»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Taryn, Donnerstag, 26. Juni 2003, 22:25 (vor 5954 Tagen)

Ohne Lustgewinn, aber mit Genugtuung beurteile ich
den Fall Friedman. Wer so arrogant austeilt und
sein jüdisches Amt so schamlos ausnutzt, um
Medien- und Parteikarriere zu machen, sollte nicht
nur die Shows ruhen lassen, sondern auch seine
Ämter als Zentralrats-Vize und Präsident des
europäischen Zentralrats! Paul Spiegel hätte
besser geschwiegen, anstatt die Affäre Friedman
als dessen Privatsache zu bezeichnen. Mein Vater,
Heinz Galinski, sagte einmal zu mir: »Friedman ist
ein Fall für die Couch.« Das war schon 1992, kurz
vor seinem Tod!

Evelyn Hecht-Galinski Malsburg-Marzell

Evelyn Hecht-Galinski ist die Tochter von Heinz
Galinski, der von 1988 bis 1992 Vorsitzender des
Zentralrats der Juden in Deutschland war

aus STERN 27/2003, S. 22

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Frank, Donnerstag, 26. Juni 2003, 23:19 (vor 5954 Tagen) @ Taryn

Kein Wunder das es auf diese Meinung keine Antwort
gibt. Und nur weil es euch philosemitischen
@rschgeigen nicht passt.
Nur weil es Friedman betrifft, kommt Broder mit
seinen Verschwörungstheorien. KEIN EINZIGER hat
Friedman vorverurteilt. Dennoch behauptet Broder
dies.
Was wäre wohl bei Bild oder Express los gewesen,
wenn Kerner unter dem Verdacht gestanden hätte
gekokst zu haben? Die hätten genauso berichtet.
Objektiv und ausgewogen.
Mit deutschem Gruss

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Bibi, Freitag, 27. Juni 2003, 01:20 (vor 5953 Tagen) @ Frank

Noch ein Fall für die Couch: Frank.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Taryn, Freitag, 27. Juni 2003, 09:59 (vor 5953 Tagen) @ Bibi

Sorry, Bibi, einen "deutschen Gruß" wollte ich
eigentlich nicht provozieren, eine derartige
Reaktion hatte ich beim Schreiben nicht bedacht.

Couch hin oder her, Michel Friedmans Schweigen
finde ich stilvoll -seine Bärbel dagegen führt
sich auf wie zu Gast in ihrer ehemaligen
Brüllshow...
http://www.n-tv.de/3168567.html

Grüße

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Bibi, Freitag, 27. Juni 2003, 15:01 (vor 5953 Tagen) @ Taryn

Ja, der "deutsche Gruß" oder auch "88" ist
besetzt. Das wissen alle, die sich einigermaßen im
deutschen Leben auskennen.

An der Reaktion auf Michel Friedman kann ich
ablesen, wie es in D so ab 1932/33 zugegangen sein
muß. Wenn ich bedenke, daß es kaum noch Juden in
Deutschland gibt, daß aber die paar, die nicht
resigniert haben, jetzt stellvertretend herhalten
müssen, dann wird mir schlecht.

Diese Dame Bärbel Sch. hätte man früher Schickse
genannt. Sie verhält sich auch so. Kaum ist was
mit ihrem Vorzeigejuden, schon "zieht sie sich
zurück". Karriere ist wichtiger. Solches Verhalten
kannte man seinerzeit von vielen prominenten
Ariern, die mit Jüdinnen oder Juden verheiratet
oder liiert waren. Man trennte sich.

Das Bärbele scheint also alles zu glauben, was man
über Michel Friedman schreibt und sagt.

Nebenbei: wenn alle Ehefrauen oder Freundinnen von
Männern, die sich mit Nutten abgeben, sich von
ihren Partnern trennten, würde unsere Gesellschaft
völlig anders aussehen.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

ap, Freitag, 27. Juni 2003, 15:49 (vor 5953 Tagen) @ Bibi

Bibi schrieb:

An der Reaktion auf Michel Friedman kann ich
ablesen, wie es in D so ab 1932/33 zugegangen sein
muß.


schalt maln gang zurück, junge.

Diese Dame Bärbel Sch. hätte man früher Schickse
genannt.


nennt man auch heute noch so.

Sie verhält sich auch so. Kaum ist was

mit ihrem Vorzeigejuden, schon "zieht sie sich
zurück". Karriere ist wichtiger. Solches Verhalten
kannte man seinerzeit von vielen prominenten
Ariern, die mit Jüdinnen oder Juden verheiratet
oder liiert waren. Man trennte sich.


falls sie tatsächlich zusammen waren (ich dachte
ja immer der friedman wär schwul, deswegen hat
mich der nuttenkram doch ein bisschen
überrascht... aber vielleicht waren es ja chicks
with dicks, oder er brauchte nur etwas
gesellschaft beim koksen...wer weiss...) könnte
man vielleicht vermuten, dass sie sich wegen dem
nuttenkram tatsächlich so als frau gekränkt fühlt.
ansonsten hat sie sich auch eher zurückhaltend
geäussert..."trennung auf zeit", was man halt so
von ner frau als reaktion erwartet, wenn der kerl
rumhurt...dass ihr ihre karriere nicht wurscht is,
selbstverständlich, insofern kann sie als
betrogene freundin mitgefühl etc. ernten, das is
in dieser hinsicht sicher nicht schlecht... und
wenn das ganze eben eh nur so ne promi-geschichte
war, dann gehört so ne presseshow sowieso dazu....
dein "arierin stösst ihren juden ab"- genöle,
naja, du musst wohl auch mal auf die couch oder
mal ne schöne massage, dasste entkrampfst...

Das Bärbele scheint also alles zu glauben, was man
über Michel Friedman schreibt und sagt.


vielleicht ist da ja auch was wahres dran? hat sie
schon mit ihm persönlich gesprochen? weisst du
wies wirklich war?

Nebenbei: wenn alle Ehefrauen oder Freundinnen von
Männern, die sich mit Nutten abgeben, sich von
ihren Partnern trennten, würde unsere Gesellschaft
völlig anders aussehen.


ja, sicher, die bärbel is natürlich schon ein
elendes dreckstück, wenn sie ihrem unmut drüber,
dass ihr kerl ne ladung huren durchzieht, ausdruck
verleiht. is klah, ne

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Bibi, Freitag, 27. Juni 2003, 16:03 (vor 5953 Tagen) @ ap

Sich dazu überhaupt nicht zu äußern, wäre auch
möglich gewesen. Einfach zu schweigen. Das hätte
man weder als Zustimmung noch als Ablehnung
interpretieren können.

Alles, was Bärbel Sch. sagt, einfach alles, wird
gegen Michel Friedman verwandt und letztlich auch
gegen Bärbel Sch. selbst, aber dazu reicht´s wohl
nicht bei ihr, das zu erkennen.

Ich weiß auch, daß man Schicksen heute noch so
nennt, war halt ´ne Redewendung. Pardon!

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Smadar, Freitag, 27. Juni 2003, 20:41 (vor 5953 Tagen) @ Bibi

Ich kann Deine Empörung auch nicht ganz verstehen.

Nicht jede Frau möchte schließlich das Schicksal
von Hilary Clinton teilen, als "die Frau, die ich
für den Rest meines Lebens betrügen möchte".

Im übrigen finde ich die peinlichste Bemerkung in
der ganzen Affäre HMBs Vergleich mit Jud Süss. Der
Vergleich trifft schon deshalb daneben, weil Jud
Süss Macht und Einfluß im Hintergrund des
Monarchen suchte und dabei sein Judentum nahezu
verleugnete, Friedmann jedoch die Publizität
einzig und allein für sich sucht ohne sich von
anderen Juden abzuwenden.

Auch wenn manche in diesem Forum diesen
effektheischerischen Vergleich für genial halten
mögen - es ist einfach Quatsch, und dafür sind
Leute wie Hans Rosenthal oder Ron Sommer der beste
Beweis. Sicher gibt es Judenfeindlichkeit in
Deutschland (die gefährlich und verletzend ist),
aber es gibt hier keine systematische
Diskriminierung, die den Lebensplänen einzelner
ernsthaft im Wege stünde.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Bibi, Freitag, 27. Juni 2003, 22:09 (vor 5953 Tagen) @ Smadar

Schäfer geht auf Abstand

... Am Freitag jedoch erklärte sie der
"Bild"-Zeitung: "Niemand weiß, was tatsächlich
stimmt und was frei erfunden ist. Aber das, was
geschehen sein soll, hat mich als Frau sehr
verletzt. ..."

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,254830,00.ht
ml

Bitte, jetzt doch mal hinsehen. Diese Frau meint,
sie müsse mit der Bild-Zeitung über den Fall
reden. Was meint Ihr denn, welches Honorar sie
dafür eingestrichen hat?

Sie hat ihr "Schmerzensgeld" schon reichlich
verdient, nicht nur bei Bild. Wenn jemand wirklich
traurig, wütend oder sonstwas ist, dann geht
er/sie zur Bild-Zeitung und weint sich da aus? Und
noch bei anderen Blättern?

Ich nehme nichts von meiner Einschätzung zurück,
im Gegenteil. Je mehr ich darüber lese, desto
widerlicher wird mir diese Frau. Sie hält nichts
von sich und nichts von Michel Friedman.

Dem Michel Friedman wünsche ich, daß er sich
zurückziehen kann aus der Szenerie, aus Talk Shows
und Funktionen gleichermaßen. Was den Talk angeht,
so hat er dort seine Fähigkeiten vor die Säue
geworfen.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Taryn, Freitag, 27. Juni 2003, 23:33 (vor 5952 Tagen) @ Bibi

"Bärbel Schäfer"
DAS Synonym für Brüllszenen im Nachmittags-TV.
Oder wie man besser nicht miteinander umgehen
sollte...
Was hättet ihr erwartet?? Etwa Stil, Diskretion,
Empathie?

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Malachy, Samstag, 28. Juni 2003, 00:46 (vor 5952 Tagen) @ Taryn

Bärbel ist einfach ätzend.
Wenn ihr sie seht: Abschalten (frei nach Peter
Lustig)

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Duni, Freitag, 27. Juni 2003, 18:52 (vor 5953 Tagen) @ ap

ap:

ausgezeichnet !

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Grauer Nebel, Montag, 30. Juni 2003, 19:53 (vor 5950 Tagen) @ ap

Bitte,nicht so ganz ernst nehmen !

......,dass sie sich wegen dem

nuttenkram tatsächlich so als frau gekränkt fühlt.


Egal,was man von Frau Schäfer denken mag,aber wir
sehen es auch so,daß sie gekränkt ist.Wir sollten
aber den positiven Aspekt nicht vergessen.Jetzt,da
Frau Schäfer ja augenscheinlich (für einige hier
am Board eventuell)den Beweis erbringen muß,nicht
anti-jüdisch zu sein,ist doch der Weg geebnet für
Hendryk M.Broder.Vielleicht kuriert sie ihn von
seinem Schrecken,mehr vom Essen als vom Sex zu
träumen. Ja,und wenn Herr Broder auch noch eine
Webcam hat,und bereit wäre,sie einzuschalten......

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Taryn, Montag, 30. Juni 2003, 23:16 (vor 5950 Tagen) @ Grauer Nebel

Bärbel Schäfer ist nicht antijüdisch.
Sie ist karrieregeil und prügelt verbal auf einen
"Schwerstverwundeten", Michel Friedman, ein, mit
ihren PR-verdächtigen Statements. Und das, obwohl
sie selbst höchstens "leichte Kratzer" (wegen
Gerüchten um Prostituierte) abbekommen hat.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

paco, Freitag, 27. Juni 2003, 15:24 (vor 5953 Tagen) @ Taryn

Fakt ist, Friedman hat gelegentlich Kokain
konsumiert und die Dienste von Prostituierten in
Anspruch genommen. Gemessen an diesem
vergleichsweise ´Skandälchen´, würde das
Privatleben der gesamten deutschen Polit- und
Show-Prominenz publik gemacht, müsste man den
ganzen Laden vermutlich sofort schliessen.
Leuten, die in der Promi-Welt von heute noch nach
Heiligen suchen ist wohl nicht mehr zu helfen.

ps. Laut dpa-Angaben lassen sich mittlerweile auf
nahezu jedem Euroschein in Deutschland Spuren von
Kokain nachweisen.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Bibi, Freitag, 27. Juni 2003, 15:35 (vor 5953 Tagen) @ paco

Ich bin für die Legalisierung und ordentlichen
Besteuerung aller Drogen. Das größte Elend kommt
nicht durch die Drogen, sondern durch den
Drogenkrieg über uns.
Michel Friedman ist doch nur ein Beispiel. In den
Knästen der USA sind fast die Hälfte
Drogenkonsumenten, davon 3/4 Kleinkonsumenten.

http://www.cato.org/current/drug-war/index.html

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Lollobrigida, Sonntag, 29. Juni 2003, 17:06 (vor 5951 Tagen) @ Bibi

Bibi schrieb:

Michel Friedman ist doch nur ein Beispiel. In den
Knästen der USA sind fast die Hälfte
Drogenkonsumenten, davon 3/4 Kleinkonsumenten.

http://www.cato.org/current/drug-war/index.html


Na da hat er ja Glück, dass er in Deutschland
lebt!!

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Taryn, Sonntag, 29. Juni 2003, 18:38 (vor 5951 Tagen) @ Lollobrigida

Die Abhängigkeit von harten Drogen (Heroin,
Morphin, Kokain) sei im internationalen Vergleich
in keinem Land - außer den USA, so verbreitet wie
in Israel.
http://www.hagalil.com/israel/politik/wahlen/2003/
parteien-mitte.htm

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Eli, Samstag, 28. Juni 2003, 23:41 (vor 5951 Tagen) @ paco

Jetzt müsste irgendein Christ für die Auferstehung
von SIgmund Freud sorgen, und die Therapie kann
beginnen!
Danke im Voraus.

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Nikita, Sonntag, 29. Juni 2003, 21:41 (vor 5951 Tagen) @ Eli

Was hat das mit dem Christentum zu tun?

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

mao, Sonntag, 29. Juni 2003, 01:56 (vor 5951 Tagen) @ Taryn

hi,

mir ist das eigentlich ganz egal ob der m.
friedman ein fall für irgendeine couch ist. wer
ist das nicht!

es interessiert mich eigentlich auch nicht
sonderlich, ob er irgendwann einmal koks
geschnüffelt hat.

mich interessieren auch nicht die internen
animositäten aus irgendwelchen organisationen, in
denen m. friedman mitarbeitet. so etwas, denke
ich, gibts immer. ich kenne ihn eigenlich nur aus
dem fernsehen und sonstigen medien, und eben nicht
privat und nicht aus gemeinsamer mitarbeit in
gemeinsamen organisationen.

und da, in den medien, gefällt er mir. ich finde
ich ihn einfach gut in seinen moderationen und
talks. mir fällt keiner sonst ein, der auch nur
annähernd seine gesprächspartner so auf den punkt
bringen kann, wie m. friedmann.

damit ist er aber keine ´moralische instanz´, wie
jetzt häufig behauptet wird. so habe ich ihn nie
verstanden. mein gott, der mann ist doch in seiner
erscheinung und in seinem gehabe weit davon
entfernt, ein moralin-saures geschöpf zu sein. die
das meinen, glauben zu müssen, aus welchen gründen
auch immer, haben sicherlich andere probleme (eher
mit sich selbst, als mit m. friedman).

es wäre doch schade, wenn es m. friedman nicht
mehr in den medien geben würde!

mao

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Nikita, Sonntag, 29. Juni 2003, 21:41 (vor 5951 Tagen) @ mao

Ich stimme dem "großen Vorsitzenden" in allen
Punkten zu!

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Eli, Sonntag, 29. Juni 2003, 21:46 (vor 5951 Tagen) @ Nikita

"großen Vorsitzenden"

Wen meinen Sie:
Mao, Galinski,, Spiegel oder Friedman...?

»Friedman ist ein Fall für die Couch.«

Nikita, Sonntag, 29. Juni 2003, 23:18 (vor 5951 Tagen) @ Eli

Mao natürlich! Gibt´s denn noch einen anderen
"Großen Vorsitzenden"?

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