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<title> - &quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien</title>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/</link>
<description>Das offizielle Amerikanski Forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>GegenGerd schrieb: <br />
 </p>
<blockquote><p>Genau so, wie es kaum thematisiert wird, daß es <br />
immer weniger Plünderungen, dafür mehr Strom und <br />
Wasser gibt und derzeit auch offenbar auch keine <br />
Massendemos. </p>
</blockquote><p>
 <br />
Das interessiert Friedensbewegte nicht. Sie wollen <br />
schreckliche Bilder sehen. Schreckliche Bilder <br />
sind das  einzige Moment, das wirklich zählt. <br />
 <br />
Sie dienen als Negativfolien für ihre eigene <br />
Befindlichkeit. <br />
 <br />
Stör` Dich nicht dran, GG.  <br />
 <br />
Positive Nachrichten sind für diese Menschen <br />
schlecht, auch wenn sie noch so gut und sozial <br />
sind. <br />
 <br />
Übrigens: Negative Nachrichten aus Grozny werden <br />
sehr gerne ausgeblendet. Das könnte ja weh tun in <br />
der deutschen Medienlandschaft. Außerdem schadet <br />
dies der deutsch-russischen <br />
Wirtschaftskooperation. <br />
 <br />
Schröder, Chirac und Putin müssen sich ja <br />
schließlich auch vertragen. Deswegen auch dieser <br />
feige Kompromiss in der UNO vor dem Krieg (Sie <br />
nannten die amerikanische Aktion Krieg. Ich nenne <br />
es &quot;Befreiung für die irakischen Menschen&quot;). <br />
 <br />
Wie Du schon in einigen Threads völlig zu Recht <br />
dargestellt hast: <br />
 <br />
Warum hat noch kein Mensch gegen den Krieg in <br />
Tschetschenien demonstriert, der seit mittlerweile <br />
10 Jahren andauert? Dort steht kein Stein mehr auf <br />
dem anderen und die Menschen erleiden seit dieser <br />
Zeit unendliche Qualen. <br />
 <br />
Ich finde es geradezu pervers, dass die <br />
&quot;Friedensbewegung&quot; dieses Thema ausgeklammert hat. <br />
 <br />
Jetzt könnten sie doch endlich mal gegen diesen <br />
russischen Krieg und gegen alle anderen <br />
Grausamkeiten in dieser Welt ihre Stimme erheben. <br />
 <br />
Nein, sie tun es nicht.  <br />
 <br />
Warum? <br />
 <br />
Weil die USA nicht daran beteiligt ist. Deshalb! <br />
 <br />
Abgesehen davon ist es sowieso lächerlich, von <br />
einem UNO-Beschluss oder einem vom &quot;Völkerrat&quot; <br />
ausgehenden Beschluss zu sprechen, wenn drei <br />
Viertel aller Mitglieder Staaten sind, die ihre <br />
Bevölkerung in Knechtschaft halten und auf die <br />
schlimmste Art und Weise foltern. <br />
 <br />
Welchen Sinn hat solch eine UNO, frage ich mich? <br />
 <br />
Gruß <br />
 <br />
Bernd <br />
 <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=944</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=944</guid>
<pubDate>Sat, 10 May 2003 04:05:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bernd@GegenGerd</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Alexander, <br />
 <br />
nur knapp: Gute Analyse, viele wichtige <br />
Einzelpunkte, eins rauf mit Mappe. Wünschte mir <br />
mehr Diskussion dazu. Zu Gewinnern und Verlierern: <br />
Ich teile ihren Fazit, Frankreich - Gewinner und <br />
Deutschland - Verlierer nicht unbdedingt, auch <br />
wenn Ihre Argumentation dahin straff ist. Gewinner <br />
und Verlierer an Nationalstaaten festzumachen tut, <br />
glaube ich, der Sache nicht mehr vollends Genüge. <br />
Demnächst mehr... </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=919</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=919</guid>
<pubDate>Fri, 09 May 2003 14:40:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>zeus @ alexander</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Zum Verhalten der deutschen Medien beim Thema <br />
Irak  <br />
Krieg UND USA generell, möchte ich mich gar nicht  <br />
äußern. Dazu wurde schon genug gesagt, und ich  <br />
habe auch vor einiger Zeit mit Herrn Graebert (ala <br />
 <br />
&quot;Panorama. Berichte - Analysen - Meinungen&quot;, ARD)  <br />
eine Diskussion via E-Mail geführt, die mir nur  <br />
wieder mal gezeigt hat, daß es gar nicht um den  <br />
Irak, sondern nur um Amerika geht.&quot; <br />
 <br />
Die Konversation interessiert mich. Könnten Sie <br />
mal Auszüge davon posten? <br />
 <br />
Oder zumindest eine Beschreibung der Konversation? </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=884</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=884</guid>
<pubDate>Thu, 08 May 2003 21:05:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Bimbo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>- <br />
&quot;Balkern&quot; = &quot;Balkan&quot;. Wer weitere <br />
Rechtschreibfehler findet, auch wenn sie derartig <br />
blöd sind, darf sie behalten ;). <br />
-  </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=869</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=869</guid>
<pubDate>Thu, 08 May 2003 12:56:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>(Fortsetzung) <br />
 <br />
Führt man sich dieses Gesamtbild vor Augen, wird <br />
eindeutig klar, daß die sozialistische Regierung <br />
Deutschlands aus freiem Herzen heraus eine <br />
äußerste kurzsichtige Kampagne gegen die sogn. <br />
&quot;Neo-konservative&quot; Regierung der USA führt, <br />
motiviert durch wirtschaftliche Gesichtspunkte, <br />
vor allem im Hinblick auf die Zukunft Europas und <br />
die Weltwirtschaft. Deshalb auch die geradezu <br />
kitschige und völlig surreale Verbrüderung mit <br />
Frankreich, die - unabhängig der amerikanischen <br />
Regierungsform - einen Konfrontationskurs mit den <br />
USA wünschen, wieder im Hinblick auf Europa, im <br />
besonderen den Vorstellungen der zukünftigen <br />
Machtposition Frankreichs. Der Irakkonflikt <br />
eignete sich für Frankreich geradezu hervorragend <br />
dazu, den Konkurrenten England zu diskreditieren <br />
und auszubooten, denn das Königreich wünscht eine <br />
Kooperation zwischen USA und Europa. Wer also <br />
glaubt, Frankreich würde nun aus Friedensliebe <br />
(was u.a. mit Verweis auf Afrika und den zu <br />
Deutschland ungleich größeren Militärhaushalt <br />
geradezu lächerlich wirkt) gemeinsam mit <br />
Deutschland einen gemeinsamen Kurs eingeschnitten <br />
und den Grundstein zu treuer Freundschaft gelegt <br />
haben, hat sich unglaublich tief ins Fleich <br />
geschnitten. Welche &quot;Mechanismen&quot; Frankreich für <br />
Europa erdacht hat, tritt im Angesicht offener <br />
französicher Drohungen gegen wirtschaftlich <br />
schwache Beitrittskandidaten deutlich ans Licht. <br />
 <br />
Wie sieht es mit Deutschland aus? Wirtschaftliche <br />
Probleme die, wenn nicht bald ein Ausweg gefunden <br />
wird, noch dramatischere Folgen haben werden als <br />
bereits jetzt. Außenpolitisch den stärksten <br />
Verbündeten vergrault, die USA, und England gleich <br />
mit.  <br />
Rußland hat genug eigene Probleme und ist nur im <br />
Hinblick auf Subventionen an einem guten <br />
Verhältnis zu Deutschland interessiert.  <br />
Somit bleibt nur noch der vermeindliche Freund <br />
Frankreich, der sich nichts lieber als den <br />
Quasi-Zusammenbruch einer der führenden <br />
Wirtschaftsmächte der Welt, Deutschlands, wünschen <br />
kann, um seine zukünftige Führungsrolle in Europa <br />
zu behaupten. Frankreich ist der absolute Gewinner <br />
im Irakkonflikt, und Deutschland der größte <br />
Verlierer. <br />
 <br />
Im Moment haben die Deutschen noch Spaß dabei. Sie <br />
lachen über den Cowboy aus Texas, seinen Sheriff <br />
&quot;Rumi&quot;, seinen englischen Kettenhund und den <br />
UN-Bimbo Powell, der sich um die Drecksarbeit <br />
kümmern muß und bei Misserflog im Weißen Haus <br />
ausgepeitscht wird und Redeverbot bekommt. <br />
Geradezu ein Bilderbuchklischee und schön <br />
anti-amerikanisch, wie damals bei Roosevelt.  <br />
 <br />
Aber auch hier gilt: Der letzte lacht am besten. <br />
 <br />
Grüße <br />
Alexander         </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=868</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=868</guid>
<pubDate>Thu, 08 May 2003 12:50:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>(Fortsetzung) <br />
 <br />
Das Absurde ist, wenn der Wille der Regierung <br />
vorhanden gewesen wäre, hätte man Saddam Hussein <br />
allemal als 3-fachen Milosevic und kleinen Hitler <br />
darstellen können, was nicht mal eine Lüge gewesen <br />
wäre und wobei in diesem Punkt sogar die breite <br />
Zustimmung der deutschen Bevölkerung vorlag, trotz <br />
der Zurückhaltung deutscher Medien bei der <br />
Aufklärung über die Greultaten und Weltanschauung <br />
des Diktators (Vernichtung Israels, pan-arabische <br />
Allianz autoritärer Staaten unter Ausschluß des <br />
Westens etc.). <br />
Auch die völlige Überlastung der Bundeswehr kann <br />
kein Argument beim Thema Friedenstruppe Irak sein, <br />
hatte man doch noch kurz vorher die Idee zur <br />
Entsendung tausender UN-Truppen mit deutscher <br />
Beteiligung in den Irak ins Leben gerufen, und <br />
damit internationale Verwirrung gestiftet. <br />
   <br />
Die Regierung war also keineswegs innenpolitisch <br />
gefangen. Auch nicht weltanschaulich in Sachen <br />
Militäreinsatz ohne UN und §26 GG (siehe Kosovo).  <br />
Wie sehr das Argument, man wolle Schaden vom <br />
irakischen Volk abwenden, hinfällig wird, gelangt <br />
dann ins Licht, wenn man sich die aktuelle Haltung <br />
der Regierung in Sachen Stabilisierung (aka <br />
Friedenstruppe, Übergangsverwaltung), bei der <br />
offensichtlichen Gefahr irakischer Anarchie, vor <br />
Augen führt.  <br />
Ferner sind die von der Koalition eingesetzten <br />
Waffen in diesem Konflikt um einiges präziser als <br />
noch bei der Bombardierung von Zielen in Belgrad. <br />
Und falls es manch einem immer noch nicht bewußt <br />
ist, die &quot;Shock and Awe&quot; Kampagne war ein <br />
komplettes Fake. Man hoffte damit, im Vorfeld <br />
soviel Unbehagen innerhalb der irakischen <br />
Führungskreise (vor allem der militärischen) sowie <br />
dem Volke zu verursachen, um einen Putsch der <br />
Baath-Partei hervorzurufen. Hat wohl nicht <br />
geklappt, denn es war wohl zu vielen klar, daß <br />
niemand seine tatsächliche Strategie Wochen vorher <br />
in der Weltpresse verkündet. Dem Großteils <br />
deutscher Journalisten natürlich, bei denen die <br />
Nicht-Beschäftigung mit militärischen <br />
Zusammenhängen als Qualifikationsmerkmal gilt, war <br />
das wohl nicht so klar.  <br />
 <br />
Tatsächlich wurden in Baghdad dann nicht mehr <br />
Ziele angegriffen als im Golfkrieg 91, eher <br />
weniger, denn man hatte durch die <br />
Inspektoren-Tätigkeit der UN eine weitaus bessere <br />
Aufklärung für die ATO (Air Tasking Order = <br />
Zielliste) als noch 1991. Und man ging sogar noch <br />
weiter und startete die Luftkampagne simultan zum <br />
Einsatz von Bodenkräften, wiederum weil man den <br />
Bedrohungswert der irakischen Armee besser <br />
einschätzen konnte als 1991 und Fehler von 91 <br />
vermeiden wollte (Umweltkatastophe durch in Brand <br />
gesteckte Ölfelder, Katz-und Mausspiel <br />
Koalitions-Luftwaffe vs. SCUD Raketen und mobile <br />
Luftabwehr). Dadurch wurde der Feldzug extrem <br />
verkürzt. 1991 begann der Krieg in der Nacht zum <br />
17. Januar mit der Luftkampagne, welche ca. einen <br />
Monat andauerte und danach erst Bodentruppen zum <br />
Einsatz kamen, welche noch dazu nur die Befreiung <br />
Kuwaits zum Auftrag hatten. Dieselbe Taktik 2003, <br />
auf den gesamten Irak angewandt, hätte einen <br />
ungleich längeren Zeitraum in Anspruch genommen <br />
und zu weitaus mehr zivilen Opfern geführt.  <br />
 <br />
(-&gt;) </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=867</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=867</guid>
<pubDate>Thu, 08 May 2003 12:49:59 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Verhalten der deutschen Medien beim Thema Irak <br />
Krieg UND USA generell, möchte ich mich gar nicht <br />
äußern. Dazu wurde schon genug gesagt, und ich <br />
habe auch vor einiger Zeit mit Herrn Graebert (ala <br />
&quot;Panorama. Berichte - Analysen - Meinungen&quot;, ARD) <br />
eine Diskussion via E-Mail geführt, die mir nur <br />
wieder mal gezeigt hat, daß es gar nicht um den <br />
Irak, sondern nur um Amerika geht.  <br />
 <br />
Letzteres kann man ja sehr schön an der jetzigen <br />
Haltung Deutschlands sehen. Friedenstruppe? Nicht <br />
die Bohne! Nicht, dass ich viel von <br />
Friedenstruppen halte, die jahrelang irgendwo <br />
herumlungern, besonders unter UN Mandat nur sehr <br />
limitiert agieren können und dabei Unmengen an <br />
Geldern verschlingen - die BW hat in dieser <br />
Hinsicht ihre Belastungsgrenze durch Kosovo und <br />
Afghanistan ohnehin schon überschritten.  <br />
 <br />
Aber das Ausschließen einer deutschen <br />
Friedenstruppe bzw das Anbieten einer solchen, ist <br />
ein weiteres Signal, das keinen Zweifel über die <br />
Richtung der deutschen Außenpolitik lässt.   <br />
So gehört es in der Diplomatie einfach zum guten <br />
Ton, daß man zumindest offiziell Signale setzt, <br />
die eine Haltung bekräftigen sollen, die u.U. <br />
nicht die wahrhaftige ist. Natürlich erkennen <br />
beteiligte Regierungen das falsche Spiel, aber <br />
darum geht es nicht. Es geht darum, daß man es <br />
sich gegenseitig gewissermaßen erleichtert, eine <br />
noch größere Spaltung der Positionen zu vermeiden. <br />
Will sagen, man braucht irgendeinen Wisch, den man <br />
vorzeigen kann und damit eine neue &quot;Verbrüderung&quot; <br />
auch vor dem eigenen Volk und den <br />
Geschichtsbüchern rechtfertigen kann. Das einzig <br />
Wahrhaftige daran ist nur die Bereitschaft zur <br />
Wiederanfreundung.  <br />
 <br />
Nichts anderes haben die USA versucht, als sich <br />
Colin Powell vor den UN engagiert hat. Jeder weiß: <br />
Es war ihnen von vorneherein klar, daß weder <br />
Rußland, noch China, und vermutlich auch <br />
Frankreich nicht kooperieren werden. Ein einziges <br />
Veto ist genug. Aber es war der Versuch, den <br />
vermeindlich Verbündeten im &quot;Kampf gegen den <br />
Terror&quot;, die da wären England, Deutschland und der <br />
Wackelkandidat Frankreich, den Weg innenpolitisch <br />
zu erleichtern. &quot;Wir haben es versucht, die UN <br />
jedoch hat sich wieder als Versager erwiesen, nun <br />
ist es genug.&quot; Das hätten die jeweiligen <br />
Regierungen ihren Ländern allemal gut verkaufen <br />
können, schaut man nur auf das Bosnien der 90er <br />
Jahre zurück, ganz zu schweigen vom Kosovo Krieg, <br />
bei dem die UN genauso unberücksichtigt blieb wie <br />
bei &quot;Iraqi Freedom&quot;. Die BR Deutschland hat jetzt <br />
nicht nur Friedenstruppen im Kosovo stehen, <br />
sondern sie entsandte auch zum ersten Mal in ihrer <br />
Geschichte aktiv kämpfende Truppen ins Feld <br />
(Tornados mit den Aufträgen SEAD = Surpression of <br />
enemy air defense und BDA = Battle Damage <br />
Assesment), und das unter einer <br />
sozialdemokratischen Regierung ganz ohne <br />
Legitimation durch die UN.  <br />
 <br />
Die große Mehrheit war, ähnlich wie bei den <br />
aktuellen Geschehnissen, gegen ein militärisches <br />
Eingreifen im Kosovo, und erst durch die Mär vom <br />
Hufeisenplan (=&quot;Endlösung&quot;), Konzentrationslager <br />
im Belgrader Fußballstadion (=Ausschwitz) , <br />
copyright Rudolph Scharping, waren die Deutschen <br />
bereit, einen unbändigen autoritären, <br />
machtbesessenen, nationalistischen     <br />
Unruhestifter, der Öl im Feuer des Balkern war und <br />
Frieden für die Region auf lange Sicht ausschloß, <br />
zu beseitigen und SS-artiges Vorgehen sowie <br />
Faschismus zu bekämpfen.  <br />
 <br />
(-&gt;) </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=866</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=866</guid>
<pubDate>Thu, 08 May 2003 12:48:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Alexander</dc:creator>
</item>
<item>
<title>&quot;Ausgewogenheit&quot; in den deutschen Medien</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Thema Ausgewogenheit in der deutschen <br />
Medienberichterstattung: Da haben die deutschen <br />
Medien nun wochenlang wegen der Plünderungen im <br />
Nationalmuseum auf die USA eingedroschen. Heute <br />
kommt diese Nachricht (s. u.), die allerdings bei <br />
Spiegel online nur eine Randnotiz ist und von <br />
anderen erst gar nicht gebracht wird... <br />
Genau so, wie es kaum thematisiert wird, daß es <br />
immer weniger Pländerungen, dafür mehr Strom und <br />
Wasser gibt und derzeit auch offenbar auch keine <br />
Massendemos. Der deutsche Fernsehzuschauer kriegt <br />
alle tatsächlichen oder scheinbaren Pannen und <br />
Verfehlungen wochenlang in epischer Breite <br />
vorgekaut. Wenn sich daran dann einmal etwas zum <br />
Positiven ändert, wird das dagegen weitgehend <br />
verschwiegen, weil es scheinbar nicht ins das Bild <br />
der schießwütigen, rücksichts- und <br />
konzeptionslosen Amerikaner paßt. Diese <br />
Überheblichkeit dehnt sich im übrigen auf die <br />
Verbündeten der USA aus, wie jeder, der gestern <br />
die süffisant-ins-Lächerliche-ziehende <br />
Anmoderation von Marietta Slomka zum polnischen <br />
Irak-Vorschlag gesehen hat, miterleben konnte... <br />
 <br />
&quot;Wertvoller Fund in Bagdad: US-Zollbeamte und <br />
Museumsexperten haben nach Informationen des <br />
Nachrichtensenders CNN fast 40.000 Manuskripte und <br />
700 Kunstgegenstände entdeckt, die im Kriegschaos <br />
in der irakischen Hauptstadt verschwunden waren. <br />
   <br />
DPA  <br />
  <br />
Museum in Bagdad: Erleichterung nach spektakulärem <br />
Fund  <br />
  <br />
Washington - Das irakische Nationalmuseum und die <br />
Nationalbibliothek waren nach dem Einmarsch von <br />
US-Truppen im vergangenen Monat in Bagdad <br />
geplündert worden. Die amerikanische Armee war <br />
heftig dafür kritisiert worden, dass sie die <br />
Diebstähle nicht verhinderte, denen <br />
Kunstgegenstände von teils unschätzbarem Wert zum <br />
Opfer fielen.  <br />
Allerdings ist der Schaden offenbar weit geringer <br />
ausgefallen als zunächst befürchtet, wie CNN unter <br />
Berufung auf Mitarbeiter der US-Einwanderungs- und <br />
Zollbehörde (ICE) berichtet. Demnach fehlen nur 38 <br />
Stücke aus den Beständen des Museums. Dies lasse <br />
sich aus den vorliegenden Fotos und Dokumenten <br />
schließen, erklärten ICE-Mitarbeiter.  <br />
 <br />
Eine große Menge des Raubguts sei in geheimen <br />
Lagerräumen des Museums gefunden worden. Sie seien <br />
vor dem Krieg dort versteckt worden. Andere seien <br />
nach dem Versprechen von Belohnungen und <br />
Straffreiheit zurückgegeben worden, hieß es <br />
weiter. Einige der wertvollsten Gegenstände wurden <br />
nach Einschätzung von US-Beamten jedoch von <br />
professionellen Dieben entwendet.&quot;  <br />
 <br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,24772">http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,24772</a><br />
9,00.html <br />
 <br />
 </p>
]]></content:encoded>
<link>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=843</link>
<guid>http://www.amerikanski-forum.de/forum/index.php?id=843</guid>
<pubDate>Thu, 08 May 2003 06:27:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>GegenGerd</dc:creator>
</item>

</channel>
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