannes Stein</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die deutsch-arabische Freundschaft <br />
 <br />
Was Sie schon immer über Jürgen Möllemann wissen <br />
wollten, aber nie zu fragen wagten  <br />
   <br />
Wer die Webseiten der Deutsch-Arabischen <br />
Gesellschaft anklickt, deren Präsident Jürgen <br />
Möllemann ist, erfährt interessante, ja <br />
erstaunliche Details. So wird ihm erklärt, dass <br />
Israel die &quot;landhungrige Krake&quot; des Nahen Ostens <br />
sei; dass es den Menschenrechten diene, einen <br />
Vertreter des irakischen Baath-Regimes höflich zu <br />
behandeln; und dass die Amerikaner den Golfkrieg <br />
im Grunde verloren hätten. &quot;Die Regierung Hussein <br />
ist fester im Sattel denn je. Sogar deren <br />
Nachfolge ist schon geregelt&quot;, meldet ein <br />
Führungsmitglied der Deutsch-Arabischen <br />
Gesellschaft mit kaum verhohlener Freude. &quot;Ob das <br />
nun gefällt oder nicht, diese Tatsachen sind <br />
hinzunehmen.&quot; <br />
 <br />
Die Webseiten von Jürgen Möllemanns Freunden <br />
leuchten pistaziengrün, weil grün die Farbe des <br />
Islam ist. Hier soll in drei Erzählschritten <br />
dargestellt werden, vor welchem geschichtlichen <br />
Hintergrund sie leuchten.  <br />
 <br />
Erstens. Die Araber haben spät angefangen, sich <br />
als Nation zu empfinden. Dabei wurde die <br />
Vorstellung, die arabische Intellektuelle sich vom <br />
Nationalstaat machten, nicht von westlichen <br />
Vorbildern geprägt. Der Westen, das waren die <br />
Kolonialmächte, also die Feinde: die Franzosen und <br />
Briten. Außerdem wurde die westliche Idee von der <br />
Nation als &quot;täglichem Plebiszit&quot; (Ernest Renan) <br />
eher als verwirrend empfunden. Viel näher lag ein <br />
anderes Modell: Deutschland. Auch dieses Volk <br />
hatte lange keine staatliche Identität besessen, <br />
war in verschiedene Fürstentümer zersplittert <br />
gewesen und nur durch etwas Undefinierbares, <br />
Nebulöses namens &quot;Kultur&quot; zusammengehalten worden. <br />
Und jetzt, in den dreißiger Jahren des 20. <br />
Jahrhundert, holten diese Deutschen mächtig auf. <br />
Sie entwickelten ein durch den Begriff &quot;Rasse&quot; <br />
geschärftes Nationalempfinden! <br />
 <br />
&quot;Wir waren Rassisten, wir bewunderten den <br />
Nationalsozialismus, lasen seine Bücher und die <br />
Quellen seiner Ideen, insbesondere Nietzsche ... <br />
Wir dachten als Erste daran, ,Mein Kampf´ zu <br />
übersetzen. Wer in dieser Zeit in Damaskus lebte, <br />
kann die Neigung des arabischen Volkes zum <br />
Nazismus verstehen, denn er war die Macht, die <br />
Vorkämpfer der arabischen Sache sein konnte, und <br />
wer besiegt ist, liebt von Natur den Siegreichen.&quot; <br />
Dies schrieb Sami al-Jundi, der zu den Führern der <br />
Baath-Partei gehörte. Später spaltete diese Partei <br />
sich in einen syrischen und einen irakischen <br />
Flügel; sie sind bis heute in beiden Ländern an <br />
der Macht. In der Zeit des Kalten Krieges, als die <br />
Sowjetunion die arabischen Diktaturen <br />
unterstützte, wurde der nationalsozialistische <br />
Untergrund der Baath-Ideologie flüchtig mit roter <br />
Marxismus-Leninismus-Farbe übertüncht. Nach 1989 <br />
trat er wieder in sattem Braun hervor. </p>
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<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=1160</link>
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<pubDate>Sat, 17 May 2003 14:28:34 +0000</pubDate>
<dc:creator>Abd al-Rahman Abd al-Rauf as-Husaini</dc:creator>
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