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Alex @, Freitag, 06. März 2015, 19:15 (vor 2424 Tagen)

Ja, ein Kulturthread...
Es wäre irgendwie nett, auf die Art und Weise vor allem neuere Musik oder Aufnahmen vorzustellen oder vorgestellt zu bekommen.
Jedes Genre.
Sowie andere kulturelle Ereignisse.

Da es so viele Glanzlichter gibt, die man nicht (alle...) wahrnehmen kann (aber vielleicht gerne würde), könnte vielleicht so mehr Teilhabe gelingen.

Ich fange mal an:
In den letzten Monaten habe ich drei Bands ziemlich intensiv gehört.

Die erste ist eine klassische Live-Band, auch wenn ihre Platten absolut hörbar sind.
Sie nennen sich Future Islands .
Ein Live Auftritt bei David Letterman brachte mich auf sie.

https://www.youtube.com/watch?v=1Ee4bfu_t3c

Neugierig geworden habe ich ihre älteren Sachen angeschaut.
Vor allem live aufgenommene.
Schwarze Sachen...der Typ ist schon eine Marke.

Ich schaue sie mir jedenfalls an, wenn sie hier in der Gegend auftauchen.

Die zweite Band heißt Zoot Woman.
Die gibt es mittlerweile auch schon ein paar Jahre.
Sie haben Ende 2014 ein neues Album herausgefeuert, das ich
gut gemacht finde und gerne höre.
Ihre alten Sachen habe ich mir dann auch angehört.
Erstklassiger Pop.
Und perfekt zum Fahren auf der Autobahn.

https://www.youtube.com/watch?v=Kv0li-8n5Fs

Hier was älteres:

https://www.youtube.com/watch?v=I7Y4Abtf7_A

Die dritte Band ist die von Steven Wilson.
Im SPIEGEL gibt es einen kurzen Bericht über den Kerl:

http://www.spiegel.de/kultur/musik/die-prog-rock-cd-von-steven-wilson-hand-cannot-erase...

Er hat 2015 ein hörenswertes Album veröffentlicht, das sich teilweise an den Progressive Rock Bands der 70er und 80er
orientiert und das ist ihm gelungen.
Vor allem die längeren Stücke geben den Musikern Raum, um sich ein bisschen auszutoben.
Hier eins der kurzen, mehr kontemplativen Stücke:

https://www.youtube.com/watch?v=Lrlr-bNZpTY

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Kwezi, Kingstown, St. Vincent, Samstag, 07. März 2015, 16:20 (vor 2423 Tagen) @ Alex

Die Steeldrumband gegenüber geht mir allmählich auf den Keks.Deswegen beruhigen ich mich mit Tom Waits Schlaflied Hold on. Die URL kann ich leider mit diesem Tablet nicht kopieren

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Alex @, Samstag, 07. März 2015, 18:06 (vor 2423 Tagen) @ Kwezi

Die Steeldrumband gegenüber geht mir allmählich auf den Keks.Deswegen beruhigen ich mich mit Tom Waits Schlaflied Hold on. Die URL kann ich leider mit diesem Tablet nicht kopieren

:-)
https://www.youtube.com/watch?v=0P5jV4lHHR0

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Albert Schweizer, Sonntag, 08. März 2015, 02:37 (vor 2423 Tagen) @ Alex

Die Steeldrumband gegenüber geht mir allmählich auf den Keks.Deswegen beruhigen ich mich mit Tom Waits Schlaflied Hold on. Die URL kann ich leider mit diesem Tablet nicht kopieren


:-)
https://www.youtube.com/watch?v=0P5jV4lHHR0

Shaggy!

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Final C., Samstag, 07. März 2015, 19:30 (vor 2423 Tagen) @ Alex

Ja, ein Kulturthread...
Es wäre irgendwie nett, auf die Art und Weise vor allem neuere Musik oder Aufnahmen vorzustellen oder vorgestellt zu bekommen.
Jedes Genre.
Sowie andere kulturelle Ereignisse.

Besonders gut gefällt mir dieser etwas in Vergessenheit geratene Protestsong aus den 60gern …

https://www.youtube.com/watch?v=4toCZmzILIs

Mein heutiger (kleiner) Beitrag soll den sogenannten Powertrios gewidmet sein. Den Anfang macht ein herausragender Live-Künstler, der leider viel zu früh verstorben ist…

https://www.youtube.com/watch?v=lROruo8G7Yo

Wer’s psychodelisch, vielleicht mit unterstützendem THC mag, dem sei diese deutsche Gruppe wärmstens empfohlen

https://www.youtube.com/watch?v=ERa-3T3U--w

Nummer 3, eine Hammer Blues/Hardrock Band aus Schweden
https://www.youtube.com/watch?v=In_b3cXA5qY

Meine heimliche Liebe ist und bleibt natürlich der deutschsprachige Schlager

https://www.youtube.com/watch?v=auq6ls6BrvM

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Alex @, Samstag, 07. März 2015, 20:58 (vor 2423 Tagen) @ Final C.

Ja, ein Kulturthread...
Es wäre irgendwie nett, auf die Art und Weise vor allem neuere Musik oder Aufnahmen vorzustellen oder vorgestellt zu bekommen.
Jedes Genre.
Sowie andere kulturelle Ereignisse.


Besonders gut gefällt mir dieser etwas in Vergessenheit geratene Protestsong aus den 60gern …

https://www.youtube.com/watch?v=4toCZmzILIs

Mein heutiger (kleiner) Beitrag soll den sogenannten Powertrios gewidmet sein. Den Anfang macht ein herausragender Live-Künstler, der leider viel zu früh verstorben ist…

https://www.youtube.com/watch?v=lROruo8G7Yo

Wer’s psychodelisch, vielleicht mit unterstützendem THC mag, dem sei diese deutsche Gruppe wärmstens empfohlen

https://www.youtube.com/watch?v=ERa-3T3U--w

Nummer 3, eine Hammer Blues/Hardrock Band aus Schweden
https://www.youtube.com/watch?v=In_b3cXA5qY

Meine heimliche Liebe ist und bleibt natürlich der deutschsprachige Schlager

https://www.youtube.com/watch?v=auq6ls6BrvM

Du weißt, dass sowohl Kamchatka als auch Colour Haze nächste Woche hier auftreten?
Eines der Konzerte schnappe ich mir.
Danke für den Tipp!

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Final C., Samstag, 07. März 2015, 23:36 (vor 2423 Tagen) @ Alex

Ja, ein Kulturthread...
Es wäre irgendwie nett, auf die Art und Weise vor allem neuere Musik oder Aufnahmen vorzustellen oder vorgestellt zu bekommen.
Jedes Genre.
Sowie andere kulturelle Ereignisse.


Besonders gut gefällt mir dieser etwas in Vergessenheit geratene Protestsong aus den 60gern …

https://www.youtube.com/watch?v=4toCZmzILIs

Mein heutiger (kleiner) Beitrag soll den sogenannten Powertrios gewidmet sein. Den Anfang macht ein herausragender Live-Künstler, der leider viel zu früh verstorben ist…

https://www.youtube.com/watch?v=lROruo8G7Yo

Wer’s psychodelisch, vielleicht mit unterstützendem THC mag, dem sei diese deutsche Gruppe wärmstens empfohlen

https://www.youtube.com/watch?v=ERa-3T3U--w

Nummer 3, eine Hammer Blues/Hardrock Band aus Schweden
https://www.youtube.com/watch?v=In_b3cXA5qY

Meine heimliche Liebe ist und bleibt natürlich der deutschsprachige Schlager

https://www.youtube.com/watch?v=auq6ls6BrvM


Du weißt, dass sowohl Kamchatka als auch Colour Haze nächste Woche hier auftreten?
Eines der Konzerte schnappe ich mir.
Danke für den Tipp!

Hey, das ist gut!

Ich würde spontan den 11.03. 2015 im Bett favorisieren …. wegen

Radio Moscow (auch ein Trio)

(die hatte ich schon vor längerer Zeit, da lebte HAL noch, hier vorgestellt)
https://www.youtube.com/watch?v=4WzUS5qHie8

Mal sehen was mein Clan meint.

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Albert Schweizer, Sonntag, 08. März 2015, 02:35 (vor 2423 Tagen) @ Alex

Alles schwul.

Lieber Old School:

https://www.youtube.com/watch?v=vKNZqM0d-xo

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The Editrix ⌂ @, Montag, 16. März 2015, 10:39 (vor 2415 Tagen) @ Alex

Der großartige Schauspieler Hugh Laurie ist jetzt auch als Musiker unterwegs:

https://www.youtube.com/watch?v=nGfvEZ3-Iu0

--
ODERINT DUM METUANT
(Caligula)

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Final C., Dienstag, 24. März 2015, 18:48 (vor 2406 Tagen) @ Alex

Im beschaulichen Oberursel, einem der besseren ‘Vororte‘ von Frankfurt im Hochtaunuskreis, findet einmal im Monat eine Newcomer TV Nacht statt. In der dortigen Musikhalle können regionale Bands ihre eigenen Musiktitel präsentieren, wobei ihre Auftritte fürs RheinMainMainTV aufgezeichnet werden.

http://newcomertv.com/

Bemerkenswert finde ich diese Jungs, die ganz nach meinem Geschmack Elemente von Blues-und Psychodelicrock in ihren Stücken vereinen.

https://www.youtube.com/watch?v=yG7dJzrVWMg

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Alex @, Mittwoch, 25. März 2015, 19:12 (vor 2405 Tagen) @ Final C.

Im beschaulichen Oberursel, einem der besseren ‘Vororte‘ von Frankfurt im Hochtaunuskreis, findet einmal im Monat eine Newcomer TV Nacht statt. In der dortigen Musikhalle können regionale Bands ihre eigenen Musiktitel präsentieren, wobei ihre Auftritte fürs RheinMainMainTV aufgezeichnet werden.

http://newcomertv.com/

Bemerkenswert finde ich diese Jungs, die ganz nach meinem Geschmack Elemente von Blues-und Psychodelicrock in ihren Stücken vereinen.

https://www.youtube.com/watch?v=yG7dJzrVWMg

Schicker Hut! ;-)

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Final Cut, Montag, 30. März 2015, 17:49 (vor 2400 Tagen) @ Alex

Der größte Cover-Musiker aller Zeiten ist heute 70 Jahre alt geworden.

Herzlichen Glückwunsch J.J. Clapton!

https://www.youtube.com/watch?v=Quz77-elodA

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Alex @, Dienstag, 14. April 2015, 12:56 (vor 2386 Tagen) @ Final Cut

Der größte Cover-Musiker aller Zeiten ist heute 70 Jahre alt geworden.

Herzlichen Glückwunsch J.J. Clapton!

https://www.youtube.com/watch?v=Quz77-elodA

Und auch er feiert heute seinen 70. Geburtstag!

Hier eine wunderbar geschriebene Beglückwünschung:

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/pop/deep-purple-gitarrist-ritchie-blackmore-wird-...

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udosefiroth @, Dienstag, 14. April 2015, 17:34 (vor 2385 Tagen) @ Alex

Stimmt... Ehre wem Ehre gebührt+++

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Final C., Freitag, 15. Mai 2015, 21:52 (vor 2354 Tagen) @ Alex

Jüngst wurde ein neues Musik-Genre geboren

Z O M B I E R O C K

https://www.youtube.com/watch?v=S8NdJUyXtmg

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udosefiroth @, Samstag, 16. Mai 2015, 18:16 (vor 2353 Tagen) @ Final C.

Geil++++

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Final Cut, Freitag, 29. Mai 2015, 06:10 (vor 2341 Tagen) @ Alex

Kaum bekannt und doch eines der besten psychodelischen Alben der 60er Jahre. Man braucht gar kein Dope um beim Hören in eine angenehm entrückte Stimmung mit einem Hauch von Melancholie zu kommen.

https://www.youtube.com/watch?v=Q1L11Y0I5E0

Maître Oblomow, ich werde späterhin noch auf ausführlicher auf Ihr “ Hundeposting“ antworten. Vorweg nur eine kleine Ergänzung zu einem Ihrer Punkte

Aber grundsätzlich haben Sie recht, Grausamkeiten gibt es auch heute und gab es auch im 19. und 20.Jahrhundert.

Vergessen Sie nicht, dass “Krieg“ ein wichtiger Industriezweig ist, mit dem sich viel Schotter machen lässt. Eine Nation ist besonders erfolgreich darin (Marktführer). Ich beobachte das seit den 60ern.

https://www.youtube.com/watch?v=nXspsfoPX50

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Alex @, Donnerstag, 18. Februar 2016, 14:12 (vor 2075 Tagen) @ Final Cut

So, auch hier haben sich schon Spinnweben angesammelt, also mal kurz fegen...

Man muss Coldplay nicht mögen, ihre hymnische Musik ist nicht jedermanns Sach'...
Allerdings ist von ihrem letzten Album zu einem Stück ein Video gemacht worden, das ziemlich
gut den Stand der Computertechnik aufzeigt und absolut sehenswert ist.

Wenn Eure Leitungen schnell genug sind, vergrößert das Utube-Fenster, falls ihr nicht
sowieso schon Euren Riesen-Flat als Monitor nutzt...

Viel Spaß für die, die es noch nicht gesehen haben, allen anderen natürlich auch...:-P

https://www.youtube.com/watch?v=QtXby3twMmI

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Alex @, Mittwoch, 08. Juni 2016, 22:27 (vor 1964 Tagen) @ Alex

Etwas Musik von zwei Bands, die ich hoffentlich demnächst live sehen werde.

https://www.youtube.com/watch?v=ifOqrguqnRQ


https://www.youtube.com/watch?v=cN1ilMsJc3Y

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Alex @, Donnerstag, 18. Mai 2017, 07:23 (vor 1621 Tagen) @ Alex

Wollte mal wieder zu diesem Thread was beisteuern.
Jacob Collier, ein Jungspund in den 20ern aus gutem musikalischen Stall , treibt das hier:

https://m.youtube.com/watch?v=4v3zyPEy-Po

So "arbeitet" das Kerlchen...

https://m.youtube.com/watch?v=JgturagD0hA

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NN, Freitag, 16. Oktober 2020, 21:50 (vor 373 Tagen) @ Alex

Mit die beste Version des Satzes:

https://www.youtube.com/watch?v=_1oAgxQHcc0

(Auch für Nicht-Klassikhörer geeignet.)

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NN, Donnerstag, 12. November 2020, 20:01 (vor 346 Tagen) @ NN

Ein Plädoyer für die Kuhglocke

------------------>

https://www.youtube.com/watch?v=hg_Nw20GG0E

OK, plus Sunn Coliseum PA Head plus Gibson Les Paul

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Serious Black, Freitag, 13. November 2020, 15:20 (vor 345 Tagen) @ Alex

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Alex @, Samstag, 14. November 2020, 10:27 (vor 345 Tagen) @ Serious Black

Cello vs. Joe Perry

https://www.youtube.com/watch?v=Yq4KA0mUnC8&list=PLd3udltX2FigC_d1_AMcGVj6T3oZNAEF7

Eines der besten Stücke von Aerosmith genial interpretiert.
Die Dame höre (und sehe) ich mir mal genauer an.;-)

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Serious Black, Samstag, 14. November 2020, 11:58 (vor 345 Tagen) @ Alex

Eines der besten Stücke von Aerosmith genial interpretiert.
Die Dame höre (und sehe) ich mir mal genauer an.;-)

Morgan ist eine ehemalige Opernsängerin, die auch schon Auftritte am Broadway hatte.
Eine fantastische Stimme.

Aber auch das Arrangement finde ich hervorragend. Die Stelle, wo der Cellist sein Solo zupft! Herrlich.

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NN, Samstag, 14. November 2020, 16:54 (vor 344 Tagen) @ Serious Black

Apropos Solo.

Hört euch das alle mal an:

https://www.youtube.com/watch?v=T1NW57lk5fY

Ich hatte es erst recht spät durch ein Zitat von Monster Magnet kennengelernt. Viele Hardrocker kennen das Stück überhaupt nicht, weil es sich um eine Funk-Band bzw. bei Eddie Hazel um einen Funk-Gitarristen handelte.

Bemerkenswert ist daneben, dass es sich um eine Aufnahme von 1971 handelt.


Hier noch eine spätere Live-Version mit einem anderen Gitarristen:

https://www.youtube.com/watch?v=1oCmsho0Nzo

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Serious Black, Sonntag, 15. November 2020, 08:41 (vor 344 Tagen) @ NN

Geile Nummer, danke!

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NN, Samstag, 14. November 2020, 17:03 (vor 344 Tagen) @ Serious Black

Eines der besten Stücke von Aerosmith genial interpretiert.
Die Dame höre (und sehe) ich mir mal genauer an.;-)


Morgan ist eine ehemalige Opernsängerin, die auch schon Auftritte am Broadway hatte.

Das merkt man, sie kann nämlich nicht röhren / kreischen, was sie im letzten Teil von Dream On müsste, wenn sie es nahe am Original interpretieren würde. ;)

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Serious Black, Sonntag, 15. November 2020, 08:35 (vor 344 Tagen) @ NN

Das merkt man, sie kann nämlich nicht röhren / kreischen, was sie im letzten Teil von Dream On müsste, wenn sie es nahe am Original interpretieren würde. ;)

Ich kann nicht beurteilen, ob man an der Stelle einfach so noch ein bißchen Frying dazu geben könnte, nach diesem ganzen Wahnsinn (Sprung über eine Oktave in die Kopfstimme) vorher. Aber daß sie es zumindest ansatzweise kann, zeigt sie am Anfang des Songs durchaus.

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Serious Black, Samstag, 14. November 2020, 13:09 (vor 344 Tagen) @ Alex

Hier sind drei Songs nur begleitet vom Piano:

https://www.youtube.com/watch?v=CoWvXgRc7ug

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Kwezi, Samstag, 14. November 2020, 17:06 (vor 344 Tagen) @ Serious Black

Der Lockdown-Song: 30 Days in the hole
https://www.youtube.com/watch?v=3_8WOiZNvkY

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NN, Samstag, 14. November 2020, 18:05 (vor 344 Tagen) @ Kwezi

Der Lockdown-Song: 30 Days in the hole
https://www.youtube.com/watch?v=3_8WOiZNvkY

Meine Physio muss bzw. ist in Quarantäne. Der Grund war zu meinem Glück die letzte Patientin am Tag nach mir. Die Patientin hätte von Amts wegen eigentlich in Quarantäne sein müssen, hatte aber keinen Bock darauf, weil sie ja nur leichte Erkältungssymptome hatte; dann rief sie das Gesundheitsamt an und hat ihr gesagt, dass sie Covid hat. Der Chef hat sie nach ihrer Rückmeldung in der Praxis, für die sie auch noch ein bisschen Anerkennung haben wollte, wenigstens prompt rausgeworfen.

(Und glücklicherweise hatte die Physio nach der total bescheuerten Patientin niemand anders mehr behandelt.)

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Kwezi, Samstag, 14. November 2020, 21:22 (vor 344 Tagen) @ NN

Hier gehen die Zahlen seit einer Woche durch die Decke, gerüchteweise ausgelöst durch orientalische Hochzeiten und die niederländischen Nachbarn, die unsere Supermärkte fluten. Zwei der vier Therapeutinnen, die meine Partnerin(die ich seit einiger Zeit pflege) betreuen, sind/waren in Quarantäne; ihre Fingernageltante war erkrankt. Sie arbeitet wegen des Nagelstaubs immer mit Maske und hat, soweit bekannt, keine ihrer Kundinnen infiziert. Ich lasse außer der Putzfrau keinen rein und gehe nur zweimal/Woche einkaufen. Das Krankenhaus ist freilich fast leer.

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NN, Sonntag, 15. November 2020, 19:34 (vor 343 Tagen) @ Kwezi

Hier gehen die Zahlen seit einer Woche durch die Decke, gerüchteweise ausgelöst durch orientalische Hochzeiten und die niederländischen Nachbarn, die unsere Supermärkte fluten. Zwei der vier Therapeutinnen, die meine Partnerin(die ich seit einiger Zeit pflege)

Kwezi, ich wünsche dir und deiner Partnerin viel Kraft. Ich hatte erst später von ihrer Erkrankung gelesen, als ich die Posts ganz durchgegangen bin, die dieses Jahr reingekommen waren.

betreuen, sind/waren in Quarantäne; ihre Fingernageltante war erkrankt. Sie arbeitet wegen des Nagelstaubs immer mit Maske und hat, soweit bekannt, keine ihrer Kundinnen infiziert. Ich lasse außer der Putzfrau keinen rein und gehe nur zweimal/Woche einkaufen. Das Krankenhaus ist freilich fast leer.

Das Krankenhaus wird nicht fast leer bleiben, ist es möglicherweise jetzt schon nicht mehr. Die Frage ist, wie voll es wird. Bundesweit sind die Zahlen jetzt immerhin auf höherem Niveau flat.

Die turbobeknackten orientalischen Hochzeiten sind mir bekannt, nicht zuletzt auch durch eine fluchende alte Freundin, die in Hamm wohnt. Gingen / gehen aber die Niederländer in Münster covidiotisch einkaufen, halb singend, in Gruppen, ohne Maske? Vielleicht haben sie neben dem Einkaufen noch zu entspannt die Gastronomie frequentiert und/oder Freunde/Bekannte besucht.

In den von mir frequentierten Berliner Supermärkten hatte ich jetzt schon ein paar Wochen keinen Covidioten-Alarm mehr (der letzte verließ "DIKTATUR" brüllend den großen Edeka). Die Geschäftsführung der Bio-Company hatte sich dann doch dazu bequemt, ihren Angestellten den Rücken zu stärken und sie dazu angehalten, bei fehlender Maske strikt das Hausrecht durchzusetzen. Erst hatten diese Arschlöcher Angst davor, den militant esoterischen Teil ihrer Kundschaft zu verlieren und die Angestellten bei Zuwiderhandlung de facto zum bittenden Diskutieren angehalten.

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KdG, Sonntag, 15. November 2020, 22:58 (vor 343 Tagen) @ NN

Die turbobeknackten orientalischen Hochzeiten sind mir bekannt, nicht zuletzt auch durch eine fluchende alte Freundin, die in Hamm wohnt. Gingen / gehen aber die Niederländer in Münster covidiotisch einkaufen, halb singend, in Gruppen, ohne Maske?

Nur wenn sie aus Maaskantje kommen:

https://m.youtube.com/watch?v=-5kl77qDauY

Hatte allerdings vor ein paar Monaten mitten im Lockdown genau solche holländischen Covidioten beim Flughafen Weeze auf einem Träcker mit holländischen Kennzeichen und mobilem Bierzelt im Schlepptau zu deutscher Volksmusik umhertuckern sehen.

Ich vermute auch, dass neben den bereits erwähnten Großhochzeiten derzeit vor allem über Schulen die Weiterverbeitung stattfindet, da der Verbreitungsweg mittlerweile überwiegend durch Jugendliche stattfindet (es gibt eine sehr hohe Anzahl an Schülern in Quarantäne), und demzufolge sind auch die Krankenhäuser noch nicht so voll wie bei der ersten Welle, weil bei jungen Menschen der Verlauf eher mild verläuft. Jedenfalls steigen die Zahlen auch nach 2 Wochen im Teil-Lockdown immer noch und sie stiegen generell erst stetig wieder an, als die Schulen nach den Sommerferien wieder ihre Tore geöffnet hatten.

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Kwezi, Donnerstag, 19. November 2020, 21:18 (vor 339 Tagen) @ NN

" Kwezi, ich wünsche dir und deiner Partnerin viel Kraft. Ich hatte erst später von ihrer Erkrankung gelesen, als ich die Posts ganz durchgegangen bin, die dieses Jahr reingekommen waren."

Die Pflege ist -das liegt an den überschaubaren durch die Krankheit verursachten Defiziten - keine große Herausforderung; andere Pflegende haben es mehrfach schwerer. Freilich war es gewöhnungsbedürftig, ständig in der Bude hocken zu müssen; ich war ja vorher immer gut unterwegs. Ein begabter Hausmann werde ich in diesem Leben nicht mehr.

"Das Krankenhaus wird nicht fast leer bleiben, ist es möglicherweise jetzt schon nicht mehr. Die Frage ist, wie voll es wird"

Wir haben seit einiger Zeit permanent um 200 Infizierte aber nur 1 oder 2 Erkrankte in der Intensivstation.

"Die turbobeknackten orientalischen Hochzeiten sind mir bekannt, nicht zuletzt auch durch eine fluchende alte Freundin, die in Hamm wohnt. Gingen / gehen aber die Niederländer in Münster covidiotisch einkaufen, halb singend, in Gruppen, ohne Maske? Vielleicht haben sie neben dem Einkaufen noch zu entspannt die Gastronomie frequentiert und/oder Freunde/Bekannte besucht"

Ich hause nicht in Münster, sondern in einer Kleinstadt an der Grenze. 800 m weiter ist Holland. Die Parkplätze von Aldi und Lidl sind zu 80 % von Kaasköppen gefüllt, darunter viele orientalische Beuteholländer, die nicht ohne ihre zahlreiche schlecht erzogene Brut einkaufen gehen können. Die Kneipen sind zu.

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Kwezi, Donnerstag, 19. November 2020, 21:22 (vor 339 Tagen) @ NN

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KdG, Dienstag, 24. November 2020, 12:33 (vor 335 Tagen) @ Kwezi

Acoustic YT Lockdown style:

https://m.youtube.com/watch?v=5yn1gWqp2Bg

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KdG, Mittwoch, 02. Dezember 2020, 22:15 (vor 326 Tagen) @ KdG

Endlich mal wieder ein guter Metal Cover seit langer Zeit:

https://m.youtube.com/watch?v=jVxRHKwETes

Highs & Lows kann nicht jeder akustisch so gut treffen, jedenfalls nicht Beides. Und nein, ich will nicht auf bereits mehrfach wiederaufgekäuerte Beschneidungsdiskussionen hinaus...

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NN, Mittwoch, 02. Dezember 2020, 23:04 (vor 326 Tagen) @ KdG

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s

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NN, Donnerstag, 03. Dezember 2020, 00:37 (vor 326 Tagen) @ NN

Listen with the sound on and this bridge sounds like some foreboding alien spacecraft in a sci-fi movie.

------------------------------->

https://twitter.com/NateSilver538/status/1333974185450803200

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KdG, Donnerstag, 03. Dezember 2020, 22:47 (vor 325 Tagen) @ NN

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s

Mal abgesehen vom debil-politischem Kontext: diese dämonische Karen aus der Montage ist mir komplett entgangen. Ansonsten fällt mir dazu nur noch eins ein: "Toss A Coin To Your Witcher"...

https://m.youtube.com/watch?v=HiXY-xghv-Q

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NN, Donnerstag, 03. Dezember 2020, 23:04 (vor 325 Tagen) @ KdG

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s


Mal abgesehen vom debil-politischem Kontext: diese dämonische Karen aus der Montage ist mir komplett entgangen.

Stell dir vor, du würdest jemandem, den du kaum kennst, analog erzählen, dass du Karens sammeltest und dir neulich ein besonders dämonisches Exemplar entgangen sei.

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KdG, Donnerstag, 03. Dezember 2020, 23:14 (vor 325 Tagen) @ NN

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s


Mal abgesehen vom debil-politischem Kontext: diese dämonische Karen aus der Montage ist mir komplett entgangen.


Stell dir vor, du würdest jemandem, den du kaum kennst, analog erzählen, dass du Karens sammeltest und dir neulich ein besonders dämonisches Exemplar entgangen sei.

"Voll der Weirdo ey", und zeitgleich würden unter #MeToo irgendwelche Vorwürfe über mich von Frauen erhoben werden, als auch unter #Querdenker, ich hätte irgendwas mit #Pizzagate am Start. Insofern ist es mir mittlerweile völlig #Banana, was Unbekannte von mir halten und über mich denken:

https://m.youtube.com/watch?v=LH5ay10RTGY

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Udosefirot, Freitag, 04. Dezember 2020, 16:01 (vor 324 Tagen) @ KdG

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NN, Freitag, 04. Dezember 2020, 21:29 (vor 324 Tagen) @ Udosefirot

Die ultimative Antwort...

https://www.youtube.com/watch?v=9Os0I0jSLik


Sehe ich auch so, einfach mit Bartok zu antworten, wäre bei semi-modernistischen Streichquartetten zu platt.


Rockt! --------------->

https://www.youtube.com/watch?v=-DQ-pRazXpc

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KdG, Samstag, 05. Dezember 2020, 00:00 (vor 324 Tagen) @ NN

Die ultimative Antwort...

https://www.youtube.com/watch?v=9Os0I0jSLik

Sehe ich auch so, einfach mit Bartok zu antworten, wäre bei semi-modernistischen Streichquartetten zu platt.


Rockt! --------------->

https://www.youtube.com/watch?v=-DQ-pRazXpc

Da bevorzuge ich dann doch lieber Filmmusik mit sattem Raumklang:

https://m.youtube.com/watch?v=va1oiojnGrA

Wenn nicht Live, am besten mit einer Dolby Atmos Soundbar.

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Udosefirot, Samstag, 05. Dezember 2020, 11:48 (vor 324 Tagen) @ NN

Danke, gerade Bartok würde hie unter Wert verkauft und seine Musik schätze ich!!!

Aber interessantes gibt es nicht nur beim Werk, auch in der Interpretation.
https://www.youtube.com/watch?v=Id2mpBPNcqo

Die Hammeraufnahme, jenseits der "Werktreue". Hier rechnen 2 Personen miteinander ab,
der schiere Hass, eine der Aufnahmen die man auf die viel berufene einsame Insel mit
nehmen wird; und das ohne Frage.

Szell rächt sich, da offenbar Hubermann das Tempi anzieht und Szell ins Messer laufen läßt.
Hubermann lebt sich voll als Starsolist aus, nur.... Szell antwortet. Gnadenlos zieht Er
ab den 2ten Satz das Tempo an und bringt Hubermann jenseits der Grenze des spielbaren.

Das ist nun wirklicher HARD CORE, das ist Egomanie und Hass.

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KdG, Samstag, 05. Dezember 2020, 18:40 (vor 323 Tagen) @ Udosefirot

Die Hammeraufnahme, jenseits der "Werktreue". Hier rechnen 2 Personen miteinander ab,
der schiere Hass, eine der Aufnahmen die man auf die viel berufene einsame Insel mit
nehmen wird; und das ohne Frage.

(...)


Das ist nun wirklicher HARD CORE, das ist Egomanie und Hass.

Passt irgendwie genau hierzu:

https://m.youtube.com/watch?v=sdXZZetYir0

Mann lebt 31 Jahre auf einsamer Naturschutz-Insel, kümmert sich um die Umwelt, dann wird die Privatinsel verstaatlicht und nun soll der Mann vertrieben werden.

Wenn sich die Blauen aus Schnellroda mal sinnvoll mit "Umvolkung" beschäftigen wollen - dies wäre ein Thema welches diese garantiert nicht in Angriff nehmen werden.

Sein Insta-Account:

https://www.instagram.com/maurodabudelli/

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NN, Samstag, 05. Dezember 2020, 19:18 (vor 323 Tagen) @ KdG

Die Hammeraufnahme, jenseits der "Werktreue". Hier rechnen 2 Personen miteinander ab,
der schiere Hass, eine der Aufnahmen die man auf die viel berufene einsame Insel mit
nehmen wird; und das ohne Frage.

(...)


Das ist nun wirklicher HARD CORE, das ist Egomanie und Hass.


Passt irgendwie genau hierzu:

https://m.youtube.com/watch?v=sdXZZetYir0

Mann lebt 31 Jahre auf einsamer Naturschutz-Insel, kümmert sich um die Umwelt, dann wird die Privatinsel verstaatlicht und nun soll der Mann vertrieben werden.

Wenn sich die Blauen aus Schnellroda mal sinnvoll mit "Umvolkung" beschäftigen wollen - dies wäre ein Thema welches diese garantiert nicht in Angriff nehmen werden.

Sein Insta-Account:

https://www.instagram.com/maurodabudelli/


Allenfalls würden sich die teutonischen Blauen hier virtuell exterritorial engagieren, wenn Nicht-Italiener auf die Insel ziehen soll(t)en. Das wäre was anderes. So gesehen wäre neben Flüchtlingen ein EU-Vogelschutzprojekt (oder so) ideal. Wenn die europäischen Vogelforscher dann sagen würden, dass sie der Mann nicht störte, würden die Blauen das halt ignorieren* und es gäbe trotzdem fette Soli und Verdammung des Europäismus.

Wobei ich darauf tippen würde, dass sich die Lega und/oder die Faschobrüder für Morandi stark machen.

Es sei denn, er hat ihnen vorher mal den Finger gezeigt.


* Auch MURX würde es sicher ignorieren, und Roger Köppel sowieso.

Klangbox

KdG, Samstag, 05. Dezember 2020, 23:02 (vor 323 Tagen) @ NN

Die Hammeraufnahme, jenseits der "Werktreue". Hier rechnen 2 Personen miteinander ab,
der schiere Hass, eine der Aufnahmen die man auf die viel berufene einsame Insel mit
nehmen wird; und das ohne Frage.

(...)


Das ist nun wirklicher HARD CORE, das ist Egomanie und Hass.


Passt irgendwie genau hierzu:

https://m.youtube.com/watch?v=sdXZZetYir0

Mann lebt 31 Jahre auf einsamer Naturschutz-Insel, kümmert sich um die Umwelt, dann wird die Privatinsel verstaatlicht und nun soll der Mann vertrieben werden.

Wenn sich die Blauen aus Schnellroda mal sinnvoll mit "Umvolkung" beschäftigen wollen - dies wäre ein Thema welches diese garantiert nicht in Angriff nehmen werden.

Sein Insta-Account:

https://www.instagram.com/maurodabudelli/

Allenfalls würden sich die teutonischen Blauen hier virtuell exterritorial engagieren, wenn Nicht-Italiener auf die Insel ziehen soll(t)en. Das wäre was anderes. So gesehen wäre neben Flüchtlingen ein EU-Vogelschutzprojekt (oder so) ideal. Wenn die europäischen Vogelforscher dann sagen würden, dass sie der Mann nicht störte, würden die Blauen das halt ignorieren* und es gäbe trotzdem fette Soli und Verdammung des Europäismus.

Da wäre der ganze Götzen Verlach am onanieren, als wenn's die Entdeckung von "Hitlers Diktierkassetten" wäre:

https://m.youtube.com/watch?v=YzsF5lL52XQ

___________________

Last Christmas, nicht der langweilige Dauernudler von Wham! aus'm Radio:

https://m.youtube.com/watch?v=oo30cimBZ5Y

Klangbox

NN, Sonntag, 06. Dezember 2020, 00:48 (vor 323 Tagen) @ KdG

___________________

Last Christmas, nicht der langweilige Dauernudler von Wham! aus'm Radio:

https://m.youtube.com/watch?v=oo30cimBZ5Y


Und ich hatte noch geglaubt, dass ich diesem nervigen Lied (das in dieser Version natürlich nicht besser wird) dieses Jahr, mangels längerer Aufenthalte im Einzelhandel, einmal völlig entfliehen könnte.

Vielen Dank auch.

Klangbox

KdG, Sonntag, 06. Dezember 2020, 15:00 (vor 322 Tagen) @ NN

___________________

Last Christmas, nicht der langweilige Dauernudler von Wham! aus'm Radio:

https://m.youtube.com/watch?v=oo30cimBZ5Y

Und ich hatte noch geglaubt, dass ich diesem nervigen Lied (das in dieser Version natürlich nicht besser wird) dieses Jahr, mangels längerer Aufenthalte im Einzelhandel, einmal völlig entfliehen könnte.

Vielen Dank auch.

Und hier ist auch noch der diesjährige Softrock-Cover von Jingle Bells:

https://m.youtube.com/watch?v=HcVQXq5XGsA

Frohes Göbeln. Bei Gertrud (Niedersachsen hat ja Kneipen wieder auf).

RE: BBQ BEER FREEDOM (Frog Inside)

KdG, Sonntag, 06. Dezember 2020, 21:34 (vor 322 Tagen) @ NN

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s

The Frog: LIE LIE LIE!!!

https://m.youtube.com/watch?v=LaFsWgJNXPQ&has_verified=1

The Frog: is making his last stand!

https://m.youtube.com/watch?v=arXeUcIrHvw&has_verified=1


Ja, er ist es wirklich, hat jetzt eigenen Youtube-Kanal. Nie verstanden, was Trumpisten mit Fröschen haben, vielleicht kann das jemand klären.

RE: BBQ BEER FREEDOM (Frog Inside)

NN, Sonntag, 06. Dezember 2020, 22:46 (vor 322 Tagen) @ KdG

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s

Das sollte genau dein Metal sein:

https://www.youtube.com/watch?v=0UJLtHqPA1E&t=28s


The Frog: LIE LIE LIE!!!

https://m.youtube.com/watch?v=LaFsWgJNXPQ&has_verified=1

The Frog: is making his last stand!

https://m.youtube.com/watch?v=arXeUcIrHvw&has_verified=1


Ja, er ist es wirklich, hat jetzt eigenen Youtube-Kanal. Nie verstanden, was Trumpisten mit Fröschen haben, vielleicht kann das jemand klären.

Ich weiß jetzt nicht genau, ob sich dieser Youtube-Kanal auf Pepe bezieht, aber die allgemeine Erklärung findest du hier:

https://en.wikipedia.org/wiki/Pepe_the_Frog

Klangbox

Serious Black, Montag, 23. November 2020, 07:38 (vor 336 Tagen) @ Alex

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NN, Freitag, 01. Januar 2021, 22:01 (vor 296 Tagen) @ Serious Black

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NN, Dienstag, 19. Januar 2021, 03:41 (vor 279 Tagen) @ NN

If you’ve already seen a parrot singing Led Zeppelin today just keep on scrolling...

https://twitter.com/RexChapman/status/1351282426849488898

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NN, Dienstag, 19. Januar 2021, 22:45 (vor 278 Tagen) @ NN

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Serious Black, Mittwoch, 27. Januar 2021, 20:59 (vor 270 Tagen) @ Alex

Komponiert von Yossi Mar-Chaim, der letztens 80 Jahre alt wurde!

https://www.youtube.com/watch?v=vF-Lvyfc1_E

Avatar

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Alex @, Donnerstag, 28. Januar 2021, 19:26 (vor 269 Tagen) @ Serious Black

Komponiert von Yossi Mar-Chaim, der letztens 80 Jahre alt wurde!

https://www.youtube.com/watch?v=vF-Lvyfc1_E

Danke.

Mother of all sorrowful symphonies trifft es auf den Punkt:

https://www.youtube.com/watch?v=87DJF1_vwQA

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NN, Montag, 08. Februar 2021, 19:52 (vor 258 Tagen) @ Alex

Mir war schon vor Monaten klar, dass der Youtube-Kanal von Robert Fripp und Gattin Toyah Wilcox ein Erfolg werden wird, der ein breiteres Publikum anspricht, das weit über eine kleinere Gemeinde von Progressive Rock Nerds hinausreicht.


Eine wirklich sehr gute Coverversion, zumal gemessen am Standard der heimischen Küche:

Toyah & Robert’s Sunday Lunch - Smells Like Teen Spirit

https://www.youtube.com/watch?v=mM9svvfhLxc

Der größte Renner war bisher das Cover von Enter Sandman, was wohl auch jenseits einer rein musikalischen Ästhetik begründet liegt:

Toyah & Robert's - Sunday Lockdown Lunch - Enter The Sandman

https://www.youtube.com/watch?v=khkKfMotNoI

Auch hervorragend:

Toyah & Robert Fripp - Socially distancing with Handbag

https://www.youtube.com/watch?v=i9oY8Ie-kLo

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NN, Montag, 08. Februar 2021, 20:16 (vor 258 Tagen) @ NN

Starless hat trotz des für Hörer konventioneller Klänge ungewohnten Mittelteils eine breiteres Publikum gefunden, insbesondere der Schlussteil ist sehr gut arrangiert und gespielt.

Es lohnt sich, das Stück nach Möglichkeit mit Kopfhörer ganz zu hören.


King Crimson - Starless (OFFICIAL)

Robert Fripp guitar & Mellotron, John Wetton bass & vocals, Bill Bruford, drums and percussion with guests Mel Collins sax, Robin Miller, oboe. Appears on Red (1974)

https://www.youtube.com/watch?v=OfR6_V91fG8

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Serious Black, Dienstag, 16. März 2021, 09:16 (vor 223 Tagen) @ Alex

Hätte es sowas früher gegeben, wäre ich Musiker geworden!

https://www.guitarworld.com/news/this-childrens-book-plays-megadeths-holy-wars-riff

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NN, Dienstag, 16. März 2021, 22:21 (vor 222 Tagen) @ Serious Black

Hätte es sowas früher gegeben, wäre ich Musiker geworden!

https://www.guitarworld.com/news/this-childrens-book-plays-megadeths-holy-wars-riff

Einer der am besten arrangierten Metalsongs überhaupt:

https://www.youtube.com/watch?v=9d4ui9q7eDM

(Wobei das Album "Countdown To Extenction" in Summe noch stärker ist, als "Rust In Peace", auf dem sich Holy Wars befindet.)

Klangbox

Udosefirot, Samstag, 20. März 2021, 16:02 (vor 218 Tagen) @ Alex

https://www.youtube.com/watch?v=dF5tidRij1g

Hörenswert, heute eher mainstream...seufz

Klangbox

NN, Donnerstag, 25. März 2021, 20:48 (vor 213 Tagen) @ Udosefirot

Früher halber Mainstream, heute Performance Art:

Toyah & Robert's Sunday Lunch - Ace Of Spades

https://www.youtube.com/watch?v=U4WYG26xZ_w

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Serious Black, Donnerstag, 25. März 2021, 21:53 (vor 213 Tagen) @ NN

Löl!

Klangbox

NN, Donnerstag, 25. März 2021, 22:23 (vor 213 Tagen) @ Serious Black

Löl!

Eddie Clarke wäre stolz:

https://www.youtube.com/watch?v=7JomNEFUyEg


Bemerkenswert ist, dass es sich bei "Nö Sleep ’til Hammersmith" um ein Generations-Album mit sehr hohen Verkaufszahlen handelte und einige heute um die 50 + x Jahre alte Leute, die mit Rock & Metal nichts bis wenig am Hut haben, sich just an dieses Album erinnern können oder es sogar noch im Schrank stehen haben.

Klangbox

Udosefirot, Freitag, 26. März 2021, 16:36 (vor 212 Tagen) @ NN

...oder es sogar noch im Schrank stehen haben.

aber, aber, war hat das nicht in der Sammlung!

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NN, Freitag, 26. März 2021, 17:51 (vor 212 Tagen) @ Udosefirot

...oder es sogar noch im Schrank stehen haben.

aber, aber, war hat das nicht in der Sammlung!

Jagut, es gibt Leute, die ihre alten Schallplatten in den Keller geräumt oder verkauft haben und keinen Plattenspieler mehr betreiben - oder keine hippen Audionerds sind, die sich wieder bzw. zum ersten Mal in ihrem jungen Leben einen angeschafft haben.*

Ein alter Freund wiederum, der, wie ich, generationsbedingt nur über wenige Schallplatten verfügte, sondern technisch-musikalisch größtenteils mit der CD sozialisiert wurde, hat seine ganzen CDs auf MP3 konvertiert und ca. tausend CDs im Keller verstaut. Was ich etwas befremdlich finde. Und auch klanglich ist das nur zu vertreten, wenn es um Rock- oder Popmusikaufnahmen im weiten Sinne geht; meine teils (relativ) historischen Klassikaufnahmen möchte ich nicht auf MP3 hören, da geht viel flöten.

* Wenn nun jemand, egal ob er nun 30 oder 70 Jahre alt ist, meint, dass es stilecht sei, sich etwa "Nö sleep 'til Hammersmith"** oder "Get yer ya yas out" (oder "Sticky Fingers"!) auf Platte anzuhören, dann kann ich darin noch ein Argument erkennen. Sich aber mehr oder weniger aktuelle Aufnahmen auf Platte anzuhören bzw. neu zu kaufen, scheint mir jedoch eine bizarre Angelegenheit zu sein.


** Als in meiner alten Wohnung neben mir superlaut Celine Dion gespielt wurde, habe ich damit geantwortet und wieder für Ruhe gesorgt: https://www.youtube.com/watch?v=1FtVR7gdp5c

Klangbox

NN, Freitag, 26. März 2021, 19:05 (vor 212 Tagen) @ NN

Wenn möglich, Bass aufdrehen - ja, das Stück hat einen Beatles-Vibe:

https://www.youtube.com/watch?v=R64NQnWyz_g


King Crimson - Dinosaur [1995]

DINOSAUR

Long ago and far away in a different age
when I was a dumb young guy
fossilized photos of my life then
illustrate what an easy prey I must have been
standing in the sun, idiot savant
something like a monument
i’m a dinosaur, somebody is digging my bones

Ignorance has always been something i excel in
followed by naivete and pride
doesn’t take a scientist to see how
any clever predator could have a piece of me
standing in the sun, idiot savant
something like a monument
i’m a dinosaur, somebody is digging my bones

When i look back on the past
it’s a wonder i’m not yet extinct
all the mistakes and bad judgments i made
nearly pushed me to the brink
it doesn’t pay to be too nice
it’s the one thing i have learned
still, i made my fossil bed
now i toss and turn

I’m a dinosaur, somebody is digging my bones

- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - -

Robert Fripp: Guitar, Soundscapes, Mellotron
Adrian Belew: Guitar, Voice, Words
Trey Gunn: Stick, Backing Vocals
Tony Levin: Upright & Electric Basses, Backing Vocals
Pat Mastelotto: Acoustic & Electronic Percussions
Bill Bruford: Acoustic & Electronic Percussions


Als Zugabe die Solo-Akustik-Version mit Adrian Belew:

https://www.youtube.com/watch?v=2x_CllKWlSI

Klangbox

NN, Freitag, 26. März 2021, 19:33 (vor 212 Tagen) @ NN

Mit fast 1,5 Millionen Klicks praktisch Mainstream:

Easy Money

1.479.912 Aufrufe

https://www.youtube.com/watch?v=eOdk015mLEo

Klangbox

NN, Freitag, 26. März 2021, 19:57 (vor 212 Tagen) @ NN

Einstieg mit eher herkömmlichen Shredder, ab 3:28 hartes Prog-Riff mit verzerrtem Bass unterlegt, später, ab 8:43 rockt es wieder voll ab, taumelnd:


BWV 910 - Toccata in F-Sharp Minor

https://www.youtube.com/watch?v=p9ZvLTzMpZ4&list=RDMM&index=3

Wieso soll man sich das auf einem so weichzeichnerischen Instrument wie dem modernen Konzertflügel reinziehen? Sehe ich keinen Grund für.

Klangbox

Udosefirot, Samstag, 27. März 2021, 16:14 (vor 211 Tagen) @ NN

BWV 910 - Toccata in F-Sharp Minor

!Genau, schwieriger wäre es aber bei Bachs "Musikalischen Opfer" BWV 1079

Klangbox

NN, Samstag, 27. März 2021, 21:18 (vor 211 Tagen) @ Udosefirot

BWV 910 - Toccata in F-Sharp Minor

!Genau, schwieriger wäre es aber bei Bachs "Musikalischen Opfer" BWV 1079

Was? Es auf bzw. mit einem Konzertflügel anstatt mit einem Cembalo aufzuführen?

Dass die Fugen zu Anfang, die zumindest in der Urfassung für Tasteninstrumente konzipiert sind, wohl nie romantisch aufgeführt wurden, liegt wahrscheinlich daran, dass das Tasteninstrument im Verlauf später (in verschiedenen Fassungen) als basso continuo (= meistens Cembalo) auftaucht. Und letzteres wäre selbst in Zeiten, in denen Bachs Werke hemmungslos romantisiert aufgeführt wurde, als unpassend bzw. schwerer Stilbruch wahrgenommen worden.

D.h.: Schwieriger wäre es genau genommen nicht. Eine Aufführung auf einem modernen Konzertflügel würde allerdings bedeuten, nur ein Teil des Musikalischen Opfers aufzuführen. Das wäre dann der Unterschied zu allen anderen Bachwerken für Tasteninstrumente, die auch bzw. vor allem auf einem modernen Konzertflügel aufgeführt werden, einem Instrument also, das Bach noch überhaupt kennen konnte.

Weiter oben habe ich mich in Bezug auf Aufführungen von BWV 910 auf einem Konzertflügel deshalb pointiert ausgedrückt, weil einige Menschen überhaupt nicht wissen, wie das Werk ursprünglich annähernd geklungen hat und manche sogar annehmen, dass der moderne Konzertflügel (ab 1830/40?) praktisch schon immer dagewesen wäre. Zusätzlich kann man sagen, dass BWV 910 wirklich schroffe Züge hat und diese schroffen Züge auf einem guten Cembalo eben besser zum Ausdruck kommen.

Aber seis drum. Orlando Gibbons (1583 - 1625) war noch nicht mal ein Zeitgenosse Bachs. Diese Aufführung seines Werks für Tasteninstrumente auf einem modernen Konzertflügel mag historisch ein Foulspiel sein, klingt aber hervorragend.

@all

Tolle Musik, die auch nebenher laufen kann:

https://www.youtube.com/watch?v=a3AH7CFd9q0

Klangbox

Udosefirot, Sonntag, 28. März 2021, 14:30 (vor 210 Tagen) @ NN
bearbeitet von Udosefirot, Sonntag, 28. März 2021, 14:51

"Aber seis drum. Orlando Gibbons (1583 - 1625) war noch nicht mal ein Zeitgenosse Bachs. Diese Aufführung seines Werks für Tasteninstrumente auf einem modernen Konzertflügel mag historisch ein Foulspiel sein, klingt aber hervorragend."


- Touche, aber ist dies dann Werkkonform? Anderes Beispiel...
https://www.youtube.com/watch?v=CmRBIXFraMw&list=PLcSeqMhJqs_hQivggYoFl_8PRXyxeDIAw
- echt mit einem Konzertflügel würde hier etwas verloren gehen.

Aber, aber... es gejht anch anders!

https://www.youtube.com/watch?v=QcAxJ1_8NBc

Echt. die Überraschung und dabei widerspreche ich mich zu obigen Suada!!!

Klangbox

NN, Sonntag, 28. März 2021, 20:37 (vor 210 Tagen) @ Udosefirot

"Aber seis drum. Orlando Gibbons (1583 - 1625) war noch nicht mal ein Zeitgenosse Bachs. Diese Aufführung seines Werks für Tasteninstrumente auf einem modernen Konzertflügel mag historisch ein Foulspiel sein, klingt aber hervorragend."


- Touche, aber ist dies dann Werkkonform?

Wat jetzt? Wenn Gibbons auf einem Konzertflügel historisch ein Foulspiel ist, dann ist es natürlich nicht werkkonform - oder allenfalls äußerst eingeschränkt. Man könnte noch einen eingeschränkten Punkt machen und argumentieren, dass der Klangcharakter eines Konzertflügels eindeutig ein anderer ist - wenn sich der Interpret jedoch an die Notation (soweit komplett vorhanden) hält, richtet er sich nicht gegen den gesamten Charakter der Stücke.

Und schließlich war die Klangvarietät von Cembali und Virginalen (England) zu Zeiten der Spätrenaissance und des Barocks ungleich breiter als bei modernen Konzertflügeln. D.h.: Dieselben Stücke wurden in ihrem historischen Kontext mitunter auf Instrumenten aufgeführt, die klanglich stärker voneinander abwichen, als ein hart getrimmter Bösendorfer von einem weicheren Steinway.

Da gibt es wiederum Puristen, die etwa sagen "Näh, Bach verfügte über kein Cembalo flämischer Bauart vom Instrumentenbauer de Vries, die zudem viel später datiert sind, als...."

Anderes Beispiel...
https://www.youtube.com/watch?v=CmRBIXFraMw&list=PLcSeqMhJqs_hQivggYoFl_8PRXyxeDIAw

Falls du also doch meinen solltest, ob die verlinkte Aufführung von Bull werkkonform ist: Wenn die Notation auf Kopien des originalen Notentextes und nicht auf spätere Bearbeitungen zurückzuführen ist und Bull oder irgendein Hofmusiker, der das Stück gespielt bzw. aufgeführt hat, es mit dem in der Aufnahme rekonstruiert verwendeten Instrument hätte spielen können: Ja, weitestgehend.

- echt mit einem Konzertflügel würde hier etwas verloren gehen.

Ja, ganz sicher Klangcharakter.

Um ein ganz genaues Urteil abzugeben, müsste es gleichwohl auf einem Konzertflügel gespielt werden.

Die Urteile könnten dann unterschiedlich ausfallen. Von "Geht gar nicht" bis "klingt anders, zerstört das Stück aber nicht".

Aber, aber... es gejht anch anders!

https://www.youtube.com/watch?v=QcAxJ1_8NBc

Echt. die Überraschung und dabei widerspreche ich mich zu obigen Suada!!!

Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Purple Haze von einem Ensemble für Streichquartett gespielt wird. Irgendwas stört mich bei dieser Aufführung aber, und ich bin hier zu wenig Musiker, um es in Worte zu fassen. (Jemand in den Kommentaren sagt sinngemäß, dass er die Instrumente anders angeordnet hätte - vielleicht ist es das.)

Grundsätzlich kann man natürlich auch hier einwenden (wobei darauf nicht mein kleines Störgefühl basaiert), dass hier allemal der Klangcharakter ein anderer ist: Wenn man keinen elektrischen Punch und keine Distortion hat, klingt es selbstredend deutlich anders. Auch wenn es sich unverkennbar um Purple Haze handelt.

Klangbox

Udosefirot, Montag, 29. März 2021, 18:30 (vor 209 Tagen) @ NN
bearbeitet von Udosefirot, Montag, 29. März 2021, 19:01

"Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn Purple Haze von einem Ensemble für Streichquartett gespielt wird. Irgendwas stört mich bei dieser Aufführung aber, und ich bin hier zu wenig Musiker, um es in Worte zu fassen. (Jemand in den Kommentaren sagt sinngemäß, dass er die Instrumente anders angeordnet hätte - vielleicht ist es das.)

Dacore, irgendwie bleibt dies etwas nebulös und nicht stimmig, wie ein Rohentwurf!
( dachte schon ich hätte einen Hörfehler !!!)

[/b]
Grundsätzlich kann man natürlich auch hier einwenden (wobei darauf nicht mein kleines Störgefühl basaiert), dass hier allemal der Klangcharakter ein anderer ist: Wenn man keinen elektrischen Punch und keine Distortion hat, klingt es selbstredend deutlich anders. Auch wenn es sich unverkennbar um Purple Haze handelt.[/i]"


Genau bemerkt, es stört etwas und es fehlt etwas! Es ist das rotzige und aggressive der Strat,
ohne Frage . Dies aber bewirkt bei mir eine andere Wahrnehmung - also absolut dann nicht
Werkgetreu
.

"Falls du also doch meinen solltest, ob die verlinkte Aufführung von Bull werkkonform ist: Wenn die Notation auf Kopien des originalen Notentextes und nicht auf spätere Bearbeitungen zurückzuführen ist und Bull oder irgendein Hofmusiker, der das Stück gespielt bzw. aufgeführt hat, es mit dem in der Aufnahme rekonstruiert verwendeten Instrument hätte spielen können: Ja, weitestgehend"

Werkgetreu, na ja. Sehen wir uns doch mal Harnocourt und seine Aufführung von Monteverdi`s
Orfeo an. Sicher ein Meilenstein, aber Werkgetreu, eher eine Rekonstruktion dessen was
die Musikwissenschaft als eben Werkgetreu ansah. Klar...keine Kastraten, eben nur einen
Contertenor - ein schaler Ersatz, aber es geht halt nicht anders, soweit darf WERKTREUE
dann doch nicht gehen.
https://www.bing.com/videos/search?q=monteverdi+orfeo+contertenor&docid=60805460482...
(trotzdem, wie würde sich dies mit einem Kastraten anhören, seufz?

Oder der Kammerton A, der allgemein als Standart definiert sein sollte, aber doch abweicht.
Das aller härteste sind dann die Koryphäen, die fast jährlich neue Erkenntnisse über die
sogenannten korrekten Metronom Angaben bei Beethoven veröffentlichen.

Werkgetreu ist immer auch Zeitbedingt und Ausdruck der jeweiligen Aufführungspraxis.

Klangbox

NN, Donnerstag, 01. April 2021, 21:58 (vor 206 Tagen) @ Udosefirot

"Falls du also doch meinen solltest, ob die verlinkte Aufführung von Bull werkkonform ist: Wenn die Notation auf Kopien des originalen Notentextes und nicht auf spätere Bearbeitungen zurückzuführen ist und Bull oder irgendein Hofmusiker, der das Stück gespielt bzw. aufgeführt hat, es mit dem in der Aufnahme rekonstruiert verwendeten Instrument hätte spielen können: Ja, weitestgehend"

Werkgetreu, na ja. Sehen wir uns doch mal Harnocourt und seine Aufführung von Monteverdi`s
Orfeo an. Sicher ein Meilenstein, aber Werkgetreu, eher eine Rekonstruktion dessen was
die Musikwissenschaft als eben Werkgetreu ansah. Klar...keine Kastraten, eben nur einen
Contertenor - ein schaler Ersatz, aber es geht halt nicht anders, soweit darf WERKTREUE
dann doch nicht gehen.
https://www.bing.com/videos/search?q=monteverdi+orfeo+contertenor&docid=60805460482...
(trotzdem, wie würde sich dies mit einem Kastraten anhören, seufz?

Oder der Kammerton A, der allgemein als Standart definiert sein sollte, aber doch abweicht.
Das aller härteste sind dann die Koryphäen, die fast jährlich neue Erkenntnisse über die
sogenannten korrekten Metronom Angaben bei Beethoven veröffentlichen.

Werkgetreu ist immer auch Zeitbedingt und Ausdruck der jeweiligen Aufführungspraxis.

Es trifft zu, dass auch die historische Aufführungspraxis relativ zum Zeitpunkt ihrer (modernen) Aufführungszeit ist. Aber deshalb schrieb ich weiter oben "Ja, weitestgehend". Entsprechend hat Harnoncourt den Orfeo später noch einmal anders aufgeführt.

Der Punkt ist allerdings, dass die relativ eben nicht beliebig bedeutet. Was man z.B. sicher weiß, ist, dass der Kammerton A früher definitiv tiefer lag. Auch weiß man definitiv, dass etwa bestimmte Sätze in Beethoven-Sinfonien, die in romantischer Tradition bis in die 80er-Jahre hinein zerdehnt gespielt wurden, früher teils in der Hälfte der Zeit gespielt wurden.

Ich kann mangels eigener Expertise nun nicht genau sagen, ob vorhandene Metronom-Angaben einfach aktiv missachtet worden sind und oder ob es nachschöpfende Abschriften / Kopien des originalen Notentextes gegeben hat. Sicher ist, dass teils sehr stark abgewichen worden ist. Bei Arturo Toscanini war das übrigens schon weniger Fall, er bemühte sich Beethoven in den (annähernd) ursprünglichen Tempi spielen zu lassen - und mit weniger Vibrato.

Auch wenn er sein(e) Orchester natürlich nicht mit Darmsaiten und ventillosen Hörnern spielen ließ (und ungepolsterten Klöppeln).

Aber mit diesem Hintergrundwissen bekommt man einen besseren Sinn dafür, wieso manche Zeitzeugen von Beethoven-Aufführungen erschüttert, und nicht etwa (nur) gerührt waren. Weil (tendenziell) schnellere Tempi, weniger Vibrato, Darmsaiten, ventillose Hörner und zuweilen halbe Orchesterbesetzungen in kleineren Sälen (direkterer Klang) zusammengenommen ein akzentuierteres, eher schrofferes - a-romantisches - Klangbild vermittelten.

Die meisten Orchester sind in den letzten 20 Jahren selbstredend nicht auf historische Instrumente umgestiegen, wenn sie Material aus der klassischen Periode oder dem Barock spielen. Aber soweit sie Haydn*, Beethoven etc. spielen, spielen sie diese meisten historisch informiert. D.h. die Längen, die wir von Aufnahmen und/oder Aufführungen aus den 60er, 70ern und 80ern kennen, sind heute wohl recht selten geworden.


* Romantisierende Haydn-Aufnahmen sind in meinen Ohren übrigens eine echte Katastrophe. Selbst in der Interpretation von Georg Solti, bekanntlich kein temperamentloser Dirigent, klingen Haydn-Sinfonien wie ein Satz eingeschlafener Füße. Es macht einen himmelweiten Unterschied aus, wenn man spätere, nur historisch informierte Aufnahmen von unbekannteres Interpreten hört. Wie z.B. diese:

https://www.amazon.de/Joseph-Haydn-Die-Londoner-Symphonien/dp/B001NG3PWK

Blöderweise gibt es von dieser Aufnahme keine Hörprobe.

Gut, dann nimm halt gleich den Harnoncourt;-) :

https://www.youtube.com/watch?v=X0rTRHFm-Wg

Klangbox

Serious Black, Freitag, 02. April 2021, 11:41 (vor 206 Tagen) @ NN

Gedanken über Beethovens Wahrnehmung und sein offenbar Absolutes Gehör im Laufe seines Lebens:

https://www.youtube.com/watch?v=3bA2V0jZMo4

Klangbox Nachtrag Bach

Udosefirot, Sonntag, 28. März 2021, 14:45 (vor 210 Tagen) @ NN

Echt bei Bach habe ich hier Schwierigkeiten, denn das Besondere bei Bach ist sein
autistischer Zug und dieser würde und wird mit modernen Konzertflügeln einfach nur
negiert.

Klangbox Nachtrag Bach

NN, Sonntag, 28. März 2021, 21:17 (vor 210 Tagen) @ Udosefirot

Echt bei Bach habe ich hier Schwierigkeiten, denn das Besondere bei Bach ist sein
autistischer Zug und dieser würde und wird mit modernen Konzertflügeln einfach nur
negiert.

Wieso hat Bach einen besonderen autistischen Zug?

Übrigens habe ich mir die Mühe gemacht und die Toccatas (aufgeführt von Trevor Pinnock) auch in Interpretationen auf Konzertflügel angehört. Schlecht fand ich sie nicht, nachvollziehen kann ich noch, wenn jemand die langsameren Passagen auf Flügel vorzieht, aber in den schnelleren, "riffigen" Passagen geht in meinen Ohren, wie gesagt, eine Aggressivität flöten, die eben zu diesen Stücken gehört. Die Klänge sind spitzer, härter und, wenn man so will, im Bass verzerrter.

So hat es damals, zumindest annähernd, geklungen - auch in Bachs Kopf.

Die Gibbons-Stücke, die Pienaar aufgeführt hat, haben nicht diese Härte und Strenge von Bach. Wahrscheinlich haut es deshalb hin. (Einzelne Stücke aus der Sammlung habe ich verstreut auch auf Virginalen gehört.)

Hier zwei Beispiele für die breite Klangvarietät der Instrumente (blöderweise steht die beste Byrd-Sammlung mal nicht auf Youtube):

https://www.youtube.com/watch?v=Fh58kdJGSmI

https://www.youtube.com/watch?v=4FsDcCxud98

Klangbox Nachtrag Bach Nachtrag

Udosefirot, Dienstag, 30. März 2021, 18:19 (vor 208 Tagen) @ NN

Werktreue... ja wie denn nun?

Ein Beispiel was nicht werkgetreu ist, aber weder peinlich, noch in Sarkasmus
versinkt;...einer meiner Lieblinge.
https://www.youtube.com/watch?v=WLqVioiDldc

Das macht Einfach nur Spaß und an Ende kommt es genau darauf an!

Sorry lese gerade mal einige Schlagzeilen, die passt jetzt prima...

https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/musik/oxford-ist-klassische-musik-kolonialistisc...

Die haben doch alle einen an der Waffel.

Klangbox

Udosefirot, Samstag, 27. März 2021, 16:18 (vor 211 Tagen) @ NN

ja der Fluch des users,---etwas melodramatischer und unterschätzt!
https://www.youtube.com/results?search_query=low+spark+high+heeled+

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NN, Samstag, 27. März 2021, 20:25 (vor 211 Tagen) @ Udosefirot

ja der Fluch des users,---etwas melodramatischer und unterschätzt!
https://www.youtube.com/results?search_query=low+spark+high+heeled+

Das Stück kannte ich, habe aber nie auf die Lyrics geachtet; insofern ist mir die melodramatische Komponente entgangen und ich sortierte es als jazzige Gebrauchsmusik zum betont entspannten Autofahren ein.

Das passt in den erweiterten Kontext, eine eklektizistische Hommage an die Zeit um 1970, angereichert mit ein paar etwas später datierbaren gitarristischen Elementen:

https://www.youtube.com/watch?v=_TnNb3cBzuE&list=RD8seEiQoGcMg&index=3

(Für bestimmte Klangeffekte werden hier selbstverständlich analoge Moog-Synthesizer verwendet.)


@SB

Für dich wahrscheinlich geeigneter, das Riff ab 3:44 braucht einen Waffenschein:

https://www.youtube.com/watch?v=AJXxcU__g1E

Auch sehr gut:

https://www.youtube.com/watch?v=iJoBa05Q68U

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NN, Dienstag, 20. April 2021, 18:28 (vor 187 Tagen) @ NN
bearbeitet von NN, Dienstag, 20. April 2021, 19:15

Die Band Jinjer kommt aus der Ukraine, ursprünglich aus Donezk. Die Sängerin ist Tatiana Shmailyuk. Das Stück heißt Pisces, hört euch das alle in Ruhe an:


https://www.youtube.com/watch?v=SQNtGoM3FVU


Pisces

Jinjer

Step forward and meet a new sunrise
A coward is shivering inside
Today I'll be a friend of mine
Who swallows suffering with smile
I drew a different reality
With unconditional loyalty
Ego hardly can be piqued
'Cause I'm selfless

Scale armour blaze
Virgin innocence
One being brings life
Another runs for death
Scale armour blaze
Virgin innocence
One being brings life
Another runs for death

No promises I ever give
Don't rely on me and I won't deceive
The beginning or the end you can't tell
When I wave my fin and shake my tail
I grew in different normality
With unblamable morality
Hooks and nets are there for me
But I'm skittish

Scale armour blaze
Virgin innocence
One being brings life
Another runs for death
Scale armour blaze
Virgin innocence
One being brings life
Another runs for death

A Neptune's child shivering inside
Drowns in the liquid gold
Cherished his life to the underworld
Meet me flashing when winter cries

Pisces swimming through the river
All their life against the stream
Searching for a hook to catch on and see their sun beam
Then suffocate in painful tortures
On cutting tables of callous men
Under a knife of handsome butchers
Emeralds are ripped away
Emeralds are ripped away
Emeralds are ripped away
Emeralds are ripped away

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Udosefirot, Mittwoch, 21. April 2021, 18:58 (vor 186 Tagen) @ NN

Ich habe es mir in Ruhe angehört, nur...es spricht mich nicht an!

Na ja, Mahler ist mir lieber-
https://www.youtube.com/watch?v=Npy4gjZ81F0

Sorry

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NN, Mittwoch, 21. April 2021, 22:22 (vor 186 Tagen) @ Udosefirot

Ich habe es mir in Ruhe angehört, nur...es spricht mich nicht an!

Man muss sich davon ästhetisch nicht wirklich angesprochen fühlen, um dabei den musikalischen Humor bzw. das Überraschungsmoment zu schätzen. Persönlich bin ich auch kein Growl-Maniac. Aber ich habe echt gelacht; auch als ich im Anschluss auf die Reaktionsvideos von Gesangslehrerinnen und Gesangslehrern geklickt habe:

https://www.youtube.com/watch?v=qWUUrdQfjn8&t=178s

https://www.youtube.com/watch?v=P630rNMovLM&t=764s

Und eines ist es nicht: Dilettantisch, auch wenn man auf die Instrumentalisten achtet.

Na ja, Mahler ist mir lieber-
https://www.youtube.com/watch?v=Npy4gjZ81F0

Sorry

Ja, eine lebhafte Interpretation.

Falls du die 5. mit Solti / CSO nicht kennst, hörenswert und auch nicht zu zart:

https://www.youtube.com/watch?v=38ZYXfMg7mg

Ich hatte die 5. mal in verschiedenen Aufnahmen verglichen.

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Serious Black, Mittwoch, 21. April 2021, 21:01 (vor 186 Tagen) @ NN

Auf Songs mit Death Metal growls stehe ich nur in seltenen Fällen.

Beispielsweise hier: Slavonic March und Für Elise inklusive! https://www.youtube.com/watch?v=pHzuE0-ltEc

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NN, Mittwoch, 21. April 2021, 22:44 (vor 186 Tagen) @ Serious Black

Auf Songs mit Death Metal growls stehe ich nur in seltenen Fällen.

Beispielsweise hier: Slavonic March und Für Elise inklusive! https://www.youtube.com/watch?v=pHzuE0-ltEc

Das ist handwerklich grundsolide, ich finde es ehrlich gesagt aber etwas langweilig. Ich habe auch nichts dagegen, wenn im Rock/Metalbereich klassische Elemente verwendet werden, aber hier ist es doch nur eine Art hergebrachtes Medley.

Teile des Albums Master of Puppets etwa sind genau genommen viel klassischer / orchestraler arrangiert, als wenn E-Gitarristen mal die eine oder andere bekannte klassische Melodie einstreuen.

Hör dir vielleicht mal nur den ersten Satz an, das ist ein schön schweres Orchester:

https://www.youtube.com/watch?v=j50M9RXGpPA

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Serious Black, Mittwoch, 21. April 2021, 23:32 (vor 186 Tagen) @ NN

Das ist handwerklich grundsolide, ich finde es ehrlich gesagt aber etwas langweilig. Ich habe auch nichts dagegen, wenn im Rock/Metalbereich klassische Elemente verwendet werden, aber hier ist es doch nur eine Art hergebrachtes Medley.

Muss man live um die Ohren geballert bekommen. Ich hab das gepostet, weil die growls mich hier nicht stören. Aus meiner (ohnehin recht kurzen) Black-Metal Phase haben sich nur noch ein paar Songs von Dimmu Borgir, Immortal und Bathory meine Gunst erhalten. Dani Filth‘s Gekreische kann ich mir beispielsweise nicht mehr anhören.

Teile des Albums Master of Puppets etwa sind genau genommen viel klassischer / orchestraler arrangiert, als wenn E-Gitarristen mal die eine oder andere bekannte klassische Melodie einstreuen.

Dank geht an Cliff Burton. Orion ist mein Fave auf dem Album.

Hör dir vielleicht mal nur den ersten Satz an, das ist ein schön schweres Orchester:

https://www.youtube.com/watch?v=j50M9RXGpPA

Yep, nice!

Derzeit bin ich mal wieder zu den Pentatonix zurückgekehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=aE2GCa-_nyU

Klangbox

NN, Donnerstag, 22. April 2021, 00:17 (vor 186 Tagen) @ Serious Black

Das ist handwerklich grundsolide, ich finde es ehrlich gesagt aber etwas langweilig. Ich habe auch nichts dagegen, wenn im Rock/Metalbereich klassische Elemente verwendet werden, aber hier ist es doch nur eine Art hergebrachtes Medley.


Muss man live um die Ohren geballert bekommen. Ich hab das gepostet, weil die growls mich hier nicht stören. Aus meiner (ohnehin recht kurzen) Black-Metal Phase haben sich nur noch ein paar Songs von Dimmu Borgir, Immortal und Bathory meine Gunst erhalten. Dani Filth‘s Gekreische kann ich mir beispielsweise nicht mehr anhören.

Ich denke, dass es zumindest auch damit zusammenhängt, ob es handwerklich sauber ist oder nicht, ob z.B. das Gegrowlte verbal verstanden werden kann oder nicht oder (theoretisch) einfach zu reproduzieren ist/wäre.

Teile des Albums Master of Puppets etwa sind genau genommen viel klassischer / orchestraler arrangiert, als wenn E-Gitarristen mal die eine oder andere bekannte klassische Melodie einstreuen.


Dank geht an Cliff Burton. Orion ist mein Fave auf dem Album.

Ja. Echt blöd, dass die anderen kein Bach gehört haben / hören. Cliff Burton hatte ein echtes Verständnis für diese Musik.

Hör dir vielleicht mal nur den ersten Satz an, das ist ein schön schweres Orchester:

https://www.youtube.com/watch?v=j50M9RXGpPA


Yep, nice!

Derzeit bin ich mal wieder zu den Pentatonix zurückgekehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=aE2GCa-_nyU

Ihh, dassja Popmusik mit Drumcomputer und mit ein paar echten Streichern als Zuckerguss obendrauf!

Ich nehme lieber das:

https://www.youtube.com/watch?v=cFF8Ejt55-8

@Udo

Diesen Part singt Rotraud Hansmann, nicht Cathy Berberian. (Normalerweise fehlt mir für Oper die Hirnwindung.)

@SB

Cathy Berberian war eine berühmte Opersängerin, die neben ihrem angestammten Fach u.a. Beatles-Songs eingespielt hat. Ein früher Crossover-Popstar sozusagen.

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Serious Black, Donnerstag, 22. April 2021, 07:44 (vor 186 Tagen) @ NN
bearbeitet von Serious Black, Donnerstag, 22. April 2021, 08:17

Ich denke, dass es zumindest auch damit zusammenhängt, ob es handwerklich sauber ist oder nicht, ob z.B. das Gegrowlte verbal verstanden werden kann oder nicht oder (theoretisch) einfach zu reproduzieren ist/wäre.

Zum einen das, aber auch ob es nen ästhetischen Sinn macht. Wenn der fehlt, bzw. rein aus Prinzip krasse Growls verwendet werden, törnt mich das eher ab.

Derzeit bin ich mal wieder zu den Pentatonix zurückgekehrt.

https://www.youtube.com/watch?v=aE2GCa-_nyU


Ihh, dassja Popmusik mit Drumcomputer und mit ein paar echten Streichern als Zuckerguss obendrauf!

Scherzkeks! Vokalathletik besteht nicht nur aus Gesang: https://www.youtube.com/watch?v=-ew_bfFvros

Der künstlerische Gegenpol zum Gegrowle wäre wohl sowas wie die ‚Diva Dance‘ Arie aus ‚Das fünfte Element‘. Dimash Kudaibergen singt das Teil hier: Quasi ein musikalischer 8.000er. https://www.youtube.com/watch?v=o5zMupUOgQo&t=0s

Sein Stimmumfang soll 6 Oktaven betragen.

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Udosefirot, Samstag, 24. April 2021, 13:25 (vor 184 Tagen) @ NN

"Normalerweise fehlt mir für Oper die Hirnwindung,"

Schade, denn es ist ein eigenes Universum; am Ende eine Mesalliance von Musik,
Interpreten, Bühnenbild, Inszenierung + dem X = Stimmung. Aber Oper ist eine
Nische der Kultur geworden, als Fan gilt man fast schon als Freak.

Oper ist eine Kunstform, die Anforderungen stellt - ohne Frage. Wer aber bei dem
heutigen Bildung System kann denn noch ein Instrument spielen, etwas, was in meiner
Jugend zu Bildung gehörte? Das fehlt Heute!

Das Besondere an Opern Freaks, ist dann auch die Affinität zu Stimmen. Bekanntlich
bin ich ein Bewunderer von Wagner ( der Meister überhaupt ). Lotte Lehmann und Jussi
Björling ist noch bekannt, aber Selma Kurz oder Fritz Feingold (wirkliche Jahrhundert
Stimmen )?
Witzig bei Wagner dabei... Fritz Feingold, da jüdelt einen nur so entgegen, auch eine
Geschichte, jüdische Künstler und Wagner.

@Alex...ich lasse mir meine Wagner nicht verbieten.

Selam Kurz
https://www.youtube.com/watch?v=If1G2MiJkmg

Fritz Feingold
@ ja da gibt es nichts auch Youtube, nur auf Schellack

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NN, Samstag, 24. April 2021, 23:45 (vor 183 Tagen) @ Udosefirot
bearbeitet von NN, Sonntag, 25. April 2021, 00:23

"Normalerweise fehlt mir für Oper die Hirnwindung,"

Schade, denn es ist ein eigenes Universum;


Soviel weiß ich schon.

am Ende eine Mesalliance von Musik,
Interpreten, Bühnenbild, Inszenierung + dem X = Stimmung. Aber Oper ist eine
Nische der Kultur geworden, als Fan gilt man fast schon als Freak.

Oper ist eine Kunstform, die Anforderungen stellt - ohne Frage. Wer aber bei dem
heutigen Bildung System kann denn noch ein Instrument spielen, etwas, was in meiner
Jugend zu Bildung gehörte? Das fehlt Heute!

Du hast insofern Recht, als die musikalische Gattung Oper heutzutage noch weiter eingenischt ist als in vergangenen Jahrzehnten. Aber wenn ich mich geistig in der Generation meiner Eltern und Großeltern so umschaue, fallen mir zwar einige wie auch immer musisch gebildete Personen ein, die ein Instrument spiel(t)en und/oder musikalisch gebildet waren / sind - aber bei weitem nicht alle darunter waren / sind Opernhörer oder Operngänger. Ohne damit despektierlich sein zu wollen, habe ich den Eindruck, dass der klassische musische Bildungskanon schon in den 50er, 60ern, 70ern und 80ern eher von Sinfonien und diversen instrumentalen Solostücken/Solokonzerten geprägt war, als durch die Oper.

(Und zumal bekam die komplexe Kunstform Oper durch ihr popkulturelles, leichter konsumierbares Kind*, das Musical, ab Ende der 60er-Jahre Konkurrenz.**)

Daneben bin ich mir nicht sicher - soll heißen: ich weiß es wirklich nicht genau! -, ob der gesunkene Stellenwert der klassischen Musik (im weitem Sinne) und die damit einhergehende gesunkene Instrumentenspielquote vor allem auf das Bildungssystem bzw. weniger / schlechteren(?) Musikunterricht zurückzuführen sind. Ich vermute, dass eine Veränderung der Prioritäten in (vor allem) bildungsbürgerlichen Haushalten hierfür mindestens im selben Maße verantwortlich ist. Sei es nun bedingt durch Veränderungen innerhalb von Elterngenerationen oder durch Veränderungen in den Kindergenerationen.

Wenn ich darüber nachdenke, fallen mir auf Anhieb mehrere praktisch musizierende, teils Musik unterrichtende Eltern ein, deren Kinder gar kein Instrument beherrschen, auch nicht für den weniger elaborierten Hausgebrauch.

Was ein gutes Stichwort ist. Möglicherweise kommt im gegebenen Zusammenhang noch ein technischer bzw. funktionaler Aspekt dazu: Durch die zunehmend einfachere technisch-praktische Verfügbarkeit von Musik im Allgemeinen wurde es funktional gesehen weniger notwendig, dass Musik für den Hausgebrauch im engen oder auch weiteren Sinne beherrscht wurde. Es bestand immer weniger eine Bewandtnis dafür, Musik - auf welchem Niveau oder zu welchem Anlass auch immer - auch selber machen zu können.

Und obendrauf kommt weiter, dass sich der gleichwohl nach wie vor existierende musikalische Hausgebrach stark geändert hat: Wenn man singt, singt man seltener im Kirchenchor oder weniger in irgendeiner Weise klassisch. Und wenn man ein Instrument spielt, dann spielt man häufiger (E-)Gitarre, Schlagzeug oder Bass - schon vergleichsweise seltener ein Tasteninstrument. Will sagen: Der musikalische Hausgebrauch, aus dem wahrscheinlich mitunter (auch von der sozialen Schicht unabhängig) Talente gewachsen sind, hat sich ab den 50ern zunehmende von der klassischen Musik im Allgemeinen und der Oper im Besonderen entfernt.

Mein Großvater mütterlicherseits spielte z.B. als Jugendlicher und junger Mann wohl passabel ein Blasinstrument (bedingt durch einen Hörschaden hat er später kaum noch Musik gehört). Heute spielen zumindest weniger Leute für den Hausgebrauch ein Blasinstrument, wenn sie denn für den engen oder erweiterten Hausgebrauch ein Instrument spielen können.

Feuerwehrkapellen, Bergmannsspielzüge, Militär- und altbackene Karnevalsmusik - dergleichen gibt es zwar noch, ist aber in Summe doch seltener geworden.

Das Besondere an Opern Freaks, ist dann auch die Affinität zu Stimmen.

Aber die hat eben nicht jeder, der bewusst Musik hört - zumindest nicht durchgehend. Eine Freundin meiner Eltern ist z.B. Klavierlehrerin, eine Affinität zu Stimmen hat sie nicht, auch wenn sie nicht ausschließlich von Gesangstimmen freie Musik hört.

Als interessierter musikalischer Laie kann ich etwa zwar sagen, dass Opernstars tatsächlich toll singen können bzw. auch innerhalb ihres Fachs herausstechen. Was man spätestens dann feststellen kann, wenn man sich die Mühe macht, Aufnahmen / Passagen zu vergleichen.

Operngesang hat jedoch auch einen Manierismus. Persönlich komme ich mit diesem Manierismus häufig nicht klar, auch wenn mir bewusst ist, dass der betreffende Sänger wahrscheinlich jede Note trifft und dynamische Nuancen beherrscht.

Und dann gibt es auch im Universum des popkulturellen Gesangs, sozusagen der kulturelle Nachfolger der Volksmusik und Teilen der Kirchenmusik, Manierismen, mit denen ich wenig anfangen kann oder bei denen ich sogar aggressiv werde. Auch wenn ich weiß, dass das, was ich da höre, mitunter auch auf Könnerschaft basiert, und nicht immer nur auf bloßer Eingängigkeit.


* Wir können auch gerne darüber diskutieren, ob das Musical sozusagen der regressive Mutant der Oper ist. Wahrscheinlich ist es nur der Nachfolger der Operette oder praktisch die Operette in einem neuen Schlauch.

** Ganz subjektiv: Ehe ich mir irgendein Musical reinziehen müsste, würde ich mir drei Opern reinziehen: ich schwöre! Außer: Die Zauberflöte. Von der fühlte ich mich als Schulkind durch meinen Musiklehrer belästigt; ich kann bis heute diesen in meinen Ohren braven Tralala-Mozart in Dur nicht gut vertragen. Das 20. Klavierkonzert in d-moll, was er uns natürlich nie vorspielte: Immer wieder gerne. Und als Kind sollte ich in der Montessori-Grundschule Sachen wie "Im Frühtau zu Berge wir ziehen fallera.." singen. Ich dachte schon damals: "Wieso lassen du uns solche nur albern klingenden Sachen singen. Gibt es nichts anderes, was man singen kann?!" Wahrscheinlich hätte ich schon damals irgendeine Messe cooler bzw. seriöser gefunden.

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Udosefirot, Montag, 26. April 2021, 18:19 (vor 181 Tagen) @ NN

"Daneben bin ich mir nicht sicher - soll heißen: ich weiß es wirklich nicht genau! -, ob der gesunkene Stellenwert der klassischen Musik (im weitem Sinne) und die damit einhergehende gesunkene Instrumentenspielquote vor allem auf das Bildungssystem bzw. weniger / schlechteren(?) Musikunterricht zurückzuführen sind. Ich vermute, dass eine Veränderung der Prioritäten in (vor allem) bildungsbürgerlichen Haushalten hierfür mindestens im selben Maße verantwortlich ist. Sei es nun bedingt durch Veränderungen innerhalb von Elterngenerationen oder durch Veränderungen in den Kindergenerationen."

D´accord - Kultur ist immer auch Wandel! Oper war und ist immer elitär und war das Vehikel
für das Bildung - und Besitzbürgertum sich der herrschenden Elite anzupassen.
Aber diese neuen Klassen waren musikalisch eben gebildet, allweil Musik mit zu einem humanis-
tischen Unterricht gehörte! ( dazu stehe ich immer noch ) Ich glaube wirklich um den
Genuss einer Oper auszukosten und zu erleben, bedarf es einer musikalischen Vorbildung.

"Und obendrauf kommt weiter, dass sich der gleichwohl nach wie vor existierende musikalische Hausgebrach stark geändert hat: Wenn man singt, singt man seltener im Kirchenchor oder weniger in irgendeiner Weise klassisch. Und wenn man ein Instrument spielt, dann spielt man häufiger (E-)Gitarre, Schlagzeug oder Bass - schon vergleichsweise seltener ein Tasteninstrument. Will sagen: Der musikalische Hausgebrauch, aus dem wahrscheinlich mitunter (auch von der sozialen Schicht unabhängig) Talente gewachsen sind, hat sich ab den 50ern zunehmende von der klassischen Musik im Allgemeinen und der Oper im Besonderen entfernt."

Ja hier wirkte auch die soziale Auslese, wer hatte schon das Glück wenigstens mit dem
Orfschen Schulwerk in Kontakt zu kommen, oder auf der Schule ein Instrument zu spielen?
Das klage ich diesem Bildungssystem an, musikalische Legastheniker hervorgebracht zu
haben. ( nicht nur dort, sieht man sich die Matura Anforderungen der jetzigen Zeit an,
fragt man sich...was lernen die noch?)

Klangbox

NN, Montag, 26. April 2021, 22:17 (vor 181 Tagen) @ Udosefirot

"Daneben bin ich mir nicht sicher - soll heißen: ich weiß es wirklich nicht genau! -, ob der gesunkene Stellenwert der klassischen Musik (im weitem Sinne) und die damit einhergehende gesunkene Instrumentenspielquote vor allem auf das Bildungssystem bzw. weniger / schlechteren(?) Musikunterricht zurückzuführen sind. Ich vermute, dass eine Veränderung der Prioritäten in (vor allem) bildungsbürgerlichen Haushalten hierfür mindestens im selben Maße verantwortlich ist. Sei es nun bedingt durch Veränderungen innerhalb von Elterngenerationen oder durch Veränderungen in den Kindergenerationen."

D´accord - Kultur ist immer auch Wandel! Oper war und ist immer elitär und war das Vehikel
für das Bildung - und Besitzbürgertum sich der herrschenden Elite anzupassen.

Anzupassen? Inwiefern? Nicht eher / auch oder genauer: anzugleichen? Oder, wenigstens zum Teil, mehr noch: Sich vom Adel zu emanzipieren? Musiker waren weit überwiegend Bürgerliche, weniger Adelige. Die Adeligen waren längere Zeit die Veranstalter und, solange die weltliche Kunstmusik (unterschieden von der Volksmusik und der Kirchenmusik) noch im engeren Sinne örtlich an die Höfe gebunden war, die Konsumenten.

Die höfische Gesellschaft Alteuropas hatte ab der Spätrenaissance die Ausdifferenzierung der weltlichen Kunstmusik (Tänze, Gebrauchsmusik) aus der Kirchenmusik ermöglicht; Fürsten stellten Komponisten an und finanzierten Orchester. Noch Bach war ganz wesentlich auch Kirchenmusiker.

Aber in der Musik der ständischen Gesellschaft galt im Großen und Ganzen das meritokratische Prinzip. Komponisten mögen lange Zeit von den Aufträgen, der Gnade bzw. vom Geschmack von Fürsten auch abhängig gewesen sein. Was im Wesentlichen zählte, waren jedoch die künstlerischen / handwerklichen Fähigkeiten. Von ihrem inhärenten Leistungsprinzip her lag die Musik quer zum dynastischen Prinzip des Adels, dessen leistungslose Legitimität mit zunehmender Zeit immer mehr bezweifelt wurde.

Ich bin nun überfragt damit, ob und wenn ja, inwieweit die Stoffe von Opern den Themen des bürgerlichen Romans ab Ende des 18. Jahrhunderts ähneln oder gleichen. (Auch ist es, nebenbei bemerkt, ziemlicher Quatsch, Beethoven als Revolutionär im politischen Sinne zu bezeichnen bzw. dies zu suggerieren; soweit ich weiß, hat er die Herrschaft des Adels nie in Frage gestellt.)

Man könnte gleichwohl sagen, dass der klassische Musikbetrieb längere Zeit ein Stück weit auch ein Vehikel zum bürgerlichen Aufstieg und/oder für das bürgerliche Sozialprestige war, aber diese Teilfunktion im 20. Jahrhundert verloren gegangen ist. Es bestand zunehmend weniger eine sozioökonomische Bewandtnis dafür, Berufsmusiker zu werden. In diesem Zusammenhang fällt mir meine alter Kölner Fahrlehrer ein. Der Mann kam aus kleineren bürgerlichen Verhältnissen* und ist ein wahrer Musikus und gab nebenher noch Kurse an der Rheinischen Musikschule, spielt(e) in der Kirche Orgel, organsierte Karnevalskapellen und trat bei Gelegenheit auch mit Bands in Festzelten auf. Berufsmusiker ist er deshalb nicht geworden, weil er seiner Familie einen höheren Lebensstandard bieten wollte.

* Wo bzw. wann hat er Musik gelernt? - Bei Mönchen in einem katholischen Internat in der Eifel in den 50ern. Gibt es das (so) heute noch? - Wahrscheinlich nicht.

Aber diese neuen Klassen waren musikalisch eben gebildet, allweil Musik mit zu einem humanis-
tischen Unterricht gehörte! ( dazu stehe ich immer noch ) Ich glaube wirklich um den
Genuss einer Oper auszukosten und zu erleben, bedarf es einer musikalischen Vorbildung.

"Und obendrauf kommt weiter, dass sich der gleichwohl nach wie vor existierende musikalische Hausgebrach stark geändert hat: Wenn man singt, singt man seltener im Kirchenchor oder weniger in irgendeiner Weise klassisch. Und wenn man ein Instrument spielt, dann spielt man häufiger (E-)Gitarre, Schlagzeug oder Bass - schon vergleichsweise seltener ein Tasteninstrument. Will sagen: Der musikalische Hausgebrauch, aus dem wahrscheinlich mitunter (auch von der sozialen Schicht unabhängig) Talente gewachsen sind, hat sich ab den 50ern zunehmende von der klassischen Musik im Allgemeinen und der Oper im Besonderen entfernt."

Ja hier wirkte auch die soziale Auslese,

Jain. Es ist davon auszugehen, dass die klassische Musik (im weiten Sinne) heutzutage genau genommen noch bildungsbürgerlicher geprägt ist, als früher.

Was ich hiermit...

Der musikalische Hausgebrauch, aus dem wahrscheinlich mitunter (auch von der sozialen Schicht unabhängig) Talente gewachsen sind

...meine, ist genauer gesagt der Umstand, dass Berufsmusiker in vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten ihrer Herkunft nach weniger zwingend groß- oder bildungsbürgerliche Subjekte waren. Diverse Kirchenmusiker und kleine Kapellmeister haben mitunter talentierte Kinder und Jugendliche aus bescheideneren und durchschnittlichen Verhältnissen für den gehobeneren Musikunterricht (wie auch immer dieser jeweils im einzelnen organsiert war) weiterempfohlen. Ich vermute, dass das heute vergleichsweise weniger vorkommen wird, da der musikalische Hausgebrauch (im engen und erweiterten Sinne) sowie entsprechend die Anlässe, zu denen Musik gemacht wird (und eben nicht: abgespielt!) in allen gesellschaftlichen Schichten abgenommen hat.

Vereinfacht gesagt: Das Rock/Pop-Ensemble hat nicht nur ab den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts unterschiedlichen Chören und Kapellen, die zu allen möglichen Anlässen spielten, den Rang abgelaufen, es gibt nun schlicht auch weniger Chöre und Kapellen, die mit ihrer Art Musik zu machen oder zumindest: durch die verwendeten Instrumente näher an der klassischen Musik dran sind.

wer hatte schon das Glück wenigstens mit dem
Orfschen Schulwerk in Kontakt zu kommen, oder auf der Schule ein Instrument zu spielen?
Das klage ich diesem Bildungssystem an, musikalische Legastheniker hervorgebracht zu
haben. ( nicht nur dort, sieht man sich die Matura Anforderungen der jetzigen Zeit an,
fragt man sich...was lernen die noch?)

Mit all dem Gesagten möchte ich fehlenden oder schlechten Musikunterricht nicht entschuldigen. Aber das Orffsche Schulwerk ist ein komplettes musikpädagogisches Konzept, das wohl auch in einem besseren gymnasialen Musikunterricht nicht wirklich operationalisiert werden kann. Es wäre von daher schon in Ordnung, wenn Schulkinder mal Orff zu hören bekommen würden.

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Serious Black, Dienstag, 27. April 2021, 07:03 (vor 181 Tagen) @ NN

Das Rock/Pop-Ensemble hat nicht nur ab den 60er-Jahren des 20. Jahrhunderts unterschiedlichen Chören und Kapellen, die zu allen möglichen Anlässen spielten, den Rang abgelaufen, es gibt nun schlicht auch weniger Chöre und Kapellen, die mit ihrer Art Musik zu machen oder zumindest: durch die verwendeten Instrumente näher an der klassischen Musik dran sind.

Chöre haben neben dem offensichtlichen Nachwuchsproblem, noch ein weiteres: Dirigenten zu finden.
Ein örtlicher Frauengesangsverein, der es mit seinen Auftritten bis in den Vatikan geschafft hatte(samt Papstaudienz), musste aufgeben, weil kein Dirigent mehr zu finden war. Und das war ein paar Jahre vor COVID.

Hat mich übrigens schwer gewundert, dass Dirigenten für ihre Vereinsarbeit bezahlt werden.

Im Theater bekommt keiner auch nur nen müden Cent. Alles ehrenamtlich. Obwohl ich den einen oder anderen Regisseur/in kenne, die mit 90% der Intendanten locker mithalten können. Im Amateurtheater ist durchaus einiges an Qualität unterwegs.

Klangbox

Serious Black, Sonntag, 25. April 2021, 08:06 (vor 183 Tagen) @ Udosefirot

Mein Verhältnis zur Oper ist recht zwiespältig. Ich bewundere zwar einzelne Aspekte, wie das Können der Sänger (z.B. bei ‚Martern aller Arten‘), allerdings fehlt mir auch etwas. Oder besser: mir liegt diese spezielle Mischung der Elemente, die die Oper ausmachen, nicht so sehr.

Kunst ist immer auch ein Dialog mit dem Publikum. Und spontane Improvisation ist für mich die Kirsche auf der Sahne. Dafür eignet sich die starre Opernwelt nicht unbedingt. Wenn ich nur daran denke was ein Bohei um die Wagner-Festspiele betrieben wird...

In anderen Kunstformen behagen mir sowohl Stratifizierungen, als auch extreme Auswüchse nicht unbedingt. Ich frage mich z.B. bei so mancher ‚Jedermann‘-Aufführung, wie weit die Winz-Rolle der Buhlschaft noch künstlich aufgebläht werden wird, damit das Ego der aktuellen Diva ausreichend gestreichelt ist.

Klangbox

Boothby, Sonntag, 25. April 2021, 10:14 (vor 183 Tagen) @ Serious Black

Mein Verhältnis zur Oper ist recht zwiespältig. Ich bewundere zwar einzelne Aspekte, wie das Können der Sänger (z.B. bei ‚Martern aller Arten‘), allerdings fehlt mir auch etwas. Oder besser: mir liegt diese spezielle Mischung der Elemente, die die Oper ausmachen, nicht so sehr.

Ich kann damit ästhetisch schlicht nichts anfangen, kriege da keinen Zugang. Gerade wegen der zweifellos beeindruckenden Sangeskraft. Für meine Ohren klingt das völlig überkandidelt, wie ein Manta mit 6m hohen Heckspoiler.

Bei Madrigal-Musik oder frühen Formen wie bei Monteverdi* sieht das anders aus, aber ich vermute, eingefleischten Wagnerianern wäre das viel zu schlicht. Umgekehrt vermute ich, dass Fans erdig-schlichter Folk-Musik wie ich generell weniger für Opern geeignet sind.

*Die zugegeben etwas kitschige L'Orfeo-Inszenierung von Jordi Savall bringt mich jedes mal zum Heulen.

Klangbox

Udosefirot, Montag, 26. April 2021, 18:32 (vor 181 Tagen) @ Serious Black

"Wenn ich nur daran denke was ein Bohei um die Wagner-Festspiele betrieben wird..."


Zu Recht, ich erinnere mich als ich den Ring von Boulez hörte, ...zuerst ein ungläubiges
Entsetzen und dann ein Begreifen und eine Verehrung.

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Klangbox

Alex @, Donnerstag, 29. April 2021, 09:32 (vor 179 Tagen) @ Udosefirot

"Normalerweise fehlt mir für Oper die Hirnwindung,"

Schade, denn es ist ein eigenes Universum; am Ende eine Mesalliance von Musik,
Interpreten, Bühnenbild, Inszenierung + dem X = Stimmung. Aber Oper ist eine
Nische der Kultur geworden, als Fan gilt man fast schon als Freak.

Oper ist eine Kunstform, die Anforderungen stellt - ohne Frage. Wer aber bei dem
heutigen Bildung System kann denn noch ein Instrument spielen, etwas, was in meiner
Jugend zu Bildung gehörte? Das fehlt Heute!

Das Besondere an Opern Freaks, ist dann auch die Affinität zu Stimmen. Bekanntlich
bin ich ein Bewunderer von Wagner ( der Meister überhaupt ). Lotte Lehmann und Jussi
Björling ist noch bekannt, aber Selma Kurz oder Fritz Feingold (wirkliche Jahrhundert
Stimmen )?
Witzig bei Wagner dabei... Fritz Feingold, da jüdelt einen nur so entgegen, auch eine
Geschichte, jüdische Künstler und Wagner.

@Alex...ich lasse mir meine Wagner nicht verbieten.

Selam Kurz
https://www.youtube.com/watch?v=If1G2MiJkmg

Fritz Feingold
@ ja da gibt es nichts auch Youtube, nur auf Schellack

Ebenfalls Guten Morgen, Udo!
Als Opernadept mit relativ breiter Vinylausstattung und einer Klassik hassenden Lebensgefährtin bewege ich mich auf dünnem Eis, zumal Madame durch den verdammten Virus dauernd daheim herumlungert.
Wie konnte HO nur erlaubt werden...
Dazu kommt noch ein dezent sexuell konnotierter Hang zu der seligen Maria, der imho immer noch keine das Wasser reichen kann.
Und Wagner ist eine Größe, an der auch ich nicht vorbeikomme.
Deswegen verstehe ich Deine Anmerkung an mich auch nicht so recht, dass Du Dir Deinen Wagner nicht verbieten lassen würdest.
Gut, er war ein dreckiger Antisemit und seine Musik machte den „Real Nazis“ mächtig Freude, aber die Kunst hinter seiner Musik muss anerkannt werden. Und genossen werden.
Und er war der Wegbereiter der aktuellen Filmmusik, wie man immer wieder bemerken kann.
Ein prägender Genius, der Herr.

Hier noch etwas Profaneres, das mir durch das erfreuliche Glotzen der Serie „Beforeigners“ wieder ins Gehör gelangte:

https://youtu.be/WcF8Aos4XDA

Klangbox

Udosefirot, Donnerstag, 29. April 2021, 15:23 (vor 178 Tagen) @ Alex

"Hier noch etwas Profaneres, das mir durch das erfreuliche Glotzen der Serie „Beforeigners“ wieder ins Gehör gelangte:

https://youtu.be/WcF8Aos4XDA

Absolut cool!!!

Du hast etwas wichtiges angesprochen...Musik und Umwelt; also ich bin auf Kopfhörer
umgestiegen, klar ein lausiger Ersatz, aber Sonntagmorgen 3 Stunden Oper und Du bringst
Menschen in deinen Haushalt zum Wahnsinn
.

Wagner ist so eine Sache und Bayreuth auch. Sicher ist Wagner einer der Vorbereiter
des Antisemitismus gerade in Deutschland und später führte sein Schwiegersohn dies
in Bayreuth weiter fort. Hitler hätte es ohne diesen back ground nie gegeben.
Das Werk vom Autor trennen, glaube mir... es fällt einen schwer. aber es ist notwendig,
zu wichtig ist Wagners Werk in der Musikgeschichte; negieren kann man es nicht!

Aber die Kernfrage bleibt...kann man als Jude Verehrer von R. Wagners Musik sein.
Tja ALex man kann es und bei seiner Musik ist dies auch leicht. Jedenfalls wäre
mein Leben ohne seine Musik ärmer und darauf kommt es an.

Da Du den schönen Link hattest...Ray Davies und die Kinks

https://www.youtube.com/watch?v=jP9ERvYjQcU

Ein Meisterwerk der Melancholie und Davis ist bis heute unterschätzt, seine kleine
Geschichten sind einfach nur brillant.

Klangbox

NN, Donnerstag, 29. April 2021, 21:18 (vor 178 Tagen) @ Udosefirot
bearbeitet von NN, Donnerstag, 29. April 2021, 21:48

Fun Fact:

Johnny the Fox Meets Jimmy the Weed
by Thin Lizzy

Was sampled in 44 songs

https://www.whosampled.com/Thin-Lizzy/Johnny-the-Fox-Meets-Jimmy-the-Weed/


Offizielles Video:

https://www.youtube.com/watch?v=kbZpaVRfqzM


Die Band hatte eine weite stilistische Bandbreite.

Klangbox

NN, Donnerstag, 29. April 2021, 22:12 (vor 178 Tagen) @ NN

Fun Fact:

Johnny the Fox Meets Jimmy the Weed
by Thin Lizzy

Was sampled in 44 songs

https://www.whosampled.com/Thin-Lizzy/Johnny-the-Fox-Meets-Jimmy-the-Weed/


Offizielles Video:

https://www.youtube.com/watch?v=kbZpaVRfqzM


Die Band hatte eine weite stilistische Bandbreite.


Fun Fact II, @SB:

Brian Robertson, der oben so eine schön elegante funkige Gitarre spielt, hat etwas später dieses Album / diesen Song mit eingespielt:

Another Perfect Day - Motorhead

https://www.youtube.com/watch?v=lNN8NxuIaX0

Klangbox

Serious Black, Mittwoch, 21. April 2021, 07:48 (vor 187 Tagen) @ Alex

Van Halen - Jump als Solo-Gitarren Cover!

https://www.youtube.com/watch?v=sKbrycmEGjU&t=0s

RIP Eddie van Halen

Klangbox

NN, Donnerstag, 20. Mai 2021, 21:17 (vor 157 Tagen) @ Serious Black

Das ist live und ich kann mit Laptop und recht ömmeligen Knopfhörern jedes Instrument einzeln durchhören, bis hin zum Organisten, der irgendwo im letzten Drittel (wohl eine Frauenstimme imitierend) Background singt; dem Toningenieur gebührt ein Extradank.

Wenn Tasteninstrumente bei manchen Hardrock- und/oder Heavybands überflüssig oder einfach nur schlecht klingen, ist das hier absolut nicht der Fall, auch wenn der Tastenmann in dieser Aufnahme wiederum nichts Spektakuläres macht. Wobei die Aufführung zusammengenommen schon spektakulär ist. Die Transitionen, Bögen, Taktwechsel und die ganze Abstimmung wirken perfekt. Als Nicht-Musiker kann ich jedenfalls keinen einzigen Wackler oder keine einzige Kunstpause heraushören.


OPETH - Ghost of Perdition (LIVE AT RED ROCKS AMPHITHEATRE)

https://www.youtube.com/watch?v=BAlDEcQMLio


@SB

10 von 10 Punkten.

@Udo

Ich weiß, nicht dein Genre, der Beginn ist sehr wuchtig. But give it a chance, es passiert sehr viel und es sind alles gute Musiker.

@Boothby

Falls du mitliest: Forget Dream Theater!

Klangbox

Udosefirot, Freitag, 21. Mai 2021, 17:02 (vor 156 Tagen) @ NN

Anachronismus pur...

dann eher...
ttps://www.youtube.com/watch?v=E7fNPwi5shg

Klangbox

Udosefirot, Sonntag, 23. Mai 2021, 13:14 (vor 155 Tagen) @ Udosefirot

https://www.youtube.com/watch?v=E7fNPwi5shg

Sorry jetzt müsste der Linken funktionieren.

Klangbox

NN, Sonntag, 23. Mai 2021, 17:37 (vor 154 Tagen) @ Udosefirot

https://www.youtube.com/watch?v=E7fNPwi5shg

Sorry jetzt müsste der Linken funktionieren.

Diese Version sollte für alle besser hörbar sein:

https://www.youtube.com/watch?v=HBBhsy2MGN0


Gut, ich höre, dass Dweezil und Sheila sich irgendwo ab 7:00 einfach unterhalten - ist aber auch nicht schlimm.

Klangbox

NN, Montag, 31. Mai 2021, 21:51 (vor 146 Tagen) @ NN

Orchester und Rock/Jazz-Ensemble werden in meinen Ohren eher selten gut zusammen arrangiert, aber in diesem Fall passt es:

Adrian Belew & Metropole Orkest - E

https://www.youtube.com/watch?v=bxeWWkEndMo

Klangbox

NN, Samstag, 10. Juli 2021, 03:02 (vor 107 Tagen) @ Udosefirot

Ich habe das Stück bestimmt seit über 20 Jahren nicht mehr gehört.

Heute habe ich den ersten Teil in Kombination mit fachkundiger Kommentierung wieder gehört, die mich hier überhaupt nicht stört:


https://www.youtube.com/watch?v=ZqeZdumu2fg


Mein Urteil: Still standing.


Damals hörte ich Musik mit weniger analytischem Zugang. Aufgefallen war mir allerdings schon damals, dass "Thick As A Brick" der für rockmusikalischen Verhältnisse epischen Länge zum Trotz nicht langweilig wurde und "komplex" klingt. Heute habe ich genauer verstanden, warum das so ist.

Klangbox

Udosefirot, Sonntag, 11. Juli 2021, 13:42 (vor 105 Tagen) @ NN

"Mein Urteil: Still standing.!

Sehe ich auch so[/b], hier funktionierte das Konzept von I. Anderson, ohne Frage, später
abr bei seinen "Minstrel of the Gallery" aber nicht mehr.

https://www.youtube.com/watch?v=m_lQ0H4zZEA

Warum...?

Klangbox

NN, Montag, 12. Juli 2021, 19:36 (vor 104 Tagen) @ Udosefirot

"Mein Urteil: Still standing.!

Sehe ich auch so[/b], hier funktionierte das Konzept von I. Anderson, ohne Frage, später
abr bei seinen "Minstrel of the Gallery" aber nicht mehr.

https://www.youtube.com/watch?v=m_lQ0H4zZEA

Warum...?

Für mich schwer zu sagen.

Das gleichnamige Album kenne ich nicht (oder habe es völlig vergessen).

Dem Stück nach zu urteilen handelt es sich um einen vergleichsweise einfacheren Rocksong, der als Folksong anfängt. Er ist weniger verfrickelt als "Thick As A Brick", aber auch weniger eingängig / prägnant als "Aqualung". Das deutet auf Musik für eingefleischte Fans hin.

Wenn ich darüber nachdenke, habe ich nach "Aqualung" und "Thick As A Brick" keine weiteren Alben von Jethro Tull mehr richtig zur Kenntnis genommen. Was einerseits daran liegen mag, dass alles, was danach kam, mehr oder weniger langweilig war. Andererseits kann es manchmal ungerecht sein, Musiker (was übrigens auch für klassische / barocke Musik* gilt) nur nach ihren bekanntesten Werken zu beurteilen.

Mikael Akerfeldt, der Kopf der Prog-Metalband Opeth, die ich weiter oben verlinkt hatte, macht hier zwar eine Ausnahme bei einem späteren Album, kommt aber zu einem ähnlichen Urteil, ab Min 7:50:

https://www.youtube.com/watch?v=xedYz1vZWsA

* Viele kennen z.B. diesen häufig noch völlig verkitschten Kanon von Pachelbel in d:

https://www.youtube.com/watch?v=uxC1fPE1QEE


Dabei hat der Mann wirklich noch andere Sachen gemacht:

https://www.youtube.com/watch?v=iCSIkbFK-y0

Klangbox

Udosefirot, Dienstag, 13. Juli 2021, 18:17 (vor 103 Tagen) @ NN

"Dem Stück nach zu urteilen handelt es sich um einen vergleichsweise einfacheren Rocksong, der als Folksong anfängt. Er ist weniger verfrickelt als "Thick As A Brick", aber auch weniger eingängig / prägnant als "Aqualung"

Hmm, im Grunde wird hier mit den Stilmitteln der Elisbetanischen Zeit gearbeitet; ohne
mehrstimmigen Chor! Aber es stimmt schon, Thick as a Brick, die DLP war wohl das Beste
was Jethro Tull je machten.

Klangbox

NN, Dienstag, 13. Juli 2021, 18:45 (vor 103 Tagen) @ Udosefirot

"Dem Stück nach zu urteilen handelt es sich um einen vergleichsweise einfacheren Rocksong, der als Folksong anfängt. Er ist weniger verfrickelt als "Thick As A Brick", aber auch weniger eingängig / prägnant als "Aqualung"

Hmm, im Grunde wird hier mit den Stilmitteln der Elisbetanischen Zeit gearbeitet; ohne
mehrstimmigen Chor! Aber es stimmt schon, Thick as a Brick, die DLP war wohl das Beste
was Jethro Tull je machten.

Welche Stilmittel daran sind elisabethanisch, wenn es keine abgefahrene Polyphonie ist? Die akustische Gitarre anstatt einer Laute?

Klangbox

Udosefirot, Donnerstag, 15. Juli 2021, 17:54 (vor 101 Tagen) @ NN

"Die akustische Gitarre anstatt einer Laute?"

- die Zwiesprache und das Zusammenspiel von Stimme und Saiteninstrument.

Klangbox

NN, Sonntag, 18. Juli 2021, 22:53 (vor 98 Tagen) @ Udosefirot

"Die akustische Gitarre anstatt einer Laute?"

- die Zwiesprache und das Zusammenspiel von Stimme und Saiteninstrument.

Ah.

Ich kenne / habe zum aller größten Teil Consort Musik nur in Form von Gamben / Viola Consort ohne Gesang:

Orlando Gibbons, Fancy for six viols*

https://www.youtube.com/watch?v=8Ue-9-By-6Q

Und von diesem Stück aus kann man wohl nur schwer die Kurve zu Jethro Tull bekommen:


William Byrd - Have Mercy Upon Me, O God

https://www.youtube.com/watch?v=Y9vfMA9XoPo

* Klingt interessanterweise zeitgenössischer als die spätere, kontinentaleuropäische Kammermusik.

Wenn ich mich richtig erinnere, wurde die meistens weltliche Consort Musik während der Puritanerherrschaft verboten. Danach wurde diese Tradition nicht oder nicht wirklich wieder aufgenommen.

Klangbox

Udosefirot, Mittwoch, 21. Juli 2021, 18:02 (vor 95 Tagen) @ NN

Ich kenne / habe zum aller größten Teil Consort Musik nur in Form von Gamben / Viola Consort ohne Gesang:

Orlando Gibbons, Fancy for six viols*

https://www.youtube.com/watch?v=8Ue-9-By-6Q

Und von diesem Stück aus kann man wohl nur schwer die Kurve zu Jethro Tull bekommen:


William Byrd - Have Mercy Upon Me, O God

https://www.youtube.com/watch?v=Y9vfMA9XoPo

* Klingt interessanterweise zeitgenössischer als die spätere, kontinentaleuropäische Kammermusik.

Eher würde hier John Downland passen...
https://www.bing.com/videos/search?q=Dowland%3a+The+First+Booke+of+Songes+Come%2c+heavy...

-aber Jethro Tull //Minstral of the Gallery; äh Stimme/Gitarre-Laute Dialog; passt schon.

zu den Puritanern...gerade bei Verboten sieht man was die Leute wirklich tun.

Klangbox

NN, Mittwoch, 21. Juli 2021, 18:43 (vor 95 Tagen) @ Udosefirot

Ich kenne / habe zum aller größten Teil Consort Musik nur in Form von Gamben / Viola Consort ohne Gesang:

Orlando Gibbons, Fancy for six viols*

https://www.youtube.com/watch?v=8Ue-9-By-6Q

Und von diesem Stück aus kann man wohl nur schwer die Kurve zu Jethro Tull bekommen:


William Byrd - Have Mercy Upon Me, O God

https://www.youtube.com/watch?v=Y9vfMA9XoPo

* Klingt interessanterweise zeitgenössischer als die spätere, kontinentaleuropäische Kammermusik.

Eher würde hier John Downland passen...
https://www.bing.com/videos/search?q=Dowland%3a+The+First+Booke+of+Songes+Come%2c+heavy...

-aber Jethro Tull //Minstral of the Gallery; äh Stimme/Gitarre-Laute Dialog; passt schon.

Stimmt, Dowland passt besser. Jetzt müssen wir nur noch ein paar Stücke mit etwas höherem Tempo und einer Männerstimme heraussuchen, dann haben wir sozusagen Paläo Tull.;-)


zu den Puritanern...gerade bei Verboten sieht man was die Leute wirklich tun.

Es war die Zeit der religiösen Bürgerkriege in Großbritannien. Nicht zuletzt deshalb verfasste Thomas Hobbes den Leviathan, der 1651 veröffentlicht und von Vertretern verschiedener christlicher Denominationen abgelehnt wurde, weil er darin den Staat über die Religion stellte.

Gleichwohl bleibt es musikhistorisch interessant, wieso die für ihre Zeit, verglichen mit der frühen Kammermusik in Kontinentaleuropa (Spätrenaissance, Frühbarock) avancierte Consort Music in der Zeit nach dem Ende der Herrschaft Cromwells nicht oder nicht wirklich wieder gepflegt wurde.

Bestanden Mitte des 17. Jahrhunderts in GB noch weiter Verbote hinsichtlich der privaten / öffentlichen Aufführung weltlicher Musikwerke? Waren viele Adelige oder reiche Bürger in Folge der Kriegswirren mehr oder weniger verarmt, so dass sie sich keine kleinen Ensembles mehr leisten konnten? Möglicherweise spielte beides eine Rolle.

Wiki sagt hierzu nichts:

https://en.wikipedia.org/wiki/Consort_of_instruments

Und blöderweise kann ich mich nicht mehr genau an die Quellen erinnern, in denen ein paar Angaben gemacht wurden.

Klangbox

Udosefirot, Donnerstag, 22. Juli 2021, 18:25 (vor 94 Tagen) @ NN

"Bestanden Mitte des 17. Jahrhunderts in GB noch weiter Verbote hinsichtlich der privaten / öffentlichen Aufführung weltlicher Musikwerke? Waren viele Adelige oder reiche Bürger in Folge der Kriegswirren mehr oder weniger verarmt, so dass sie sich keine kleinen Ensembles mehr leisten konnten? Möglicherweise spielte beides eine Rolle."

Sicherlich, die Zeit der Puritaner war für Englands Kultur eine dunkle Epoche.
Und genau dies blüht uns auch, falls es eine grüne Kanzlerin gibt.

Sicherlich hat der Bürgerkrieg Ressourcen aufgebraucht, aber auch neuen Reichtum ge-
schaffen; nur ein stilbildendes höfisches Leben gab es unter Cromwell nicht mehr,
Ebenso bei der Kirchenmusik, die als katholisch eingestuft wurde. Was aber das Ende
der zu dieser Zeit überragenden englischen Vokal Musik war; eben keine Chöre mehr in
den Messen - keine ausgebildeten Sänger.

Der Adel passte sich dann an den puritanischen Mainstream an.

Sicher gab es auch in dieser Zeit noch Musik, Wirtsstuben, Jahrmärkte, aber immer nur
halbwegs geduldet, die gutausgebildeten Musiker zogen nach dem europäischen Fest-
land. FÜr diese Leute war in GB kein Platz mehr. Als diese dann nach dem Ende Cromwells
wiederkamen, brachten Sie neue Ideen in der Musik mit - das aber war dann ein Bruch mit
Tradition.
-jedenfalls hätte man damals nicht mehr eines der überragenden polyphonen Werke von
Byrd, Gibons oder von Thomas Tallis aufführen können, es fehlte schlicht an guten
Musikern.

Mein Favorit und Lieblingsstück ist das Spem in aulium von Thomas Tallis.
Der absolute Wahnsinn, sollte man sich unbedingt mit Elektrostaten anhören;
zwar teuer aber hier absolut Notwendig.

https://www.youtube.com/watch?v=CkL1hdL40i0&list=OLAK5uy_nQFHepITUipTwBKi-hcU9LZB40...

nur ein kleiner Ausschnitt

Klangbox

NN, Freitag, 23. Juli 2021, 00:34 (vor 94 Tagen) @ Udosefirot

"Bestanden [nach!*] Mitte des 17. Jahrhunderts in GB noch weiter Verbote hinsichtlich der privaten / öffentlichen Aufführung weltlicher Musikwerke? Waren viele Adelige oder reiche Bürger in Folge der Kriegswirren mehr oder weniger verarmt, so dass sie sich keine kleinen Ensembles mehr leisten konnten? Möglicherweise spielte beides eine Rolle."

Sicherlich, die Zeit der Puritaner war für Englands Kultur eine dunkle Epoche.
Und genau dies blüht uns auch, falls es eine grüne Kanzlerin gibt.

Das passt wohl in den Kontext:


Linke haben das Pfaffenhafte für sich entdeckt und Rechte benehmen sich wie 'ne pöbelige, tabubrechende APO.

https://twitter.com/Tobias_B/status/1418166861422813184

Ein gleichsam konfessioneller Bürgerkrieg samt musikalischer Aufführungsverbote und Bilderstürme wäre durch und mit Annalena Baerbock allerdings äußerst unwahrscheinlich.

Abgesehen davon agieren die Kanzlerkandidatin und ihr Umfeld wirklich ziemlich unprofessionell. Ironischerweise wäre den konsequent paritätisch organisierten Grünen gerade kein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn sie Robert Habeck aufgestellt hätten, der gegen Armin Laschet wahrscheinlich eine realistische Chance gehabt hätte.

(Und wahrscheinlich würde die CDU besser dastehen, wenn sie Norbert Röttgen zum Vorsitzenden gewählt hätte.)

---

* Ich hätte das etwas präziser formulieren können.

Sicherlich hat der Bürgerkrieg Ressourcen aufgebraucht, aber auch neuen Reichtum ge-
schaffen; nur ein stilbildendes höfisches Leben gab es unter Cromwell nicht mehr,
Ebenso bei der Kirchenmusik, die als katholisch eingestuft wurde. Was aber das Ende
der zu dieser Zeit überragenden englischen Vokal Musik war; eben keine Chöre mehr in
den Messen - keine ausgebildeten Sänger.

Der Adel passte sich dann an den puritanischen Mainstream an.

Sicher gab es auch in dieser Zeit noch Musik, Wirtsstuben, Jahrmärkte, aber immer nur
halbwegs geduldet, die gutausgebildeten Musiker zogen nach dem europäischen Fest-
land. FÜr diese Leute war in GB kein Platz mehr. Als diese dann nach dem Ende Cromwells
wiederkamen, brachten Sie neue Ideen in der Musik mit - das aber war dann ein Bruch mit
Tradition.
-jedenfalls hätte man damals nicht mehr eines der überragenden polyphonen Werke von
Byrd, Gibons oder von Thomas Tallis aufführen können, es fehlte schlicht an guten
Musikern.

Mein Favorit und Lieblingsstück ist das Spem in aulium von Thomas Tallis.
Der absolute Wahnsinn, sollte man sich unbedingt mit Elektrostaten anhören;
zwar teuer aber hier absolut Notwendig.

https://www.youtube.com/watch?v=CkL1hdL40i0&list=OLAK5uy_nQFHepITUipTwBKi-hcU9LZB40...

nur ein kleiner Ausschnitt

Spem in alium kenne ich natürlich schon. Was ich mir an "klassischem" Gesang noch ganz gut anhören kann, sind manche Messen und geistliche Musik - auch wenn ich areligiös bin und Spem in alium keine Messe ist.

Während des Lockdwons hatte ich mir diese Doku angeguckt / angehöhrt. Sehr gut gemacht, sowohl für völlige Laien als auch Leute mit Vorkenntnissen geeignet:

https://www.youtube.com/watch?v=Gv1zZwppTuc

Klangbox

Udosefirot, Freitag, 23. Juli 2021, 17:07 (vor 93 Tagen) @ NN

"Während des Lockdwons hatte ich mir diese Doku angeguckt / angehöhrt. Sehr gut gemacht, sowohl für völlige Laien als auch Leute mit Vorkenntnissen geeignet:

https://www.youtube.com/watch?v=Gv1zZwppTuc

Danke, das sagt alles.

Klangbox

NN, Freitag, 23. Juli 2021, 21:26 (vor 93 Tagen) @ Udosefirot

"Während des Lockdwons hatte ich mir diese Doku angeguckt / angehöhrt. Sehr gut gemacht, sowohl für völlige Laien als auch Leute mit Vorkenntnissen geeignet:

https://www.youtube.com/watch?v=Gv1zZwppTuc

Danke, das sagt alles.

Wobei es etwas her ist, dass ich das Stück auf meiner ordentlichen Anlage gehört habe ("mittlerer" NAD CD-Player und Amp + bessere Quadral-Boxen, die auch schon wieder einige Jahre auf dem Puckel haben). Eine Anlage ist mittlerweile ja schon tendenziell freakig. Mit einem Elektrostaten kann ich allerdings nicht dienen. Mein ehemals relativ hochwertiger Sennheiser (der mir im Bass etwas zu schwach ist) bildet in meinen Ohren nicht unbedingt besser ab als meine Anlage.

Mit Youtube habe ich mich habituell etwas versaut. Dort gibt es alles mögliche, also auch Dinge aus musikalischen Nischen, die man im CD-Regal stehen hat und per anständigem Knopfhörer klanglich noch relativ genießbar sind.

Klangbox

NN, Dienstag, 24. August 2021, 18:52 (vor 61 Tagen) @ NN

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Udosefirot, Dienstag, 24. August 2021, 19:15 (vor 61 Tagen) @ NN

Das Beste Stones Album...

EXILE ON MAIN STREET

https://www.youtube.com/watch?v=D2JL3yg1Zkk

... but Charlie is good tonight

https://www.youtube.com/watch?v=jtno1O7NIGQ

Klangbox

imagine, Dienstag, 24. August 2021, 20:21 (vor 61 Tagen) @ Udosefirot

Sie verlassen uns so langsam, die Helden unserer Jugend.
R I P..... we will never forget
Er wird vermisst werden bei den Konzerten.

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NN, Dienstag, 24. August 2021, 22:35 (vor 61 Tagen) @ Udosefirot

Das Beste Stones Album...

EXILE ON MAIN STREET

https://www.youtube.com/watch?v=D2JL3yg1Zkk

... but Charlie is good tonight

https://www.youtube.com/watch?v=jtno1O7NIGQ


Get Yer Ya Ya's Out ist cool und 1a-Rock'n'Roll!

Ich habe aber nie verstanden, wieso das in meinen Ohren sehr althergebracht-konventionelle Bluesrock-Album Exile On Mainstreet das beste Stones-Album sein soll. Sticky Fingers hat nicht nur mehr Verve, sondern ist auch vielschichtiger.

Avatar

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Alex @, Mittwoch, 25. August 2021, 16:37 (vor 60 Tagen) @ NN

Das Beste Stones Album...

EXILE ON MAIN STREET

https://www.youtube.com/watch?v=D2JL3yg1Zkk

... but Charlie is good tonight

https://www.youtube.com/watch?v=jtno1O7NIGQ

Get Yer Ya Ya's Out ist cool und 1a-Rock'n'Roll!

Ich habe aber nie verstanden, wieso das in meinen Ohren sehr althergebracht-konventionelle Bluesrock-Album Exile On Mainstreet das beste Stones-Album sein soll. Sticky Fingers hat nicht nur mehr Verve, sondern ist auch vielschichtiger.

Definitiv.

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Udosefirot, Mittwoch, 25. August 2021, 18:07 (vor 60 Tagen) @ Alex
bearbeitet von Udosefirot, Mittwoch, 25. August 2021, 18:27

Jau...Exile on main street, ist das Resümee der Erfahrungen ihrer US Tourneen;
Get Yer Ya Ya's Out dagegen ist die Bestandsaufnahme einer US Tournee.

Die Stones adaptierten gerade auf Exil den Country Einfluss und schufen auf der
DLP eine tolle Session Stimmung.
Höhepunkt... shine a light

https://www.youtube.com/watch?v=the7gV99YRI

*glaube auf get Yer YaAy´s Out ist die beste Fassung von
Jumping Jack Flash der Stones selber.

Klangbox

Kwezi, Mittwoch, 25. August 2021, 21:32 (vor 60 Tagen) @ Alex

Das Beste Stones Album...

EXILE ON MAIN STREET

https://www.youtube.com/watch?v=D2JL3yg1Zkk

... but Charlie is good tonight

https://www.youtube.com/watch?v=jtno1O7NIGQ

Get Yer Ya Ya's Out ist cool und 1a-Rock'n'Roll!

Ich habe aber nie verstanden, wieso das in meinen Ohren sehr althergebracht-konventionelle Bluesrock-Album Exile On Mainstreet das beste Stones-Album sein soll. Sticky Fingers hat nicht nur mehr Verve, sondern ist auch vielschichtiger.


Definitiv.

Charlie Watts hat seine Schießbude immer gut geführt.

https://www.youtube.com/watch?v=LB2oXsfMt5c

Avatar

Klangbox

Alex @, Donnerstag, 26. August 2021, 09:20 (vor 60 Tagen) @ Kwezi

Das Beste Stones Album...

EXILE ON MAIN STREET

https://www.youtube.com/watch?v=D2JL3yg1Zkk

... but Charlie is good tonight

https://www.youtube.com/watch?v=jtno1O7NIGQ

Get Yer Ya Ya's Out ist cool und 1a-Rock'n'Roll!

Ich habe aber nie verstanden, wieso das in meinen Ohren sehr althergebracht-konventionelle Bluesrock-Album Exile On Mainstreet das beste Stones-Album sein soll. Sticky Fingers hat nicht nur mehr Verve, sondern ist auch vielschichtiger.


Definitiv.


Charlie Watts hat seine Schießbude immer gut geführt.

https://www.youtube.com/watch?v=LB2oXsfMt5c

:-D

Gerade bei diesem Stück lässt er es ordentlich krachen.

Klangbox

NN, Freitag, 17. September 2021, 19:00 (vor 37 Tagen) @ Alex


Charlie Watts hat seine Schießbude immer gut geführt.

https://www.youtube.com/watch?v=LB2oXsfMt5c


:-D

Gerade bei diesem Stück lässt er es ordentlich krachen.

Die Videoaufnahme unten wurde mit der Tonspur der Studioaufnahme editiert, weil der Klang des Drums im Aufführungsraum der Videoaufnahme relativ schlecht / zu hallig war.

Das Irre daran ist, dass Bild- und Tonspur anscheinend nirgends auch nur den Bruchteil einer Sekunde voneinander abweichen:


Chris Adler - Descending - Studio Quality Drum Track

https://www.youtube.com/watch?v=YABUDyqypKw


@Udo

Seine Mutter ist Klavierlehrerin.


Danny Carey sollte dir besser gefallen, er ist ursprünglich und bis heute nebenbei Jazz-Schlagzeuger:

https://www.youtube.com/watch?v=FssULNGSZIA

Klangbox

NN, Mittwoch, 22. September 2021, 22:29 (vor 32 Tagen) @ NN

Well done, am Anfang eine kleine Anleihe von Vanilla Fudge:


Judas Priest - Dreamer Deceiver / Deceiver (BBC Performance)

https://www.youtube.com/watch?v=Wvlq1F-X6Ko

LOL:

Judas Priest - Electric Eye (Official Video)

https://www.youtube.com/watch?v=yMVV_HsHcX0

Klangbox

Serious Black, Donnerstag, 23. September 2021, 16:16 (vor 31 Tagen) @ NN

LOL:

Judas Priest - Electric Eye (Official Video)

https://www.youtube.com/watch?v=yMVV_HsHcX0


Das Outfit didn't age well.

So ne Mischung aus dem Cop der Village People und Freddy Mercury. Wobei Freddy mehr Power und Charisma auf die Bühne brachte als Rob bei diesem Auftritt.

Klangbox

NN, Donnerstag, 23. September 2021, 18:04 (vor 31 Tagen) @ Serious Black

LOL:

Judas Priest - Electric Eye (Official Video)

https://www.youtube.com/watch?v=yMVV_HsHcX0

Das Outfit didn't age well.

So ne Mischung aus dem Cop der Village People und Freddy Mercury. Wobei Freddy mehr Power und Charisma auf die Bühne brachte als Rob bei diesem Auftritt.

Auch wenn Rob Halford und Freddy Mercury die Merkmale Rocksänger, schwul, Brite teilen, ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Freddy Mercury war so etwas wie ein Musical Sänger mit Rockband, er sang schön.

Rob Halford ist ein eher reinrassiger Rock/Metal-Sänger: Oben im Video geht er leicht in den Grit ("ins Reibeisen"). In der Ballade davor geht er teilweise in dieses harte Metal-Falsett; Freddy Mercury geht (wenn ich mich nicht täusche) auch mal etwas ins Falsett, aber eben nicht schneidend.

Der Punkt ist: Halfords und Mercurys Stimmen unterscheiden sich nicht nur individuell/idiosynkratisch, sondern eben auch technisch, in der Art und Weise, wie sie singen (wollen). Halford will "schneiden". Er macht, auch wenn er gerade mal nicht im Grit oder Falsett ist, gezielt Dinge, die man jedem, der Musical oder sauber/gut Pop Singen wollte, sofort austreiben würde.

Ian Gillan und Ronnie James Dio liegen in der Art und Weise zu singen irgendwo dazwischen. Gillan kann ein eher / tendenziell klassisches Musiktheater/Musical-Singen*, ist aber sozusagen der Erfinder des Metal-Falsetts. Auch Dio** verwendet viele Musical-Elemente, was mir länge Zeit überhaupt nicht klar war. So hatte es mich zunächst gewundert, dass einige dieser klassisch ausgebildeten Youtube-Gesangslehrer (Technik, Stimmunfang) auf Dio abfahren. Wahrscheinlich deshalb, weil ich a) nie ein großer Fan von Dio war und Dio b) mit seinen Rock/Metal-Charakteristika bei mir die Assoziation Musiktheater/Musical abgeschnitten hat. (Was echt doof war, weil mir Dio immer "zu theatralisch" klang.)


* Jesus Christ Superstar - Gethsemane (i only want to say) perfomance video 1970(Ian Gillan)

https://www.youtube.com/watch?v=gOjyGy1NR4Y

** Rainbow - Stargazer

https://www.youtube.com/watch?v=rVXy1OhaERY

Klangbox

NN, Donnerstag, 23. September 2021, 18:23 (vor 31 Tagen) @ NN

P.S.

Aus Interesse habe ich mal in diese alten, früher sehr erfolgreich verkauften Aufnahmen von Rock-Klassikern des inzwischen verstorbenen Tenors Peter Hofmann reingehört, und muss sagen, dass sie mich überhaupt nicht überzeugen. Da singt ein Opernsänger Rock/Pop-Stücke genauso, wie ein Opernsänger eben Rock/Pop-Stücke singt / singen würde.

Das klingt auf seine Weise genauso saft- und kraftlos, wie wenn man, umgekehrt, einen guten Rocksänger (ohne besondere Gesangsausbildung) nehmen würde und ihn einfach mal Oper singen lässt. Das muss nun nicht gleich fürchterlich klingen, aber man würde eben klar merken, dass ein bestimmter Drive fehlt.

Klangbox

NN, Freitag, 24. September 2021, 00:06 (vor 31 Tagen) @ NN

* Jesus Christ Superstar - Gethsemane (i only want to say) perfomance video 1970(Ian Gillan)

https://www.youtube.com/watch?v=gOjyGy1NR4Y

Als Kontrast zwei Stücke von 1970 und 1971.

Wenn man Gillans Stimme oben zum ersten Mal gehört hätte, würde man ihn unten zwar identifizieren können, aber die gesanglichen Ausdrucksmittel unterscheiden sich doch deutlich und sind entsprechend (Hard)Rock/Metal/Blues spezifisch:


Bloodsucker (1995 Remaster)

https://www.youtube.com/watch?v=JC2OKriMNyA


Deep Purple - Fireball

https://www.youtube.com/watch?v=q88koeaqrEg


("Child In Time" habe ich mir hier mal gespart, weil ich es als allseits bekannt voraussetze.)

Klangbox

Serious Black, Freitag, 24. September 2021, 11:45 (vor 31 Tagen) @ NN

Auch wenn Rob Halford und Freddy Mercury die Merkmale Rocksänger, schwul, Brite teilen, ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Ich hab Outfit und Bühnenpräsenz gemeint. Man muss ja nicht gleich über die Bühne fegen wie Bruce Dickinson, aber n bissel mehr hätte ich mir schon gewünscht.


Freddy Mercury war so etwas wie ein Musical Sänger mit Rockband, er sang schön.

Stating the obvious.. Für Schreie Marke Painkiller geht man nicht zu Queen.


Rob Halford ist ein eher reinrassiger Rock/Metal-Sänger: Oben im Video geht er leicht in den Grit ("ins Reibeisen"). In der Ballade davor geht er teilweise in dieses harte Metal-Falsett; Freddy Mercury geht (wenn ich mich nicht täusche) auch mal etwas ins Falsett, aber eben nicht schneidend.

Freddy konnte bei Bedarf auch Grit reinbringen.


Der Punkt ist: Halfords und Mercurys Stimmen unterscheiden sich nicht nur individuell/idiosynkratisch, sondern eben auch technisch, in der Art und Weise, wie sie singen (wollen). Halford will "schneiden". Er macht, auch wenn er gerade mal nicht im Grit oder Falsett ist, gezielt Dinge, die man jedem, der Musical oder sauber/gut Pop Singen wollte, sofort austreiben würde.

Ich vermute Rob Halford hat im Lauf seiner Karriere seine Stimmbänder arg strapaziert.
Und selbst Freddy hat seine Grenzen erkannt, als er damals mit Montserrat Caballé das 'Barcelona'-Duett sang.

Ian Gillan und Ronnie James Dio liegen in der Art und Weise zu singen irgendwo dazwischen. Gillan kann ein eher / tendenziell klassisches Musiktheater/Musical-Singen*, ist aber sozusagen der Erfinder des Metal-Falsetts. Auch Dio** verwendet viele Musical-Elemente, was mir länge Zeit überhaupt nicht klar war. So hatte es mich zunächst gewundert, dass einige dieser klassisch ausgebildeten Youtube-Gesangslehrer (Technik, Stimmunfang) auf Dio abfahren. Wahrscheinlich deshalb, weil ich a) nie ein großer Fan von Dio war und Dio b) mit seinen Rock/Metal-Charakteristika bei mir die Assoziation Musiktheater/Musical abgeschnitten hat. (Was echt doof war, weil mir Dio immer "zu theatralisch" klang.)

Was mich immer schon an Dio fasziniert hat: Er singt glasklar. Seine Artikulation war perfekt. Er konnte zu jedem Zeitpunkt mit seiner Stimme anstellen, was er immer er wollte. Das war auch schon bei Rainbow und später bei Black Sabbath so.

Götz Kühnemund (Rockhard) bezeichnete ihn nicht umsonst als 'The Voice of Metal'.
Epischer Power Metal wäre ohne Dio nahezu undenkbar.

** Rainbow - Stargazer

https://www.youtube.com/watch?v=rVXy1OhaERY

JAA! Aber auch Gates of Babylon ist ne echte Perle.

Halford kann auch mal sanft, wenn er denn möchte: https://youtu.be/mIC7KQPDuDc

Wobei ich die Version vom Ripper noch besser finde. https://www.youtube.com/watch?v=_2MIUwpXFvY

Klangbox

Udosefirot, Freitag, 24. September 2021, 17:12 (vor 30 Tagen) @ Serious Black

Traurig...
Das Original....
https://www.youtube.com/watch?v=k3KSpeiRPTc

Ja und später und immer das selbe...
https://www.youtube.com/watch?v=mbqJC3xVx-4

Aber, später aber charmant...

https://www.youtube.com/watch?v=llmSr6Qpjjc

Trotz alledem... immer noch ein tolle Stimme
David Surkamp

Undjetzt was ganz anderes, Zeitreise, deutsche Rache an
der britischen Popmusik, lange her. Der Typ war für das
Panoptikum geboren...
the one and only HEINZ
https://www.youtube.com/watch?v=wVb1IP8jrHs

Klangbox

NN, Freitag, 24. September 2021, 21:36 (vor 30 Tagen) @ Udosefirot

Traurig...
Das Original....
https://www.youtube.com/watch?v=k3KSpeiRPTc

Ja und später und immer das selbe...
https://www.youtube.com/watch?v=mbqJC3xVx-4

Aber, später aber charmant...

https://www.youtube.com/watch?v=llmSr6Qpjjc

Trotz alledem... immer noch ein tolle Stimme
David Surkamp

Oh ja.

Soweit ich weiß, hat er dieses extreme Falsett, bei dem man sich anfänglich nicht sicher ist/war, ob hier ein Mann oder eine Frau singt, schon in jüngeren Jahren nur im Studio hinbekommen.

Wobei man daneben auch bei Surkamp einen normalen Alterungsprozess der Stimme in Rechnung stellen muss. Als interessierter Laie ist mir das bei einigen Rocksängern immer wieder aufgefallen. Der eine oder andere mag nun nicht oder wenig üben (schließlich bekommen zumindest die Stars trotzdem ihren Beifall), aber häufig kann man bestimmte Stücke eben nicht mehr so knackig und präzise aufführen, wie vor 20, 30 oder 40 Jahren.


@SB

Hör dir das an, klingt noch irrer, als die oben verlinkte Ballade:

https://www.youtube.com/watch?v=bn6PoixRZcs

Klangbox

NN, Freitag, 24. September 2021, 23:14 (vor 30 Tagen) @ Udosefirot

Vibrato und Artikulation sind 1a, auch in den schnellen Passagen bleibt Dickinson noch gut verständlich:

Iron Maiden - Hallowed Be Thy Name (live)

https://www.youtube.com/watch?v=7vP2hFFV57E

Dasselbe Stück, auch live, nur ca. 25 Jahre später:

https://www.youtube.com/watch?v=BBtLMLQfiRo

Gar nicht mal schlecht gesungen, aber er bekommt es eben nicht mehr so gut hin wie oben.

Klangbox

Udosefirot, Samstag, 25. September 2021, 12:02 (vor 30 Tagen) @ NN

Dasselbe Stück, auch live, nur ca. 25 Jahre später:

https://www.youtube.com/watch?v=BBtLMLQfiRo

Gar nicht mal schlecht gesungen, aber er bekommt es eben nicht mehr so gut hin wie oben.

Egal, der Zahn der Zeit, wobei bemerkt J. Cash immer besser wurde, fast kein Gesang;
eher nur noch Rezitation - aber es geht unter die Haut.
https://www.youtube.com/watch?v=8AHCfZTRGiI

Klangbox

NN, Freitag, 24. September 2021, 22:19 (vor 30 Tagen) @ Serious Black

Auch wenn Rob Halford und Freddy Mercury die Merkmale Rocksänger, schwul, Brite teilen, ist das ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.


Ich hab Outfit und Bühnenpräsenz gemeint. Man muss ja nicht gleich über die Bühne fegen wie Bruce Dickinson, aber n bissel mehr hätte ich mir schon gewünscht.

Ich verstehe nicht ganz, wieso du als Theater affiner Mensch den Effekt des Einzuges auf die Bühne mit gemessenem Schritt nicht goutieren kannst.

Hier zeigt Halford auf demselben Konzert etwas mehr körperlichen Einsatz:

https://www.youtube.com/watch?v=hDzutIb6p6I

Es gibt in bestimmten Passagen klangliche Ähnlichkeiten zwischen Halfords Stimme und einer der E-Gitarren.

Der Punkt ist: Halfords und Mercurys Stimmen unterscheiden sich nicht nur individuell/idiosynkratisch, sondern eben auch technisch, in der Art und Weise, wie sie singen (wollen). Halford will "schneiden". Er macht, auch wenn er gerade mal nicht im Grit oder Falsett ist, gezielt Dinge, die man jedem, der Musical oder sauber/gut Pop Singen wollte, sofort austreiben würde.


Ich vermute Rob Halford hat im Lauf seiner Karriere seine Stimmbänder arg strapaziert.
Und selbst Freddy hat seine Grenzen erkannt, als er damals mit Montserrat Caballé das 'Barcelona'-Duett sang.

Das ist aber eine völlig normale Grenze, er hatte kein jahrelanges Operngesangstraining.

Wie gesagt: Wenn Caballe, umgekehrt, ein Blues/Rock-Stück mit Grit, Twang etc. singen gemusst hätte, würde das auch nur mit Abstrichen hinhauen.

Ian Gillan und Ronnie James Dio liegen in der Art und Weise zu singen irgendwo dazwischen. Gillan kann ein eher / tendenziell klassisches Musiktheater/Musical-Singen*, ist aber sozusagen der Erfinder des Metal-Falsetts. Auch Dio** verwendet viele Musical-Elemente, was mir länge Zeit überhaupt nicht klar war. So hatte es mich zunächst gewundert, dass einige dieser klassisch ausgebildeten Youtube-Gesangslehrer (Technik, Stimmunfang) auf Dio abfahren. Wahrscheinlich deshalb, weil ich a) nie ein großer Fan von Dio war und Dio b) mit seinen Rock/Metal-Charakteristika bei mir die Assoziation Musiktheater/Musical abgeschnitten hat. (Was echt doof war, weil mir Dio immer "zu theatralisch" klang.)


Was mich immer schon an Dio fasziniert hat: Er singt glasklar. Seine Artikulation war perfekt. Er konnte zu jedem Zeitpunkt mit seiner Stimme anstellen, was er immer er wollte. Das war auch schon bei Rainbow und später bei Black Sabbath so.

Götz Kühnemund (Rockhard) bezeichnete ihn nicht umsonst als 'The Voice of Metal'.
Epischer Power Metal wäre ohne Dio nahezu undenkbar.

** Rainbow - Stargazer

https://www.youtube.com/watch?v=rVXy1OhaERY


JAA! Aber auch Gates of Babylon ist ne echte Perle.

Halford kann auch mal sanft, wenn er denn möchte: https://youtu.be/mIC7KQPDuDc

Und da singt er noch nicht mal schlecht.

Wobei ich die Version vom Ripper noch besser finde. https://www.youtube.com/watch?v=_2MIUwpXFvY

Wobei ich die Version mit Owens auch besser finde.


@Udo

Anhören, er macht das wirklich gut:

https://www.youtube.com/watch?v=_2MIUwpXFvY *

Auch wenn man merkt, dass die Stärke seiner Stimme im Falsett liegt.


(*Mir ist natürlich klar, dass das Original von Joan Baez ist.)

@SB

Brutal, auch wenn man wegen der etwas übersteuerten Aufnahme die Lautstärke etwas runterdreht:


Tim "Ripper" Owens - Abigail (King Diamond Cover) HQ

https://www.youtube.com/watch?v=6AA1g_TM2Ik

Klangbox

Udosefirot, Samstag, 25. September 2021, 11:58 (vor 30 Tagen) @ NN

@Udo

Anhören, er macht das wirklich gut:

https://www.youtube.com/watch?v=_2MIUwpXFvY *

Auch wenn man merkt, dass die Stärke seiner Stimme im Falsett liegt.
____________________________________________________________________

Hmm, da fehlt einiges. Eine Stimme ist wie ein Instrument und dieses
sollte man beherrschen. Das ist jetzt eben nicht Klassik, wobei die
Kontroverse zwischen E / U Musik lächerlich ist.
Erlaubt ist was gefällt.

____________________________________________________________________

Aber nun ein Piece de Résistance, die ewig 2te nach der Callas.

https://www.youtube.com/watch?v=BHUh0apLUaE

Klangbox

NN, Sonntag, 26. September 2021, 17:11 (vor 28 Tagen) @ Udosefirot

@Udo

Anhören, er macht das wirklich gut:

https://www.youtube.com/watch?v=_2MIUwpXFvY *

Auch wenn man merkt, dass die Stärke seiner Stimme im Falsett liegt.
____________________________________________________________________

Hmm, da fehlt einiges.

Wat denn?! Trifft er Töne nicht ganz richtig? (Was ich nicht beurteilen kann.) Versteht man ihn wenig? Ist das Vibrato schlecht? Hat er ein zu geringes Volumen? Singt er eintönig?

Oder, anders gefragt, wäre das so einfach zu reproduzieren?

Ich vermute mal, dass der Schlussteil nur schwer zu reproduzieren wäre.

Eine Stimme ist wie ein Instrument und dieses
sollte man beherrschen.

Wo entgleitet ihm die Stimme?

Das ist jetzt eben nicht Klassik, wobei die
Kontroverse zwischen E / U Musik lächerlich ist.
Erlaubt ist was gefällt.

Ja und?! Es gibt trotzdem handwerkliche / technische Kriterien.

Klangbox

Serious Black, Montag, 27. September 2021, 11:23 (vor 28 Tagen) @ NN

Hmm, da fehlt einiges.


Wat denn?! Trifft er Töne nicht ganz richtig? (Was ich nicht beurteilen kann.) Versteht man ihn wenig? Ist das Vibrato schlecht? Hat er ein zu geringes Volumen? Singt er eintönig?

Er hat zwar nicht die absolut glasklare Artikulation wie z.B. Dio, aber sein Vibrato ist fantastisch.


Oder, anders gefragt, wäre das so einfach zu reproduzieren?

Ich vermute mal, dass der Schlussteil nur schwer zu reproduzieren wäre.

Jap. Selbst Rob Halford dürfte sich schwer tun, die Noten am Ende mit diesem Grad an Verzerrung so genial klingen zu lassen.

Eine Stimme ist wie ein Instrument und dieses
sollte man beherrschen.

Der Ripper singt zwar nicht klassisch, aber dennoch klasse. Besser als Halford, imho. Ohne jetzt dessen Verdienste schmälern zu wollen.

Das ist jetzt eben nicht Klassik, wobei die
Kontroverse zwischen E / U Musik lächerlich ist.
Erlaubt ist was gefällt.


Ja und?! Es gibt trotzdem handwerkliche / technische Kriterien.

Aye. Der Ripper und tastet sich großartig zum Höhepunkt der Nummer am Schluss vor und bringt es dann perfekt auf den Punkt.

Technisch könnte man bemängeln, dass er manchmal beim Vibrato den Unterkiefer bewegt, aber sei es drum.

Klangbox

Udosefirot, Montag, 27. September 2021, 19:21 (vor 27 Tagen) @ NN

Oder, anders gefragt, wäre das so einfach zu reproduzieren?

Guter Einwand, da hier auch die Persönlichkeit des Interpreten mitspielt.
Offensichtlich nicht, da ebenso die Emotionalität des Zuhörers angesprochen
konditioniert wird.
z.B G.Mahler "lieder eines fahrenden Gesellen / F. Dieskau
https://www.youtube.com/watch?v=4MjNt0uk4vg
-perfekt, aber für mich ein Graus, komme mit dieser Aufnahme einfach nicht zurecht.
es spricht mich nicht an!

Aber... Chr. Ludwig
https://www.youtube.com/watch?v=R6UwCW1GBzE
das ist jetzt eher meine Welt.

Ja liegt es bei Dieskau an der Reduzierung auf das Piano oder bei Ludwig auf
den schwelgenden Orchesterklang.

Hmm ich habe Schwierigkeiten mit Dieskau und damit tue ich seinem künstlerischen
Werk Unrecht.

Klangbox

NN, Montag, 27. September 2021, 20:54 (vor 27 Tagen) @ Udosefirot

Oder, anders gefragt, wäre das so einfach zu reproduzieren?

Guter Einwand, da hier auch die Persönlichkeit des Interpreten mitspielt.
Offensichtlich nicht, da ebenso die Emotionalität des Zuhörers angesprochen
konditioniert wird.
z.B G.Mahler "lieder eines fahrenden Gesellen / F. Dieskau
https://www.youtube.com/watch?v=4MjNt0uk4vg
-perfekt, aber für mich ein Graus, komme mit dieser Aufnahme einfach nicht zurecht.
es spricht mich nicht an!

Dass meine ich ja: Ich kann ja selbst als interessierter Laie, der nur eingeschränkt technische Kriterien genau beurteilen kann (perfect pitch, Stimmumfang/Dynamik, Güte des Vibratos, Artikulation), sagen "OK, das ist wirklich nicht mein Stil, es scheint aber gut gemacht".

Oben mit Dieskau kann ich persönlich auch überhaupt nichts anfangen, für spätromantischen Operngesang fehlt mir einfach die Hirnwindung. Ich würde allerdings nicht sagen: Der singt schrottig (oder so).

Aber... Chr. Ludwig
https://www.youtube.com/watch?v=R6UwCW1GBzE
das ist jetzt eher meine Welt.

Für mich klingt es weniger geknödelt.

Ja liegt es bei Dieskau an der Reduzierung auf das Piano oder bei Ludwig auf
den schwelgenden Orchesterklang.

Auf den habe ich jetzt nicht geachtet. Bei der Mahler 5. hatte ich mal verschiedene Aufnahmen verglichen. Den Orchesterklang Barbirolli / Philharmonia Orchestra fand ich ganz fürchterlich: eine weiche Klangsoße.*

Die Interpretation Solti / Chicago finde ich dagegen viel besser.

* Karajan: Kann ich mir kaum anhören. Später hatte ich erfahren, dass er einige Aufnahmen etwas höher hat spielen lassen.

Klangbox

Udosefirot, Dienstag, 28. September 2021, 17:44 (vor 26 Tagen) @ NN

"Auf den habe ich jetzt nicht geachtet. Bei der Mahler 5. hatte ich mal verschiedene Aufnahmen verglichen. Den Orchesterklang Barbirolli / Philharmonia Orchestra fand ich ganz fürchterlich: eine weiche Klangsoße.*

Die Interpretation Solti / Chicago finde ich dagegen viel besser.

* Karajan: Kann ich mir kaum anhören. Später hatte ich erfahren, dass er einige Aufnahmen etwas höher hat spielen lassen.[/i]

Solti und Chicago, prägnant ist hier die Qualität der Blechblasinstrumente, das verdanken
die Reiner
( Kennt den jemand noch? ) Bei Mahler geht hier die Rechnung auf, trotz der
Defizite bei den Streichern, nicht aber bei Strauss, hier muss es eine Balance zwischen
den beiden Blöcken geben! Wagner funktioniert auch. Komischer und für mich nicht nachvoll-
ziehbarer weise machten aber gerade die Chicagoer unter Reiner mit Werken von Strauss Furore.
Im Grunde wäre Chicago für Bruckner ideal, nur Bruckner ist sehr, sehr delikat- eine Melange
zwischen Einfalt und mahlerischen Größenwahn.

Ja Karajan, der Mann hatte ja schon fast alles 2 bis 3 mal eingespielt; hier lohnt sich
wirklich konsequent chronologisch die Werkeinspielungen sich anzuhören - ein Abenteuer!

Klangbox

NN, Mittwoch, 29. September 2021, 17:58 (vor 25 Tagen) @ Udosefirot

"Auf den habe ich jetzt nicht geachtet. Bei der Mahler 5. hatte ich mal verschiedene Aufnahmen verglichen. Den Orchesterklang Barbirolli / Philharmonia Orchestra fand ich ganz fürchterlich: eine weiche Klangsoße.*

Die Interpretation Solti / Chicago finde ich dagegen viel besser.

* Karajan: Kann ich mir kaum anhören. Später hatte ich erfahren, dass er einige Aufnahmen etwas höher hat spielen lassen.[/i]

Solti und Chicago, prägnant ist hier die Qualität der Blechblasinstrumente, das verdanken
die Reiner
( Kennt den jemand noch? ) Bei Mahler geht hier die Rechnung auf, trotz der
Defizite bei den Streichern, nicht aber bei Strauss, hier muss es eine Balance zwischen
den beiden Blöcken geben! Wagner funktioniert auch. Komischer und für mich nicht nachvoll-
ziehbarer weise machten aber gerade die Chicagoer unter Reiner mit Werken von Strauss Furore.

Richard oder Johann? Möglicherweise tue ich Richard Unrecht damit, dass ich ihn größtenteils ignoriert habe, was ich von Johann gehört habe, klingt für meine Ohren einfach nur nach dem Wien des 19. Jahrhunderts, und das klingt für mich recht schleimig.

Im Grunde wäre Chicago für Bruckner ideal, nur Bruckner ist sehr, sehr delikat- eine Melange
zwischen Einfalt und mahlerischen Größenwahn.

Bruckner habe ich mit Günter Wand / NDR komplett. Daneben die 9. mit Giulini / Wiener und die 8. Dohnanyi / Cleveland. Vielleicht ist es die Einfalt, die mir bei Bruckner zusagt.

Ja Karajan, der Mann hatte ja schon fast alles 2 bis 3 mal eingespielt; hier lohnt sich
wirklich konsequent chronologisch die Werkeinspielungen sich anzuhören - ein Abenteuer!

Für mich war und ist der letzte Beethoven-Zyklus mit Toscanini das Abenteuer. Das ist interpretativ so ziemlich am anderen Ende des Spektrums, wenig Romantik.

Da fällt mir übrigens ein, dass es vor einigen Jahren hier in diesem Forum der selige Mr Mali war, der mir diesen Beethoven-Zyklus empfohlen hat, als ich ihm erzählt hatte, dass ich mit diesen ganzen Karajan-Aufnahmen, mit denen auch meine jüngere Generation zumindest indirekt beschmissen wurde, klanglich nichts anfangen kann.

Daneben habe ich noch den Zyklus von Gardiner in historischer Aufführungspraxis, der dafür klanglich sehr gesittet, schon ziseliert und recht glatt ist und mich insgesamt nicht vom Hocker haut.

Wobei dieser Satz besonders gelungen ist, es ist wohl kein Zufall, dass ihn sich hier jemand rausgepickt hat:

https://www.youtube.com/watch?v=_1oAgxQHcc0

(Blöd, dass die Aufnahme etwas zu leise ausgesteuert ist.)

Klangbox

Udosefirot, Donnerstag, 30. September 2021, 18:08 (vor 24 Tagen) @ NN

"Für mich war und ist der letzte Beethoven-Zyklus mit Toscanini das Abenteuer. Das ist interpretativ so ziemlich am anderen Ende des Spektrums, wenig Romantik."

Hmm, dafür ist die Qualität der Musiker gelinde gesagt passabel! Bei Toscanini fehlt mir
hier die Quintessenz von Musik, das ist eher eine Versteinerung des Pathos!
Beethoven als Abenteuer erleben... Rene Leibowitz, hier wird musiziert, es fließt und
umgarnt einem.
Ebenso Fricsay, klick mal die Radiomitschnitte an.( Lob an den deutschen Föderalismus )

Klangbox

NN, Donnerstag, 30. September 2021, 20:10 (vor 24 Tagen) @ Udosefirot

"Für mich war und ist der letzte Beethoven-Zyklus mit Toscanini das Abenteuer. Das ist interpretativ so ziemlich am anderen Ende des Spektrums, wenig Romantik."

Hmm, dafür ist die Qualität der Musiker gelinde gesagt passabel! Bei Toscanini fehlt mir
hier die Quintessenz von Musik, das ist eher eine Versteinerung des Pathos!
Beethoven als Abenteuer erleben... Rene Leibowitz, hier wird musiziert, es fließt und
umgarnt einem.
Ebenso Fricsay, klick mal die Radiomitschnitte an.( Lob an den deutschen Föderalismus )

Mit Fricsay habe ich die Dovrak 9. und die Bartok-Klavierkonzerte, beides ist nie aus dem DG-Katalog verschwunden.

Apropos Lob des Föderalismus bzw. Lob des Rundfunks:

Mendelssohn - Symphony n°5 - Kölner RSO / Mitropoulos

https://www.youtube.com/watch?v=xzUgCgIhiU8

Bin auf die Aufnahme vor Jahren per Zufall über ein spezialisiertes Kleinlabel gestoßen. Von Mitropoulus habe ich verstreut Aufnahmen, von denen ich keine besonders fand, diese jedoch schon. Nicht nur gefallen mir Interpretation und Orchester: nicht zu verzärtelt, eher glühend-feurig. Die Aufnahme ist zudem für 1957 technisch 1a bzw. 1a restauriert.

Daneben verstehe ich nicht wirklich, wieso diese Sinfonie, von der ich weiß, dass sie trotz ihrer Nummerierung früher entstanden ist, so ein Nischendasein führt. Weil der letzte Satz die Bearbeitung eines Bach-Chorals ist?

Klangbox

Udosefirot, Sonntag, 03. Oktober 2021, 14:06 (vor 21 Tagen) @ NN
bearbeitet von Udosefirot, Sonntag, 03. Oktober 2021, 14:38

Mitropoulus, Initiator der Mahler Renaissance? Eher Nicht, aber einer der Wegbereiter.
Kubelik brachte Mahler erst den Plattenhörern und dann den Konzertbesuchern wieder im
Bewusstsein zurück.

Solti, Karajan usw. zelebrierten auf Ihren Produktionen, dieses atmende Klangwunder,
aber - immer ein aber, diese gerade bei Mahler zu findende Lust des böhmischen Musi-
kantentum verlor sich. Mahler ist immer auch Schmerz und gekonnte Trivialität!

Mendelsson`s 5te und Bach...auch eines dieser ewigen Missverständnisse; sicher wird hier
ein quasi sakraler Charakter bewusst akzentuiert; Hommage an Bach, wobei Mendelssohn Bach
auf dies Sakrale reduziert.
Das hat aber auch etwas mit Mendelssohn Zugriff und Arbeit mit/bei den Werken Bachs zu tun.
ES sollte nicht vergessen werden,das bei der Wiederaufführung der 3twb Orchester Suite, Er
selber die Instrumentation von Barocktrumpeten auf den damaligen zeitgenössischen Intru-
menten eher als Arrangeur selber schrieb.
Bei alle dem, ohne Mensdellsohn kein Bach Revival, selbst der Meister benutzte dank
Mendelssohn im Parzival diesen sakralen Rückgriff...das geht in Ordnung.
Bruckner fängt seine erste schon direkt mit einem Wagner Zitat an, glaubt man, nur
ist es nicht, es ist ein bewusst eingesetztes Motiv Bruckners, klingt wie Wagner ist
aber nicht Wagner.

Klangbox

Serious Black, Montag, 27. September 2021, 11:40 (vor 28 Tagen) @ NN

Ich verstehe nicht ganz, wieso du als Theater affiner Mensch den Effekt des Einzuges auf die Bühne mit gemessenem Schritt nicht goutieren kannst.

Von Halford hatte ich schlicht mehr erwartet. Er hat an dieser Stelle meine hohen Erwartungen (mal) nicht erfüllt.

Hier zeigt Halford auf demselben Konzert etwas mehr körperlichen Einsatz:

https://www.youtube.com/watch?v=hDzutIb6p6I

Sind Priest nicht auch mal mit Harleys auf die Bühne gebrettert? Ich muss mal googlen.


Es gibt in bestimmten Passagen klangliche Ähnlichkeiten zwischen Halfords Stimme und einer der E-Gitarren.

Schätze, die akustische Kreissäge ist gewollt. 'Pain... Pain... Killah... Killah'.

Ich vermute Rob Halford hat im Lauf seiner Karriere seine Stimmbänder arg strapaziert.
Und selbst Freddy hat seine Grenzen erkannt, als er damals mit Montserrat Caballé das 'Barcelona'-Duett sang.


Das ist aber eine völlig normale Grenze, er hatte kein jahrelanges Operngesangstraining.

Klar.


Wie gesagt: Wenn Caballe, umgekehrt, ein Blues/Rock-Stück mit Grit, Twang etc. singen gemusst hätte, würde das auch nur mit Abstrichen hinhauen.

Richtig. Das finde ich z.B. an Kristin Chenoweth super. Die kann Oper, Broadway UND Jazz. Und von einem zum anderen auf Knopfdruck wechseln. Dazu noch noch ihre schauspielerische Performance... Das ist Perfektion. Hut ab!

https://www.youtube.com/watch?v=jBJn4BHtqqY

Klangbox

NN, Montag, 27. September 2021, 20:34 (vor 27 Tagen) @ Serious Black

Ich verstehe nicht ganz, wieso du als Theater affiner Mensch den Effekt des Einzuges auf die Bühne mit gemessenem Schritt nicht goutieren kannst.


Von Halford hatte ich schlicht mehr erwartet. Er hat an dieser Stelle meine hohen Erwartungen (mal) nicht erfüllt.

Hier zeigt Halford auf demselben Konzert etwas mehr körperlichen Einsatz:

https://www.youtube.com/watch?v=hDzutIb6p6I


Sind Priest nicht auch mal mit Harleys auf die Bühne gebrettert? Ich muss mal googlen.


Es gibt in bestimmten Passagen klangliche Ähnlichkeiten zwischen Halfords Stimme und einer der E-Gitarren.


Schätze, die akustische Kreissäge ist gewollt. 'Pain... Pain... Killah... Killah'.

Da ist es offensichtlich bzw. offenhörbar, denselben Effekt gibt es aber auch subtiler, wie z.B. auch passagenweise in der weiter oben verlinkten Ballade Dreamer / Deceiver: Geräuschmäßig und von der Tonhöhe her ähneln bzw. gleichen sich Halfords Stimme und die E-Gitarre.

Ich vermute Rob Halford hat im Lauf seiner Karriere seine Stimmbänder arg strapaziert.
Und selbst Freddy hat seine Grenzen erkannt, als er damals mit Montserrat Caballé das 'Barcelona'-Duett sang.


Das ist aber eine völlig normale Grenze, er hatte kein jahrelanges Operngesangstraining.


Klar.


Wie gesagt: Wenn Caballe, umgekehrt, ein Blues/Rock-Stück mit Grit, Twang etc. singen gemusst hätte, würde das auch nur mit Abstrichen hinhauen.


Richtig. Das finde ich z.B. an Kristin Chenoweth super. Die kann Oper, Broadway UND Jazz. Und von einem zum anderen auf Knopfdruck wechseln. Dazu noch noch ihre schauspielerische Performance... Das ist Perfektion. Hut ab!

https://www.youtube.com/watch?v=jBJn4BHtqqY

Das soll keine Kritik sein: Genau dafür ist sie ausgebildet. Dieser Dimash übrigens auch (was das Talent nicht schmälert).

Im Rockbereich findest du hingegen größtenteils Autodidakten.

Einige Rock-Sänger nehmen sich zumal ab dem mittleren Alter Gesangslehrer.

Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich David Coverdale, der vom Talent her nicht in dem Maße gesegnet ist, wie etwa Ian Gillan, zu einem harten Arbeiter entwickelt.

Wenn ich spätere Aufnahmen mit Gillan höre, vermute ich, dass ich kein bloßes Geschmacksurteil abgebe, von ich meine, dass er stimmlich relativ früh abgebaut hat.

Coverdale dagegen schien mir noch als Endfünfziger voll auf der Höhe.

Klangbox

Serious Black, Dienstag, 28. September 2021, 08:08 (vor 27 Tagen) @ NN


Das soll keine Kritik sein: Genau dafür ist sie ausgebildet.

Wäre mir nicht bekannt, dass Jazz zum Standard einer klassischen Gesangsausbildung gehört.

Dieser Dimash übrigens auch (was das Talent nicht schmälert).

Allein schon sein Stimmumfang von 6 Oktaven ist beeindruckend.

Im Rockbereich findest du hingegen größtenteils Autodidakten.

Richtig.
Bei Tatjana Shmayluk frage ich mich allerdings, ob sie sich mit ihren krassen Growls nicht doch die Stimmbänder ruiniert.

Zumindest im Symphonic-Metal gibt es so einige mit klassischer Ausbildung. Tarja, Floor, Simone, etc.

Einige Rock-Sänger nehmen sich zumal ab dem mittleren Alter Gesangslehrer.

Hetfield beispielsweise.


Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich David Coverdale, der vom Talent her nicht in dem Maße gesegnet ist, wie etwa Ian Gillan, zu einem harten Arbeiter entwickelt.

Wenn ich spätere Aufnahmen mit Gillan höre, vermute ich, dass ich kein bloßes Geschmacksurteil abgebe, von ich meine, dass er stimmlich relativ früh abgebaut hat.

Schade, wenn sowas passiert.

Klangbox

Serious Black, Sonntag, 11. Juli 2021, 21:12 (vor 105 Tagen) @ NN

Top! Danke!

Klangbox

Kwezi, Mittwoch, 25. August 2021, 21:22 (vor 60 Tagen) @ Alex

Einen Tag vor Charlie Watts starb der Everly-Bruder Don Everly, dessen harmonischer Gesang mit seinem schon länger verstorbenen Bruder Phil zahlreiche jüngere Bands, nicht zuletzt die Beatles, beeinflusst hat. Die beiden reihten zwischen 1957 und 1962 Hit an Hit:

https://www.youtube.com/watch?v=FT2qZf-DWK0

Ihren letzten Hit - nach 1962 hatten sie offensichtlich den Anschluss an die Musikentwicklung verloren - schenkte ihnen der dankbare Paul McCartney:

https://www.youtube.com/watch?v=vKOxbA_W_5Q

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