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Was für ein Elend...

alex @, Samstag, 30. September 2017, 23:48 (vor 441 Tagen)

Um diesen Artikel geht es:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/f-a-s-exklusiv-norbert-bluem-attackiert-bill-gate...

Norbert Blüm und Konsorten ist es zu verdanken, dass man dem Staat immer weniger gern das verdiente Geld in Form von Steuern überlässt.
Das hessische Schlachtross war schon immer weniger klug als Heiner Geißler, der sich auf seine alten Tage noch Attac anschloss und damit endgültig seine zweifellos vorhandenen Meriten besudelte, aber manchmal möchte man einfach nicht erleben, wie sich bei einem altgedienten Haudegen statt Schuppen Kalk auf der Schulter auftürmt...:-(
Aber was soll all das Klagen...Der Sozialstaat befindet sich auf der Zielgeraden und wird in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben.

Was für ein Elend...

Jana @, Sonntag, 01. Oktober 2017, 14:06 (vor 440 Tagen) @ alex

Ja, was für 1 Vollpfosten!

Blüm:
„99 Prozent der Dollar-Billionen, die um die Welt jagen, haben mit der realen Wirtschaft nichts zu tun.“

Wie schön, dass die EZB-Geldschwemme auf realen Werten basiert ...:-D

Was für ein Elend...

NN, Sonntag, 01. Oktober 2017, 19:51 (vor 440 Tagen) @ alex

Um diesen Artikel geht es:

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/f-a-s-exklusiv-norbert-bluem-attackiert-bill-gate...

Norbert Blüm und Konsorten ist es zu verdanken, dass man dem Staat immer weniger gern das verdiente Geld in Form von Steuern überlässt.
Das hessische Schlachtross war schon immer weniger klug als Heiner Geißler, der sich auf seine alten Tage noch Attac anschloss und damit endgültig seine zweifellos vorhandenen Meriten besudelte, aber manchmal möchte man einfach nicht erleben, wie sich bei einem altgedienten Haudegen statt Schuppen Kalk auf der Schulter auftürmt...:-(

Man könnte ja kritisch über Steuervermeidungsmöglichkeiten sehr großer Unternehmen diskutieren, von denen selbst größere Mittelständler nur träumen können. Wenn man in dieser Hinsicht z.B. Amazon etwas mehr auf die Finger klopfte, wären marktwirtschaftliche Prinzipien nicht ausgehebelt oder Millionen von Verbrauchern durch exorbitante Preise bestraft.

Wobei dennoch festzuhalten bleibt, dass sehr große Unternehmen im Allgemeinen durchaus viele Steuern zahlen und die Klage über die Vermeidung von Steuern durch sehr große Unternehmen mitunter Ausdruck eines nationalen Egoismus ist. D.h.: Globaler betrachtet ist es nicht zwingend unsozial, wenn etwa ein US-Gigant in Form einer Tochtergesellschaft das vergleichsweise ärmere Irland mit einigen Steuern beglückt.

Aber all das macht der Herz-Jesu-Sozialist Blüm natürlich nicht, sondern faselt lieber völligen ökonomischen Schwachsinn. Ganz interessant ist übrigens die obszöne Volte (Blüm ist nicht der erste, der dieses Ressentiment pflegt), dass es Milliardären sehr übel genommen wird, wenn sie einen wirklich erheblichen Teil ihres Vermögens in eine oder mehrere nachweislich wohltätige Stiftungen stecken. Derselbe Schmonz richtete sich vor ein paar Jahren gegen einen deutschen Milliardär, der es gewagt hatte, den übergroßen Teil seines Vermögens in eine wohltätige Stiftung zu packen. Hätte er darauf verzichtet, wäre er von den Etatisten und (Herz-Jesu-)Sozialisten nicht angefriffen worden.

Aber was soll all das Klagen...Der Sozialstaat befindet sich auf der Zielgeraden und wird in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben.

Wieso sich allerdings der Sozialstaat auf der Zielgeraden befindet und in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben sollte, ist mir nicht klar.

Fast könnte man meinen, hier spräche ein gewohnheitslinker Pessimist.

Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten.

Zumal ist es eben mitnichten so, dass in westlichen Staaten die Wähler (wirklich) konservativer und/oder rechtspopulistischer Parteien einen Abbau von Staatstätigkeit in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wünschten. Dieser Umstand mag in unterschiedlichen Staaten ein unterschiedliches Gepräge haben, aber einen weit verbreiteten Wunsch nach mehr ökonomischen Liberalisierungen kann ich nirgend wirklich ausmachen.

Was für ein Elend...

udosefirothh, Sonntag, 01. Oktober 2017, 20:50 (vor 440 Tagen) @ NN

Da sollte man den Premier von Lichtenstein zittieren...
Steuer Oasen setzen Steuer Wuesten voraus. Richtig

Was für ein Elend...

Jana @, Sonntag, 01. Oktober 2017, 22:44 (vor 440 Tagen) @ NN

"Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten."

Politische Mehrheiten sind tatsächlich keine da, dafür aber ökonomische Fakten. Wenn der Anteil der Netto-Steuerzahler sinkt, während die Steuergelderbezieher immer mehr werden, erledigt sich der Sozialstaat von alleine.

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Was für ein Elend...

alex @, Montag, 02. Oktober 2017, 18:49 (vor 439 Tagen) @ Jana

"Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten."

Politische Mehrheiten sind tatsächlich keine da, dafür aber ökonomische Fakten. Wenn der Anteil der Netto-Steuerzahler sinkt, während die Steuergelderbezieher immer mehr werden, erledigt sich der Sozialstaat von alleine.

That‘s it!

Was für ein Elend...

NN, Montag, 02. Oktober 2017, 20:17 (vor 439 Tagen) @ alex

"Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten."

Politische Mehrheiten sind tatsächlich keine da, dafür aber ökonomische Fakten. Wenn der Anteil der Netto-Steuerzahler sinkt, während die Steuergelderbezieher immer mehr werden, erledigt sich der Sozialstaat von alleine.


That‘s it!


Steuergelderbezieher = Volltransferbezieher?

Falls ja:

Anteil mittel- und langfristig höher wg. geburtenschwächeren Jahrgängen und (teilweiser) Armutszuwanderung?

Falls ja, was dagegen spricht:


1. Es gab, gibt und wird wahrscheinlich auch weiterhin nicht nur Armutszuwanderung (mit höherem "Sozialtransferisiko") geben. Ohne Handwerker mit osteuropäischem Background ginge z.B. auf Berliner Baustellen nur noch wenig.


2. Die Lebensarbeitszeit wird sich wahrscheinlich verlängern.


3. Vor allem: Wenn mehr oder weniger geburtenschwächere Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt drängen, folgt daraus auch, dass die Arbeitslosigkeit (konjunkturbereinigt) tendenziell weiter sinkt und damit entsprechend auch die Anzahl der Volltransferbezieher.

Die Klage über Fachkräftemangel wird wohl zunehmen, aber eben nicht die absolute Zahl der Arbeitslosen/Sozialhilfeempfänger.

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alex @, Dienstag, 03. Oktober 2017, 06:34 (vor 438 Tagen) @ NN

"Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten."

Politische Mehrheiten sind tatsächlich keine da, dafür aber ökonomische Fakten. Wenn der Anteil der Netto-Steuerzahler sinkt, während die Steuergelderbezieher immer mehr werden, erledigt sich der Sozialstaat von alleine.


That‘s it!

Steuergelderbezieher = Volltransferbezieher?

Falls ja:

Anteil mittel- und langfristig höher wg. geburtenschwächeren Jahrgängen und (teilweiser) Armutszuwanderung?

Falls ja, was dagegen spricht:


1. Es gab, gibt und wird wahrscheinlich auch weiterhin nicht nur Armutszuwanderung (mit höherem "Sozialtransferisiko") geben. Ohne Handwerker mit osteuropäischem Background ginge z.B. auf Berliner Baustellen nur noch wenig.


2. Die Lebensarbeitszeit wird sich wahrscheinlich verlängern.


3. Vor allem: Wenn mehr oder weniger geburtenschwächere Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt drängen, folgt daraus auch, dass die Arbeitslosigkeit (konjunkturbereinigt) tendenziell weiter sinkt und damit entsprechend auch die Anzahl der Volltransferbezieher.

Die Klage über Fachkräftemangel wird wohl zunehmen, aber eben nicht die absolute Zahl der Arbeitslosen/Sozialhilfeempfänger.

Ich kann mich noch daran erinnern, dass das Verteidigungsbudget der größte Einzelposten im Staatsetat war.
Lang ist‘s her...:-D
Die Sozialausgaben wachsen nun seit Jahrzehnten, auch durch die Zuwanderung.
Und durch die verstärkte Einmischung des Staates in praktisch jeden Lebensbereich.
Da stehen mittlerweile Töpfe zur Verfügung, da kann man nur staunen, wie das soziale Gerechtigkeit befördern soll.
Beispiel?
In meinem Umfeld leben Menschen in alternativen Wohnprojekten.
Durch die abziehenden Amerikaner wurden Wohnblocks frei, in denen sich konzeptionell sowas wie eine DDR 2.0 etabliert hat mit all dem Wahnsinn wie Plenum und Volxküche...
Das hiesige Sozialamt zahlt einen großen Zuschuss, auch wenn die Bewohner samt Blagen mal in den Urlaub wollen.
Dann wird in einem großen Tross gemeinsam in den Süden gedüst.
Versuche das mal als Alleinerziehender....
Die aktuelle Armutszuwanderung bedroht dieses System und wenn ein immer kleiner werdender Teil der für das Steueraufkommen verantwortlichen Steuerzahler für immer mehr von staatlichen Transfers abhängigen Menschen schuftet, aber gleichzeitig kein Vermögen mehr aufbauen kann wie es den Menschen in den 60ern und 70ern möglich war, dann birgt das sozialen und finanziellen Sprengstoff.
Es gab mal vor ein paar Jahren eine Doku, in der man die Einkommen von Arbeitern in vergleichbaren Jobs in den USA, Japan und Deutschland und deren steuerliche Belastungen gegenüberstellte.
Der Japaner und der Ami hatten in etwa die gleichen Belastungen (ca. 30% des Bruttoeinkommens) , in etwa soviel wie auch ein Deutscher in den 60ern. Damit war für den Normalsterblichen in Deutschland das eigene Häuschen, sprich Vermögensaufbau, möglich.
Das ist für den heutigen deutschen Arbeitnehmer nicht mehr möglich, aus diesem Grund ist das Vermögen der einzelnen Bewohner des reichsten Landes Europas auch ein Witz gegenüber den ärmeren Nachbarn.
Die Statistik dazu lässt sich im Netz finden.

https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-Vermoegen-den-let...

Armutszuwanderung durch offene Grenzen bei gleichzeitigem Wohlfahrtsstaat schließen sich meiner Meinung nach aus.
Sie werden zur Überlastung des Wohlfahrtstaates führen, aber auch zu großem Unmut, aus welchen Gründen auch immer.
Nur weil aktuell gebaut wird wie blöd ( was ja auch gut ist), es faktisch nicht möglich ist, vor dem nächsten Frühjahr überhaupt Handwerker für einen geplanten Bau zu bekommen, haben wir auf der anderen Seite ganze Viertel , die vom Wohlfahrtsstaat leben und da findet man wenig Osteuropäer...
Momentan boomt der Laden. Und damit fließen auch genügend Gelder in Form von Steuereinnahmen.
Sollte das durch die Umbrüche in der Technologie vorübergehend ein Ende finden, wird es zu Veränderungen im System der Transferleistungen kommen müssen.
Auch weil die Kosten für die innere Sicherheit steigen werden. Ein Teil des Phänomens Wohlfahrtsstaat...
Und die Demographie?
Die Einwohner Deutschland werden in den nächsten Jahren nicht weniger, sondern mehr werden.
Gestrige Veröffentlichungen gehen von 83 Millionen in den nächsten Jahren aus.
Geburtenstarke Jahrgänge sind bestimmt nicht der Grund dafür.

https://www.iwd.de/artikel/83-millionen-einwohner-in-deutschland-284154/

Was für ein Elend...

NN, Dienstag, 03. Oktober 2017, 19:16 (vor 438 Tagen) @ alex

"Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten."

Politische Mehrheiten sind tatsächlich keine da, dafür aber ökonomische Fakten. Wenn der Anteil der Netto-Steuerzahler sinkt, während die Steuergelderbezieher immer mehr werden, erledigt sich der Sozialstaat von alleine.


That‘s it!

Steuergelderbezieher = Volltransferbezieher?

Falls ja:

Anteil mittel- und langfristig höher wg. geburtenschwächeren Jahrgängen und (teilweiser) Armutszuwanderung?

Falls ja, was dagegen spricht:


1. Es gab, gibt und wird wahrscheinlich auch weiterhin nicht nur Armutszuwanderung (mit höherem "Sozialtransferisiko") geben. Ohne Handwerker mit osteuropäischem Background ginge z.B. auf Berliner Baustellen nur noch wenig.


2. Die Lebensarbeitszeit wird sich wahrscheinlich verlängern.


3. Vor allem: Wenn mehr oder weniger geburtenschwächere Jahrgänge auf den Arbeitsmarkt drängen, folgt daraus auch, dass die Arbeitslosigkeit (konjunkturbereinigt) tendenziell weiter sinkt und damit entsprechend auch die Anzahl der Volltransferbezieher.

Die Klage über Fachkräftemangel wird wohl zunehmen, aber eben nicht die absolute Zahl der Arbeitslosen/Sozialhilfeempfänger.


Ich kann mich noch daran erinnern, dass das Verteidigungsbudget der größte Einzelposten im Staatsetat war.
Lang ist‘s her...:-D
Die Sozialausgaben wachsen nun seit Jahrzehnten, auch durch die Zuwanderung.
Und durch die verstärkte Einmischung des Staates in praktisch jeden Lebensbereich.
Da stehen mittlerweile Töpfe zur Verfügung, da kann man nur staunen, wie das soziale Gerechtigkeit befördern soll.
Beispiel?
In meinem Umfeld leben Menschen in alternativen Wohnprojekten.
Durch die abziehenden Amerikaner wurden Wohnblocks frei, in denen sich konzeptionell sowas wie eine DDR 2.0 etabliert hat mit all dem Wahnsinn wie Plenum und Volxküche...
Das hiesige Sozialamt zahlt einen großen Zuschuss, auch wenn die Bewohner samt Blagen mal in den Urlaub wollen.
Dann wird in einem großen Tross gemeinsam in den Süden gedüst.
Versuche das mal als Alleinerziehender....
Die aktuelle Armutszuwanderung bedroht dieses System und wenn ein immer kleiner werdender Teil der für das Steueraufkommen verantwortlichen Steuerzahler für immer mehr von staatlichen Transfers abhängigen Menschen schuftet, aber gleichzeitig kein Vermögen mehr aufbauen kann wie es den Menschen in den 60ern und 70ern möglich war, dann birgt das sozialen und finanziellen Sprengstoff.
Es gab mal vor ein paar Jahren eine Doku, in der man die Einkommen von Arbeitern in vergleichbaren Jobs in den USA, Japan und Deutschland und deren steuerliche Belastungen gegenüberstellte.
Der Japaner und der Ami hatten in etwa die gleichen Belastungen (ca. 30% des Bruttoeinkommens) , in etwa soviel wie auch ein Deutscher in den 60ern. Damit war für den Normalsterblichen in Deutschland das eigene Häuschen, sprich Vermögensaufbau, möglich.
Das ist für den heutigen deutschen Arbeitnehmer nicht mehr möglich, aus diesem Grund ist das Vermögen der einzelnen Bewohner des reichsten Landes Europas auch ein Witz gegenüber den ärmeren Nachbarn.
Die Statistik dazu lässt sich im Netz finden.

https://www.welt.de/wirtschaft/article115143342/Deutsche-belegen-beim-Vermoegen-den-let...

Armutszuwanderung durch offene Grenzen bei gleichzeitigem Wohlfahrtsstaat schließen sich meiner Meinung nach aus.
Sie werden zur Überlastung des Wohlfahrtstaates führen, aber auch zu großem Unmut, aus welchen Gründen auch immer.
Nur weil aktuell gebaut wird wie blöd ( was ja auch gut ist), es faktisch nicht möglich ist, vor dem nächsten Frühjahr überhaupt Handwerker für einen geplanten Bau zu bekommen, haben wir auf der anderen Seite ganze Viertel , die vom Wohlfahrtsstaat leben und da findet man wenig Osteuropäer...
Momentan boomt der Laden. Und damit fließen auch genügend Gelder in Form von Steuereinnahmen.
Sollte das durch die Umbrüche in der Technologie vorübergehend ein Ende finden, wird es zu Veränderungen im System der Transferleistungen kommen müssen.
Auch weil die Kosten für die innere Sicherheit steigen werden. Ein Teil des Phänomens Wohlfahrtsstaat...
Und die Demographie?
Die Einwohner Deutschland werden in den nächsten Jahren nicht weniger, sondern mehr werden.
Gestrige Veröffentlichungen gehen von 83 Millionen in den nächsten Jahren aus.
Geburtenstarke Jahrgänge sind bestimmt nicht der Grund dafür.

https://www.iwd.de/artikel/83-millionen-einwohner-in-deutschland-284154/


Ich möchte nun keine Probleme und Konflikte kleinreden, aber das gleichsam automatische Ende des Sozialstaats in seiner heutigen Form vermag ich daraus immer noch nicht abzuleiten. Was selbstredend nicht heißen soll, dass es in meinen Augen keine unsinnigen Sozialtransfers gäbe oder ich in Armutszuwanderung kein Problem sehen würde.


1. Zur EZB-Studie (über die hatte ich andernorts schonmal diskutiert): Sie zeigt einerseits mehrere interessante Aspekte auf, andererseits ist sie mit Blick auf tatsächlichen Wohlstand oder tatsächliche Armut in Europa aus den im Artikel selber angeführten Gründen nur bedingt aussagekräftig.

Ein Aspekt, der die durchschnittlich relativ geringen Vermögen in Deutschland erklärt, bleibt hier übrigens außen vor: 40 Jahre Sozialismus. Die Westdeutschen hatten 40 Jahre mehr Zeit, Vermögen (kleinere, mittlere, größere) aufzubauen und auch weiterzugeben. Oder sagen wir es so: Ein knappes Viertel der Bevölkerung hat nicht Omas Häuschen (als Chiffre für kleine und mittlere Erbschaften) geerbt und wird es auch nicht erben - und wenn doch, dann ist es im Durchschnitt weniger wert.

Ein weiterer, insgesamt weniger relevanter, aber dennoch erwähnenswerter Aspekt ist das durchschnittlich schlechte Spar- und Geldanlageverhalten der Deutschen. Immer noch lassen zu viele Deutsche (darunter auch kaufmännisch gebildete Personen) Geld, das sie auf absehbare Zeit nicht investieren oder verkonsumieren wollen, auf Festgeldkonten verschimmeln, anstatt es in Finanzprodukte zu investieren.

Die Franzosen etwa sind bekanntlich nicht unbedingt ein kapitalistisches Volk, aber die Aktiensbesitzquote ist in Frankreich doppelt so hoch wie die in Deutschland. Wenn ein franzöischer Bauer ein Feld verkauft hat, dann kauft er sich vier Aktien französischer Konzerne und lässt sie einfach lange Jahre liegen. Viele Deutsche, die man nicht arm nennen kann, machen mit ihrem Sparvermögen dagegen nichts, regen sich lieber über die niedrigen Zinsen auf und erinnern sich (meistens) zu optimistisch an das gute alte Sparbuch.

Symptomatisch im gegebenen Zusammenhang: Untergangsprophet Roland Tichy, der lange Zeit Publikationen herausgegeben hat, in denen auch erklärt wurde, wie man jenseits des Sparbuches konservativ etwas Geld anlegen kann, verkündet im Fernsehen, das der deutsche Sparer verloren und die EZB unser Unglück ist.


2. Zum IWD-Link: Was an sich an einer steigenden Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland problematisch sein soll, ist schleierhaft; dass Armutszuwanderung (oder genauer: Zuwanderung in die soziale Sicherung) ein Problem ist, habe ich ja gesagt. Die Zuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland bestand und besteht allerdings mitnichten nur aus Armutszuwanderung. Darüber wird im Allgemeinen nicht so viel geschrieben.

Bist du jetzt unter die beknackten AfDler gegenagen, die glauben, dass ein Deutschland mit 65 Millionen Einwohnern mehr durchschnittlichen Wohlstand bedeuten könnte?

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Was für ein Elend...

alex @, Mittwoch, 04. Oktober 2017, 19:46 (vor 437 Tagen) @ NN

Momentan boomt der Laden. Und damit fließen auch genügend Gelder in Form von Steuereinnahmen.
Sollte das durch die Umbrüche in der Technologie vorübergehend ein Ende finden, wird es zu Veränderungen im System der Transferleistungen kommen müssen.
Auch weil die Kosten für die innere Sicherheit steigen werden. Ein Teil des Phänomens Wohlfahrtsstaat...
Und die Demographie?
Die Einwohner Deutschland werden in den nächsten Jahren nicht weniger, sondern mehr werden.
Gestrige Veröffentlichungen gehen von 83 Millionen in den nächsten Jahren aus.
Geburtenstarke Jahrgänge sind bestimmt nicht der Grund dafür.

https://www.iwd.de/artikel/83-millionen-einwohner-in-deutschland-284154/

Ich möchte nun keine Probleme und Konflikte kleinreden, aber das gleichsam automatische Ende des Sozialstaats in seiner heutigen Form vermag ich daraus immer noch nicht abzuleiten. Was selbstredend nicht heißen soll, dass es in meinen Augen keine unsinnigen Sozialtransfers gäbe oder ich in Armutszuwanderung kein Problem sehen würde.

1. Zur EZB-Studie (über die hatte ich andernorts schonmal diskutiert): Sie zeigt einerseits mehrere interessante Aspekte auf, andererseits ist sie mit Blick auf tatsächlichen Wohlstand oder tatsächliche Armut in Europa aus den im Artikel selber angeführten Gründen nur bedingt aussagekräftig.

Ein Aspekt, der die durchschnittlich relativ geringen Vermögen in Deutschland erklärt, bleibt hier übrigens außen vor: 40 Jahre Sozialismus. Die Westdeutschen hatten 40 Jahre mehr Zeit, Vermögen (kleinere, mittlere, größere) aufzubauen und auch weiterzugeben. Oder sagen wir es so: Ein knappes Viertel der Bevölkerung hat nicht Omas Häuschen (als Chiffre für kleine und mittlere Erbschaften) geerbt und wird es auch nicht erben - und wenn doch, dann ist es im Durchschnitt weniger wert.

Das ist doch Quatsch.
Die Ossis haben ihre reichlich vorhandenen Sparguthaben eins zu eins umgetauscht bekommen, Häuser wieder erworben oder überlassen bekommen.
Das kann es nicht sein.

Ein weiterer, insgesamt weniger relevanter, aber dennoch erwähnenswerter Aspekt ist das durchschnittlich schlechte Spar- und Geldanlageverhalten der Deutschen. Immer noch lassen zu viele Deutsche (darunter auch kaufmännisch gebildete Personen) Geld, das sie auf absehbare Zeit nicht investieren oder verkonsumieren wollen, auf Festgeldkonten verschimmeln, anstatt es in Finanzprodukte zu investieren.

Die Franzosen etwa sind bekanntlich nicht unbedingt ein kapitalistisches Volk, aber die Aktiensbesitzquote ist in Frankreich doppelt so hoch wie die in Deutschland. Wenn ein franzöischer Bauer ein Feld verkauft hat, dann kauft er sich vier Aktien französischer Konzerne und lässt sie einfach lange Jahre liegen. Viele Deutsche, die man nicht arm nennen kann, machen mit ihrem Sparvermögen dagegen nichts, regen sich lieber über die niedrigen Zinsen auf und erinnern sich (meistens) zu optimistisch an das gute alte Sparbuch.

Es ist sicherlich lobenswert, dass die Frenchies doppelt so viele Aktien haben wie die Deutschen.
Aber selbst das ist immer noch wenig und erklärt nicht den großen Unterschied bzw. Abstand.
Es bleibt den Deutschen einfach zu wenig vom Brutto.
Du bist mit keinem Wort auf die hohe Steuerlast eingegangen.
Der ausufernde Sozialstaat ist sicher ein Grund dafür.

Symptomatisch im gegebenen Zusammenhang: Untergangsprophet Roland Tichy, der lange Zeit Publikationen herausgegeben hat, in denen auch erklärt wurde, wie man jenseits des Sparbuches konservativ etwas Geld anlegen kann, verkündet im Fernsehen, das der deutsche Sparer verloren und die EZB unser Unglück ist.

Auf Tichys Plattform gibt es interessantes zu lesen, man muss nicht unüberprüft übernehmen .
Und was den Aktienkauf betrifft, so bedarf es schon eines gewissen Grundwissens über die Funktionsweisen von Börsen.
Wer das nicht wissen will oder nicht begreifen, der gieht zu Fonds und fiällt nicht nur in Deutschland ziemlich oft auf‘s Maul.
Das prägt.
Es gibt leider keinen deutschen Buffett...

2. Zum IWD-Link: Was an sich an einer steigenden Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland problematisch sein soll, ist schleierhaft; dass Armutszuwanderung (oder genauer: Zuwanderung in die soziale Sicherung) ein Problem ist, habe ich ja gesagt. Die Zuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland bestand und besteht allerdings mitnichten nur aus Armutszuwanderung. Darüber wird im Allgemeinen nicht so viel geschrieben.

Bist du jetzt unter die beknackten AfDler gegenagen, die glauben, dass ein Deutschland mit 65 Millionen Einwohnern mehr durchschnittlichen Wohlstand bedeuten könnte?

Manchmal bist Du echt ziemlich dämlich und unterschätzt Deine Diskussionspartner, während Du selbst die Klippen Deiner Argumentation umschiffst. Es ging doch nicht um die Gesamt Einwohnerzahl, sondern um die Summe der Empfänger gegenüber den Erbringern.
Und da zeigt sich anscheinend ein Missverhältnis und dieses bedroht den Wohlfahrtsstaat und nicht die Anzahl der Einwohner.
Völlig unabhängig, wieviel Armutszuwanderung wir tatsächlich haben, wird es angesichts der Qualifikationen der Migranten eine weitere Verschiebung geben hin zu noch weniger Erbringern.
Du musst das nicht so sehen, ich befürchte es jedenfalls.
Mir als Person kann das absolut wurscht sein, ich werde nicht darunter leiden.
Und was die beknackte AFD betrifft, Du weißt genau, dass meine ausgewiesene Putinophobie und meine Haltung zur Globalisierung meinen politischen Standort ausmacht und das lässt meine AFD Sympathie eher fragwürdig werden.
Allerdings nervt mich das AFD Bashing mittlerweile exakt so wie das Trump Bashing.
DAS ist einfach beknackt.

Was für ein Elend...

udosefirothh, Mittwoch, 04. Oktober 2017, 20:22 (vor 437 Tagen) @ alex

"Völlig unabhängig, wieviel Armutszuwanderung wir tatsächlich haben, wird es angesichts der Qualifikationen der Migranten eine weitere Verschiebung geben hin zu noch weniger Erbringern.
Du musst das nicht so sehen, ich befürchte es jedenfalls."
___________________________________________________________________________________

Ich leider auch Alex, jedes Sozialsystem gleicht einer Waage, und nur eine Zu-
Wanderung in das Sozialsystem, ( und leider sprechen die Zahlen dafür ) wird
dieses am Ende sprengen.

Ich hör es noch... 2015 der Zuzug von Fachleuten, tja 59 % weder lese- noch schreibfähig, 72 % mit keinerlei Schulabschluss. Echt, wo sollen diese Fach-
leute in eine n hochtechnisierten Land überhaupt arbeiten?

Was für ein Elend...

NN, Donnerstag, 05. Oktober 2017, 19:14 (vor 436 Tagen) @ alex

Momentan boomt der Laden. Und damit fließen auch genügend Gelder in Form von Steuereinnahmen.
Sollte das durch die Umbrüche in der Technologie vorübergehend ein Ende finden, wird es zu Veränderungen im System der Transferleistungen kommen müssen.
Auch weil die Kosten für die innere Sicherheit steigen werden. Ein Teil des Phänomens Wohlfahrtsstaat...
Und die Demographie?
Die Einwohner Deutschland werden in den nächsten Jahren nicht weniger, sondern mehr werden.
Gestrige Veröffentlichungen gehen von 83 Millionen in den nächsten Jahren aus.
Geburtenstarke Jahrgänge sind bestimmt nicht der Grund dafür.

https://www.iwd.de/artikel/83-millionen-einwohner-in-deutschland-284154/

Ich möchte nun keine Probleme und Konflikte kleinreden, aber das gleichsam automatische Ende des Sozialstaats in seiner heutigen Form vermag ich daraus immer noch nicht abzuleiten. Was selbstredend nicht heißen soll, dass es in meinen Augen keine unsinnigen Sozialtransfers gäbe oder ich in Armutszuwanderung kein Problem sehen würde.

1. Zur EZB-Studie (über die hatte ich andernorts schonmal diskutiert): Sie zeigt einerseits mehrere interessante Aspekte auf, andererseits ist sie mit Blick auf tatsächlichen Wohlstand oder tatsächliche Armut in Europa aus den im Artikel selber angeführten Gründen nur bedingt aussagekräftig.

Ein Aspekt, der die durchschnittlich relativ geringen Vermögen in Deutschland erklärt, bleibt hier übrigens außen vor: 40 Jahre Sozialismus. Die Westdeutschen hatten 40 Jahre mehr Zeit, Vermögen (kleinere, mittlere, größere) aufzubauen und auch weiterzugeben. Oder sagen wir es so: Ein knappes Viertel der Bevölkerung hat nicht Omas Häuschen (als Chiffre für kleine und mittlere Erbschaften) geerbt und wird es auch nicht erben - und wenn doch, dann ist es im Durchschnitt weniger wert.

Das ist doch Quatsch.
Die Ossis haben ihre reichlich vorhandenen Sparguthaben eins zu eins umgetauscht bekommen, Häuser wieder erworben oder überlassen bekommen.
Das kann es nicht sein.

Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen "ein Aspekt unter mehreren, der die deutsche Vermögensstatistik etwas vermiest", aber deine Angaben stimmen so einfach nicht:

1. "Da die Möglichkeiten zum Konsum stark begrenzt waren, hatten die Ost-Bürger relativ viel Geld auf der hohen Kante. „Um 1989 waren es pro Person durchschnittlich mehr als 10.000 DDR-Mark“, sagt Wehber. Im Westen lag das Pro-Kopf-Vermögen zur gleichen Zeit bei rund 45.000 D-Mark. „Zu bedenken ist dabei aber, dass die Vermögensverteilung im Westen ungleicher war als in der DDR“, so der Sparkassenhistoriker.

Mit der Währungsunion konnten DDR-Bürger ab Juli 1990 ihre DDR-Mark im Rahmen bestimmter Freibeträge eins zu eins gegen D-Mark tauschen. Darüber hinaus galt ein Wechselkurs von eins zu zwei. Um eine D-Mark zu bekommen, mussten also zwei DDR-Mark eingetauscht werden."

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/geldanlage-in-der-ddr-millionaere-waren-nicht-er...

Der Genauigkeit halber die Freibeträge (Wiki):
2000 M für Kinder bis einschließlich 14 Jahre (Stichtag war dabei der Tag der Währungsunion)
4000 M für Erwachsene
6000 M für Rentner über 60

Überflüssig zu erwähnen, dass ein hoher Anteil der umgetauschten DDR-Sparvermögen in den Konsum gingen.

2. Die Grundbesitzquote in Ostdeutschland ist nicht nur niedriger*, die Grundstücke bzw. Immobilien haben im Durchschnitt einen geringeren Wert als in Westdeutschland (eingedenk der Tatsache, dass es natürlich auch in Westdeutschland strukturschwache und strukturschwächere Regionen gibt, in denen Grundstücke bzw. Immobilien einen geringeren Wert haben als in Ballungsgebieten).

Daraus folgt übrigens auch, dass es in verhältnismäßig vielen Regionen Ostdeutschlands ökonomisch betrachtet keinen Sinn macht, eine Wohnimmobilie zu erwerben bzw. bauen. Mit den relativ geringeren Mieten fährt man besser als mit einem Immobilienkredit. (Ich weiß das, weil ein alter Freund von mir aus Köln, der in einem "mittleren" Teil von Sachsen lebt und arbeitet, feststellen musste, dass es keinen Sinn macht, den Erlös aus dem über die Jahre stark im Wert gestiegenen Häuschen seiner verstorbenen Kölner Arbeiter-Eltern in eine Wohnimmobilie für seine sächsische Familie zu investieren.)

*Auf die Schnelle ein paar veraltete Zahlen, wobei ich davon ausgehe, dass die Ost-West-Lücke eher größer als kleiner geworden ist:

"Grundbesitzquote in Ostdeutschland mit 39 Prozent deutlich niedriger als in Westdeutschland (50 Prozent)."

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/immobilien/privater-immobilienbesitz-die-haelfte-...

-----

In anderen europäischen Ländern ist die Grund- bzw. Immobilienbesitzquote höher als in Deutschland. Was aber nicht zwingend höheren Wohlstand bedeutet (wenn zumal das Durchschnittseinkommen bzw. die durchschnittliche Rente unter deutschem Niveau liegt).

Ein weiterer, insgesamt weniger relevanter, aber dennoch erwähnenswerter Aspekt ist das durchschnittlich schlechte Spar- und Geldanlageverhalten der Deutschen. Immer noch lassen zu viele Deutsche (darunter auch kaufmännisch gebildete Personen) Geld, das sie auf absehbare Zeit nicht investieren oder verkonsumieren wollen, auf Festgeldkonten verschimmeln, anstatt es in Finanzprodukte zu investieren.

Die Franzosen etwa sind bekanntlich nicht unbedingt ein kapitalistisches Volk, aber die Aktiensbesitzquote ist in Frankreich doppelt so hoch wie die in Deutschland. Wenn ein franzöischer Bauer ein Feld verkauft hat, dann kauft er sich vier Aktien französischer Konzerne und lässt sie einfach lange Jahre liegen. Viele Deutsche, die man nicht arm nennen kann, machen mit ihrem Sparvermögen dagegen nichts, regen sich lieber über die niedrigen Zinsen auf und erinnern sich (meistens) zu optimistisch an das gute alte Sparbuch.

Es ist sicherlich lobenswert, dass die Frenchies doppelt so viele Aktien haben wie die Deutschen.
Aber selbst das ist immer noch wenig und erklärt nicht den großen Unterschied bzw. Abstand.
Es bleibt den Deutschen einfach zu wenig vom Brutto.
Du bist mit keinem Wort auf die hohe Steuerlast eingegangen.
Der ausufernde Sozialstaat ist sicher ein Grund dafür.


Ich würde überhaupt nicht bestreiten wollen, dass vor allem die Abgabenquote in Deutschland relativ hoch ist (bei der Steuerquote liegt Deutschland irgendwo im Mittelfeld der Industrieländer) und dass auch dies selbstverständlich die Statistik erklärt. (Was wiederum nicht heißen soll, dass es sinnvoll wäre, auch oder vor allem die Steuern etwas zu senken.)

Symptomatisch im gegebenen Zusammenhang: Untergangsprophet Roland Tichy, der lange Zeit Publikationen herausgegeben hat, in denen auch erklärt wurde, wie man jenseits des Sparbuches konservativ etwas Geld anlegen kann, verkündet im Fernsehen, das der deutsche Sparer verloren und die EZB unser Unglück ist.

Auf Tichys Plattform gibt es interessantes zu lesen, man muss nicht unüberprüft übernehmen .
Und was den Aktienkauf betrifft, so bedarf es schon eines gewissen Grundwissens über die Funktionsweisen von Börsen.
Wer das nicht wissen will oder nicht begreifen, der gieht zu Fonds und fiällt nicht nur in Deutschland ziemlich oft auf‘s Maul.
Das prägt.
Es gibt leider keinen deutschen Buffett...

Aber das ist doch symptomatisch. Beim Erwerb von anderen höherwertigen Gütern (Autos, Computern, Fahrrädern, Wohnungen) wird in Deutschland ein größerer intellektueller und zeitlicher Aufwand betrieben als bei Finanzprodukten. Da wird mit X Leuten gesprochen, man geht in mindestens zwei Läden, kauft Fachzeitschriften und googelt.

Bei Finanzprodukten regiert dagegen die German Angst. Grüne Studienräte verballern ihre Kohle in Prokon-Genussrechte, der Wutbürger zieht sich Scharlatane wie Dirk Müller rein.

Das Verhalten changiert so mitunter irgendwo zwischen faul, ängstlich und ziemlich irre.

Und ich lege hier mitnichten die Maßstäbe eines elaborierten Hobby-Wertpapierhändlers an.

Ein Silberstreif am deutschen Spar- bzw. Anlage-Horizont ist, dass mehr Leute in ETFs investieren anstatt in Fonds.

2. Zum IWD-Link: Was an sich an einer steigenden Einwohnerzahl der Bundesrepublik Deutschland problematisch sein soll, ist schleierhaft; dass Armutszuwanderung (oder genauer: Zuwanderung in die soziale Sicherung) ein Problem ist, habe ich ja gesagt. Die Zuwanderung in die Bundesrepublik Deutschland bestand und besteht allerdings mitnichten nur aus Armutszuwanderung. Darüber wird im Allgemeinen nicht so viel geschrieben.

Bist du jetzt unter die beknackten AfDler gegenagen, die glauben, dass ein Deutschland mit 65 Millionen Einwohnern mehr durchschnittlichen Wohlstand bedeuten könnte?

Manchmal bist Du echt ziemlich dämlich und unterschätzt Deine Diskussionspartner, während Du selbst die Klippen Deiner Argumentation umschiffst. Es ging doch nicht um die Gesamt Einwohnerzahl, sondern um die Summe der Empfänger gegenüber den Erbringern.
Und da zeigt sich anscheinend ein Missverhältnis und dieses bedroht den Wohlfahrtsstaat und nicht die Anzahl der Einwohner.
Völlig unabhängig, wieviel Armutszuwanderung wir tatsächlich haben, wird es angesichts der Qualifikationen der Migranten eine weitere Verschiebung geben hin zu noch weniger Erbringern.
Du musst das nicht so sehen, ich befürchte es jedenfalls.

Wenn du willst, können wir gemeinsam mal nach ein paar Daten gucken. Etwa in den letzten Migrationsbericht, in dem auch Zuwanderer erwähnt werden, die eben nicht aus dem Mittleren Osten kommen. Irgendwo habe ich auch mal nach nationaler Herkunft (EU-Staaten) aufgeschlüsselte Beschäftigungsquoten gelesen.

So gäbe es eine bessere Basis für Befürchtungen oder deren Relativierung.

Last but not least sollte in diesem Rahmen der demografische (Alters-)Wandel mit einbezogen werden.

Mir als Person kann das absolut wurscht sein, ich werde nicht darunter leiden.
Und was die beknackte AFD betrifft, Du weißt genau, dass meine ausgewiesene Putinophobie und meine Haltung zur Globalisierung meinen politischen Standort ausmacht und das lässt meine AFD Sympathie eher fragwürdig werden.
Allerdings nervt mich das AFD Bashing mittlerweile exakt so wie das Trump Bashing.
DAS ist einfach beknackt.

Vor allem ist Trump beknackt, und wir können froh sein, wenn das alles glimpflich ausgeht.

Was für ein Elend...

udosefirothh, Donnerstag, 05. Oktober 2017, 19:19 (vor 436 Tagen) @ NN

"Vor allem Trump beknackt, und wir können froh sein, wenn das alles glmpflich ausgeht."
_____________________________________________________________________________

Wird es nicht, Er wird wirklich Alle in den monetären Orkus ziehen.

Was für ein Elend...

NN, Donnerstag, 05. Oktober 2017, 19:43 (vor 436 Tagen) @ udosefirothh

"Vor allem Trump beknackt, und wir können froh sein, wenn das alles glmpflich ausgeht."
_____________________________________________________________________________

Wird es nicht, Er wird wirklich Alle in den monetären Orkus ziehen.

Szenario?

Krieg mit Nordkorea?

Kündigung von Handelsabkommen?

Unabhängig davon eine starke Korrektur auf den US-Märkten, weil dann plötzlich doch alle meinen, dass Trump nix liefert außer ein paar Deregulierungen?

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Was für ein Elend...

alex @, Samstag, 07. Oktober 2017, 11:38 (vor 434 Tagen) @ NN

Das ist doch Quatsch.
Die Ossis haben ihre reichlich vorhandenen Sparguthaben eins zu eins umgetauscht bekommen, Häuser wieder erworben oder überlassen bekommen.
Das kann es nicht sein.


Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen "ein Aspekt unter mehreren, der die deutsche Vermögensstatistik etwas vermiest", aber deine Angaben stimmen so einfach nicht:

-----

In anderen europäischen Ländern ist die Grund- bzw. Immobilienbesitzquote höher als in Deutschland. Was aber nicht zwingend höheren Wohlstand bedeutet (wenn zumal das Durchschnittseinkommen bzw. die durchschnittliche Rente unter deutschem Niveau liegt).

Es ist sicherlich lobenswert, dass die Frenchies doppelt so viele Aktien haben wie die Deutschen.
Aber selbst das ist immer noch wenig und erklärt nicht den großen Unterschied bzw. Abstand.
Es bleibt den Deutschen einfach zu wenig vom Brutto.
Du bist mit keinem Wort auf die hohe Steuerlast eingegangen.
Der ausufernde Sozialstaat ist sicher ein Grund dafür.

Ich würde überhaupt nicht bestreiten wollen, dass vor allem die Abgabenquote in Deutschland relativ hoch ist (bei der Steuerquote liegt Deutschland irgendwo im Mittelfeld der Industrieländer) und dass auch dies selbstverständlich die Statistik erklärt. (Was wiederum nicht heißen soll, dass es sinnvoll wäre, auch oder vor allem die Steuern etwas zu senken.)

Aber das ist doch symptomatisch. Beim Erwerb von anderen höherwertigen Gütern (Autos, Computern, Fahrrädern, Wohnungen) wird in Deutschland ein größerer intellektueller und zeitlicher Aufwand betrieben als bei Finanzprodukten. Da wird mit X Leuten gesprochen, man geht in mindestens zwei Läden, kauft Fachzeitschriften und googelt.

Bei Finanzprodukten regiert dagegen die German Angst. Grüne Studienräte verballern ihre Kohle in Prokon-Genussrechte, der Wutbürger zieht sich Scharlatane wie Dirk Müller rein.

Das Verhalten changiert so mitunter irgendwo zwischen faul, ängstlich und ziemlich irre.

Und ich lege hier mitnichten die Maßstäbe eines elaborierten Hobby-Wertpapierhändlers an.

Ein Silberstreif am deutschen Spar- bzw. Anlage-Horizont ist, dass mehr Leute in ETFs investieren anstatt in Fonds.

Es ändert nichts daran, dass dies nicht das vergleichsweise geringe Vermögen der Deutschen erklärt.
Auch wenn Deine Zahlen stimmen, die Folgekosten der Wende (Renten, Verbindlichkeiten Infrastruktur) erklären nur teilweise die andauernde hohe Abgabenlast. Und damit einen maßgeblichen Grund für mangelhaften Vermögensaufbau.
Ich kann mich noch erinnern, was es für ein Gezerre um die Finanzierung der Kitas gab, nicht genügend Geld sei da.
Und nun feuert man die Kohle für Migranten raus, als ob es kein Morgen gäbe bei gleichzeitiger Erhöhung der Kosten für die Administration, Stichwort Jobtickets für alle Beamteund Erhöhung der Abgeordnetenzahl auf über 700 mit all den Folgekosten für daraus resultierende Pensionsansprüche.
Deine Argumentation, dass der Deutsche beim Aufbau von Vermögen Aktien sträflich vernachlässigt, ist trotz meiner Gegenargumentation Wasser auf meine Mühlen.
Aber auch das erklärt nicht die vergleichsweise winzigen Vermögen....

und nicht die Anzahl der Einwohner.

Völlig unabhängig, wieviel Armutszuwanderung wir tatsächlich haben, wird es angesichts der Qualifikationen der Migranten eine weitere Verschiebung geben hin zu noch weniger Erbringern.
Du musst das nicht so sehen, ich befürchte es jedenfalls.


Wenn du willst, können wir gemeinsam mal nach ein paar Daten gucken. Etwa in den letzten Migrationsbericht, in dem auch Zuwanderer erwähnt werden, die eben nicht aus dem Mittleren Osten kommen. Irgendwo habe ich auch mal nach nationaler Herkunft (EU-Staaten) aufgeschlüsselte Beschäftigungsquoten gelesen.

So gäbe es eine bessere Basis für Befürchtungen oder deren Relativierung.

Last but not least sollte in diesem Rahmen der demografische (Alters-)Wandel mit einbezogen werden.

Ich sammel‘ schon. Aber nicht bei Kopp und auch nicht bei Epoch...:-D

Mir als Person kann das absolut wurscht sein, ich werde nicht darunter leiden.
Und was die beknackte AFD betrifft, Du weißt genau, dass meine ausgewiesene Putinophobie und meine Haltung zur Globalisierung meinen politischen Standort ausmacht und das lässt meine AFD Sympathie eher fragwürdig werden.
Allerdings nervt mich das AFD Bashing mittlerweile exakt so wie das Trump Bashing.
DAS ist einfach beknackt.


Vor allem ist Trump beknackt, und wir können froh sein, wenn das alles glimpflich ausgeht.

Wie ich erwartet habe.
Genau wie bei der AfD.
Die Hysteriker beiderseits des Antlantiks können sich die Hände reichen....

Was für ein Elend...

NN, Sonntag, 08. Oktober 2017, 19:43 (vor 433 Tagen) @ alex

Das ist doch Quatsch.
Die Ossis haben ihre reichlich vorhandenen Sparguthaben eins zu eins umgetauscht bekommen, Häuser wieder erworben oder überlassen bekommen.
Das kann es nicht sein.


Vielleicht hätte ich besser schreiben sollen "ein Aspekt unter mehreren, der die deutsche Vermögensstatistik etwas vermiest", aber deine Angaben stimmen so einfach nicht:

-----

In anderen europäischen Ländern ist die Grund- bzw. Immobilienbesitzquote höher als in Deutschland. Was aber nicht zwingend höheren Wohlstand bedeutet (wenn zumal das Durchschnittseinkommen bzw. die durchschnittliche Rente unter deutschem Niveau liegt).

Es ist sicherlich lobenswert, dass die Frenchies doppelt so viele Aktien haben wie die Deutschen.
Aber selbst das ist immer noch wenig und erklärt nicht den großen Unterschied bzw. Abstand.
Es bleibt den Deutschen einfach zu wenig vom Brutto.
Du bist mit keinem Wort auf die hohe Steuerlast eingegangen.
Der ausufernde Sozialstaat ist sicher ein Grund dafür.

Ich würde überhaupt nicht bestreiten wollen, dass vor allem die Abgabenquote in Deutschland relativ hoch ist (bei der Steuerquote liegt Deutschland irgendwo im Mittelfeld der Industrieländer) und dass auch dies selbstverständlich die Statistik erklärt. (Was wiederum nicht heißen soll, dass es sinnvoll wäre, auch oder vor allem die Steuern etwas zu senken.)

Aber das ist doch symptomatisch. Beim Erwerb von anderen höherwertigen Gütern (Autos, Computern, Fahrrädern, Wohnungen) wird in Deutschland ein größerer intellektueller und zeitlicher Aufwand betrieben als bei Finanzprodukten. Da wird mit X Leuten gesprochen, man geht in mindestens zwei Läden, kauft Fachzeitschriften und googelt.

Bei Finanzprodukten regiert dagegen die German Angst. Grüne Studienräte verballern ihre Kohle in Prokon-Genussrechte, der Wutbürger zieht sich Scharlatane wie Dirk Müller rein.

Das Verhalten changiert so mitunter irgendwo zwischen faul, ängstlich und ziemlich irre.

Und ich lege hier mitnichten die Maßstäbe eines elaborierten Hobby-Wertpapierhändlers an.

Ein Silberstreif am deutschen Spar- bzw. Anlage-Horizont ist, dass mehr Leute in ETFs investieren anstatt in Fonds.

Es ändert nichts daran, dass dies nicht das vergleichsweise geringe Vermögen der Deutschen erklärt.


Liebe Herren Gesangsverein, hast du schonmal was davon gehört, dass unterschiedliche Faktoren für ein und dieselbe Sache kausal sind und man allenfalls trefflich über deren Gewichtung streiten kann?

Auch wenn Deine Zahlen stimmen, die Folgekosten der Wende (Renten, Verbindlichkeiten Infrastruktur) erklären nur teilweise die andauernde hohe Abgabenlast. Und damit einen maßgeblichen Grund für mangelhaften Vermögensaufbau.

Wenn du meine Zahlen, die du oben wohlweislich nicht mit zitierst hast, wirklich zur Kenntnis genommen hättest, wüsstest du, dass ich überhaupt nicht auf die Kosten der Wende Bezug genommen habe, sondern erklärt habe, warum die Vermögen in Ostdeutschland durchschnittlich geringer sind als in Westdeutschland.

Ich kann mich noch erinnern, was es für ein Gezerre um die Finanzierung der Kitas gab, nicht genügend Geld sei da.
Und nun feuert man die Kohle für Migranten raus, als ob es kein Morgen gäbe bei gleichzeitiger Erhöhung der Kosten für die Administration, Stichwort Jobtickets für alle Beamteund Erhöhung der Abgeordnetenzahl auf über 700 mit all den Folgekosten für daraus resultierende Pensionsansprüche.
Deine Argumentation, dass der Deutsche beim Aufbau von Vermögen Aktien sträflich vernachlässigt, ist trotz meiner Gegenargumentation Wasser auf meine Mühlen.
Aber auch das erklärt nicht die vergleichsweise winzigen Vermögen....

Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass es in Deutschland Leute gibt, die auch aufgrund der Abgabenlast wenig bis nichts zum Sparen / Anlegen haben und dass dies das durchschnittliche Privatvermögen eben nicht mehrt.

Gleichwohl erklärt es selbstverständlich auch (auch! - d.h.: nicht nur!) vergleichweise geringe durchschnittliche Privatmermögen, wenn Abermillionen von Deutschen Geld, das sie auf absehbare Zeit nicht für den Konsum verwenden wollen, einfach auf Konten herumliegen haben und so gut wie keine Zinsen dafür bekommen.


Das ist der DAX, auf 5 Jahre klicken:

http://www.finanzen.net/index/DAX


Völlig unabhängig, wieviel Armutszuwanderung wir tatsächlich haben, wird es angesichts der Qualifikationen der Migranten eine weitere Verschiebung geben hin zu noch weniger Erbringern.
Du musst das nicht so sehen, ich befürchte es jedenfalls.


Wenn du willst, können wir gemeinsam mal nach ein paar Daten gucken. Etwa in den letzten Migrationsbericht, in dem auch Zuwanderer erwähnt werden, die eben nicht aus dem Mittleren Osten kommen. Irgendwo habe ich auch mal nach nationaler Herkunft (EU-Staaten) aufgeschlüsselte Beschäftigungsquoten gelesen.

So gäbe es eine bessere Basis für Befürchtungen oder deren Relativierung.

Last but not least sollte in diesem Rahmen der demografische (Alters-)Wandel mit einbezogen werden.

Ich sammel‘ schon. Aber nicht bei Kopp und auch nicht bei Epoch...:-D

Das ist schonmal OK.

Mir als Person kann das absolut wurscht sein, ich werde nicht darunter leiden.
Und was die beknackte AFD betrifft, Du weißt genau, dass meine ausgewiesene Putinophobie und meine Haltung zur Globalisierung meinen politischen Standort ausmacht und das lässt meine AFD Sympathie eher fragwürdig werden.
Allerdings nervt mich das AFD Bashing mittlerweile exakt so wie das Trump Bashing.
DAS ist einfach beknackt.


Vor allem ist Trump beknackt, und wir können froh sein, wenn das alles glimpflich ausgeht.


Wie ich erwartet habe.
Genau wie bei der AfD.
Die Hysteriker beiderseits des Antlantiks können sich die Hände reichen....


Noch so ein Hysteriker:

The chairman of the United States Senate Committee on Foreign Relations weighs in again:

It’s a shame the White House has become an adult day care center. Someone obviously missed their shift this morning.

https://twitter.com/SenBobCorker/status/917045348820049920

Was für ein Elend...

NN, Sonntag, 08. Oktober 2017, 22:05 (vor 433 Tagen) @ alex

Nachtrach: Ich bin für diesen Monat schon hinter der Bezahlschranke der WaPo, aber seis drum, du bist ja nicht humorlos.

Oh hey no big whoop but I've updated this post and discovered that I am up to 115 tweets in this thread:

https://twitter.com/dandrezner/status/917073644836319232


Das Vorhandensein von Tagespflege sollte man im gegebenen Fall vehement begrüßen. Es wäre aber besser, wenn sie im Weißen Haus nicht nötig wäre.

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Was für ein Elend...

alex @, Donnerstag, 19. Oktober 2017, 13:18 (vor 422 Tagen) @ NN

Nachtrach: Ich bin für diesen Monat schon hinter der Bezahlschranke der WaPo, aber seis drum, du bist ja nicht humorlos.

Oh hey no big whoop but I've updated this post and discovered that I am up to 115 tweets in this thread:

https://twitter.com/dandrezner/status/917073644836319232


Das Vorhandensein von Tagespflege sollte man im gegebenen Fall vehement begrüßen. Es wäre aber besser, wenn sie im Weißen Haus nicht nötig wäre.

Ja,ja, der Vollpfosten Trump.
Ein Irrer im Weißen Haus und klar sind die Kommentare des Personals frei von jedem Zweifel.
Da mittlerweile hinreichend bekannt ist, was für Teufel alle amerikanischen Präsidenten waren, amüsiere ich mich zwar über die ein oder andere Anekdote, aber ernst nehmen oder daraus Befürchtungen ableiten?

Die habe ich aus anderen Gründen. Zum Beispiel, warum die USA und Israel aus der UNESCO ausgestiegen sind.
Wo doch nur wahrheitsliebende Menschenschlächter diesen Laden dominieren.

https://tapferimnirgendwo.com/2017/10/19/ein-witz-namens-menschenrechtsrat/

Klar finde ich es in Ordnung, über Trump zu lästern, aber es gibt auch andere Blickwinkel:

http://juedischerundschau.de/trumps-top-ten-die-verschwiegenen-erfolge-des-us-praesiden...

Was für ein Elend...

udosefirothh, Donnerstag, 19. Oktober 2017, 20:35 (vor 422 Tagen) @ alex

Es war richtig und ueberfaellig...trotz Trump.

Was für ein Elend...

NN, Freitag, 20. Oktober 2017, 11:46 (vor 421 Tagen) @ alex

Nachtrach: Ich bin für diesen Monat schon hinter der Bezahlschranke der WaPo, aber seis drum, du bist ja nicht humorlos.

Oh hey no big whoop but I've updated this post and discovered that I am up to 115 tweets in this thread:

https://twitter.com/dandrezner/status/917073644836319232


Das Vorhandensein von Tagespflege sollte man im gegebenen Fall vehement begrüßen. Es wäre aber besser, wenn sie im Weißen Haus nicht nötig wäre.


Ja,ja, der Vollpfosten Trump.
Ein Irrer im Weißen Haus und klar sind die Kommentare des Personals frei von jedem Zweifel.
Da mittlerweile hinreichend bekannt ist, was für Teufel alle amerikanischen Präsidenten waren, amüsiere ich mich zwar über die ein oder andere Anekdote, aber ernst nehmen oder daraus Befürchtungen ableiten?

Die habe ich aus anderen Gründen. Zum Beispiel, warum die USA und Israel aus der UNESCO ausgestiegen sind.
Wo doch nur wahrheitsliebende Menschenschlächter diesen Laden dominieren.

https://tapferimnirgendwo.com/2017/10/19/ein-witz-namens-menschenrechtsrat/


For the record: An dem Ausstieg aus der UNESCO kann ich mich nicht stoßen.

Klar finde ich es in Ordnung, über Trump zu lästern, aber es gibt auch andere Blickwinkel:

http://juedischerundschau.de/trumps-top-ten-die-verschwiegenen-erfolge-des-us-praesiden...


Dass es auch andere Blickwinkel gibt, ist schreiend banal.

Die verlinkte Liste ist größtenteils gaga, und ich wundere mich wirklich darüber, dass du so einen ignoranten Schrott verlinkst.

Wenn man sagt, dass Trump die verfehlte Syrien-Politik Obamas* fortsetzt, dann ist das noch freundlich formuliert.

Auch Lieberman formuliert in diesem Zusammenhang freundlich:


https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-israel/israel-sees-assad-winnin...

Obendrein wurde das TOW-Program für die CIA-zertifzierten Rebellen, das den iranischen bzw. iranisch geführten Bodentruppen und daneben auch dem einen oder anderen Russen immerhin Schaden zugefügt hat, eingestellt.


Im Irak wurde nicht nur die Unabhängigkeit der Kurden nicht unterstützt, das immer noch völlig unterbesetzte amerikanische Außenmisterium war auch nicht in der Lage, Barzani wenigstens vorerst vom Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.


https://www.the-american-interest.com/2017/10/18/fall-kirkuk-made-iran/

* Rein vorsorglich: Die Vertreibung des IS aus Raqqa ist natürlich zu begrüßen. Aber der IS wäre natürlich auch unter jedem anderen halbwegs realistisch denkbaren Obama-Nachfolger aus Raqqa vertrieben worden.

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Was für ein Elend...

alex @, Sonntag, 22. Oktober 2017, 11:10 (vor 419 Tagen) @ NN

Nachtrach: Ich bin für diesen Monat schon hinter der Bezahlschranke der WaPo, aber seis drum, du bist ja nicht humorlos.

Oh hey no big whoop but I've updated this post and discovered that I am up to 115 tweets in this thread:

https://twitter.com/dandrezner/status/917073644836319232


Das Vorhandensein von Tagespflege sollte man im gegebenen Fall vehement begrüßen. Es wäre aber besser, wenn sie im Weißen Haus nicht nötig wäre.


Ja,ja, der Vollpfosten Trump.
Ein Irrer im Weißen Haus und klar sind die Kommentare des Personals frei von jedem Zweifel.
Da mittlerweile hinreichend bekannt ist, was für Teufel alle amerikanischen Präsidenten waren, amüsiere ich mich zwar über die ein oder andere Anekdote, aber ernst nehmen oder daraus Befürchtungen ableiten?

Die habe ich aus anderen Gründen. Zum Beispiel, warum die USA und Israel aus der UNESCO ausgestiegen sind.
Wo doch nur wahrheitsliebende Menschenschlächter diesen Laden dominieren.

https://tapferimnirgendwo.com/2017/10/19/ein-witz-namens-menschenrechtsrat/

For the record: An dem Ausstieg aus der UNESCO kann ich mich nicht stoßen.

Klar finde ich es in Ordnung, über Trump zu lästern, aber es gibt auch andere Blickwinkel:

http://juedischerundschau.de/trumps-top-ten-die-verschwiegenen-erfolge-des-us-praesiden...

Dass es auch andere Blickwinkel gibt, ist schreiend banal.

Die verlinkte Liste ist größtenteils gaga, und ich wundere mich wirklich darüber, dass du so einen ignoranten Schrott verlinkst.

Was ist los? Muss ich den von Dir mir zugebilligten Humor bei Dir in Frage stellen?

Wenn man sagt, dass Trump die verfehlte Syrien-Politik Obamas* fortsetzt, dann ist das noch freundlich formuliert.

Auch Lieberman formuliert in diesem Zusammenhang freundlich:


https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-israel/israel-sees-assad-winnin...

Obendrein wurde das TOW-Program für die CIA-zertifzierten Rebellen, das den iranischen bzw. iranisch geführten Bodentruppen und daneben auch dem einen oder anderen Russen immerhin Schaden zugefügt hat, eingestellt.


Im Irak wurde nicht nur die Unabhängigkeit der Kurden nicht unterstützt, das immer noch völlig unterbesetzte amerikanische Außenmisterium war auch nicht in der Lage, Barzani wenigstens vorerst vom Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.

Sind denn die Amis für jeden kurdischen Trottel verantwortlich?
Es gab weiß Gott genügend Warnungen das Referendum betreffend, Osten-Sacken hat dazu ein paar kluge Sachen geschrieben.
https://jungle.world/blog/von-tunis-nach-teheran/2017/09/brief-aus-suleymaniah-warum-di...
Auch diese Beobachtung macht deutlich, wie bekloppt einige Kurden unterwegs sind:
https://www.facebook.com/thomas.ostensacken/posts/10210024574922899

Was für ein Elend...

NN, Dienstag, 24. Oktober 2017, 20:04 (vor 417 Tagen) @ alex

Nachtrach: Ich bin für diesen Monat schon hinter der Bezahlschranke der WaPo, aber seis drum, du bist ja nicht humorlos.

Oh hey no big whoop but I've updated this post and discovered that I am up to 115 tweets in this thread:

https://twitter.com/dandrezner/status/917073644836319232


Das Vorhandensein von Tagespflege sollte man im gegebenen Fall vehement begrüßen. Es wäre aber besser, wenn sie im Weißen Haus nicht nötig wäre.


Ja,ja, der Vollpfosten Trump.
Ein Irrer im Weißen Haus und klar sind die Kommentare des Personals frei von jedem Zweifel.
Da mittlerweile hinreichend bekannt ist, was für Teufel alle amerikanischen Präsidenten waren, amüsiere ich mich zwar über die ein oder andere Anekdote, aber ernst nehmen oder daraus Befürchtungen ableiten?

Die habe ich aus anderen Gründen. Zum Beispiel, warum die USA und Israel aus der UNESCO ausgestiegen sind.
Wo doch nur wahrheitsliebende Menschenschlächter diesen Laden dominieren.

https://tapferimnirgendwo.com/2017/10/19/ein-witz-namens-menschenrechtsrat/

For the record: An dem Ausstieg aus der UNESCO kann ich mich nicht stoßen.

Klar finde ich es in Ordnung, über Trump zu lästern, aber es gibt auch andere Blickwinkel:

http://juedischerundschau.de/trumps-top-ten-die-verschwiegenen-erfolge-des-us-praesiden...

Dass es auch andere Blickwinkel gibt, ist schreiend banal.

Die verlinkte Liste ist größtenteils gaga, und ich wundere mich wirklich darüber, dass du so einen ignoranten Schrott verlinkst.

Was ist los? Muss ich den von Dir mir zugebilligten Humor bei Dir in Frage stellen?


Nagut.

Wenn man sagt, dass Trump die verfehlte Syrien-Politik Obamas* fortsetzt, dann ist das noch freundlich formuliert.

Auch Lieberman formuliert in diesem Zusammenhang freundlich:


https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-israel/israel-sees-assad-winnin...

Obendrein wurde das TOW-Program für die CIA-zertifzierten Rebellen, das den iranischen bzw. iranisch geführten Bodentruppen und daneben auch dem einen oder anderen Russen immerhin Schaden zugefügt hat, eingestellt.


Im Irak wurde nicht nur die Unabhängigkeit der Kurden nicht unterstützt, das immer noch völlig unterbesetzte amerikanische Außenmisterium war auch nicht in der Lage, Barzani wenigstens vorerst vom Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.

Sind denn die Amis für jeden kurdischen Trottel verantwortlich?

Nein, natürlich nicht.

Es gab weiß Gott genügend Warnungen das Referendum betreffend, Osten-Sacken hat dazu ein paar kluge Sachen geschrieben.
https://jungle.world/blog/von-tunis-nach-teheran/2017/09/brief-aus-suleymaniah-warum-di...

Ja.

Auch diese Beobachtung macht deutlich, wie bekloppt einige Kurden unterwegs sind:
https://www.facebook.com/thomas.ostensacken/posts/10210024574922899

Ja und?!

Schonmal darüber nachgedacht, wenn man einige Schweizer, Deutsche oder Amerikaner zitieren würde?

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Was für ein Elend...

alex @, Samstag, 28. Oktober 2017, 17:29 (vor 413 Tagen) @ NN


Die verlinkte Liste ist größtenteils gaga, und ich wundere mich wirklich darüber, dass du so einen ignoranten Schrott verlinkst.

Was ist los? Muss ich den von Dir mir zugebilligten Humor bei Dir in Frage stellen?

Nagut.

Wenn man sagt, dass Trump die verfehlte Syrien-Politik Obamas* fortsetzt, dann ist das noch freundlich formuliert.

Auch Lieberman formuliert in diesem Zusammenhang freundlich:


https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-israel/israel-sees-assad-winnin...

Obendrein wurde das TOW-Program für die CIA-zertifzierten Rebellen, das den iranischen bzw. iranisch geführten Bodentruppen und daneben auch dem einen oder anderen Russen immerhin Schaden zugefügt hat, eingestellt.


Im Irak wurde nicht nur die Unabhängigkeit der Kurden nicht unterstützt, das immer noch völlig unterbesetzte amerikanische Außenmisterium war auch nicht in der Lage, Barzani wenigstens vorerst vom Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.

Sind denn die Amis für jeden kurdischen Trottel verantwortlich?


Nein, natürlich nicht.

Es gab weiß Gott genügend Warnungen das Referendum betreffend, Osten-Sacken hat dazu ein paar kluge Sachen geschrieben.
https://jungle.world/blog/von-tunis-nach-teheran/2017/09/brief-aus-suleymaniah-warum-di...


Ja.

Auch diese Beobachtung macht deutlich, wie bekloppt einige Kurden unterwegs sind:
https://www.facebook.com/thomas.ostensacken/posts/10210024574922899


Ja und?!

Schonmal darüber nachgedacht, wenn man einige Schweizer, Deutsche oder Amerikaner zitieren würde?

Ich denke ständig darüber nach...:-D
Allerdings, bei einem Parlamentarier hiesiger Konvenienz habe ich SO einen Schrott noch nie gehört.
Selbst Claudia Roth stinkt da ab...

Was für ein Elend...

NN, Sonntag, 29. Oktober 2017, 12:55 (vor 412 Tagen) @ alex


Die verlinkte Liste ist größtenteils gaga, und ich wundere mich wirklich darüber, dass du so einen ignoranten Schrott verlinkst.

Was ist los? Muss ich den von Dir mir zugebilligten Humor bei Dir in Frage stellen?

Nagut.

Wenn man sagt, dass Trump die verfehlte Syrien-Politik Obamas* fortsetzt, dann ist das noch freundlich formuliert.

Auch Lieberman formuliert in diesem Zusammenhang freundlich:


https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-israel/israel-sees-assad-winnin...

Obendrein wurde das TOW-Program für die CIA-zertifzierten Rebellen, das den iranischen bzw. iranisch geführten Bodentruppen und daneben auch dem einen oder anderen Russen immerhin Schaden zugefügt hat, eingestellt.


Im Irak wurde nicht nur die Unabhängigkeit der Kurden nicht unterstützt, das immer noch völlig unterbesetzte amerikanische Außenmisterium war auch nicht in der Lage, Barzani wenigstens vorerst vom Unabhängigkeitsreferendum abzuhalten.

Sind denn die Amis für jeden kurdischen Trottel verantwortlich?


Nein, natürlich nicht.

Es gab weiß Gott genügend Warnungen das Referendum betreffend, Osten-Sacken hat dazu ein paar kluge Sachen geschrieben.
https://jungle.world/blog/von-tunis-nach-teheran/2017/09/brief-aus-suleymaniah-warum-di...


Ja.

Auch diese Beobachtung macht deutlich, wie bekloppt einige Kurden unterwegs sind:
https://www.facebook.com/thomas.ostensacken/posts/10210024574922899


Ja und?!

Schonmal darüber nachgedacht, wenn man einige Schweizer, Deutsche oder Amerikaner zitieren würde?


Ich denke ständig darüber nach...:-D
Allerdings, bei einem Parlamentarier hiesiger Konvenienz habe ich SO einen Schrott noch nie gehört.
Selbst Claudia Roth stinkt da ab...

Wenn du mit SO im engeren Sinne religiöse "Begründungen" meinst, wirst du b.a.w. wohl Recht behalten.

Aber Claudia Roth ist nun gegenüber Diether Dehm, Ulla Jelpke oder aber natürlich auch dem einen oder anderen neuen AfD-Abgeordneten eine ebenso vernünftige wie gemäßigte Person.

So sehr ich bei bestimmten Leuten, deren Ansichten ich nicht teile, mitunter einen Fön kriege: Um dies in ein Verhältnis zu setzen und/oder auszumachen, wer wirklich der Feind ist, denke zuweilen daran, wie sich bestimmte Personen verhalten würden, wenn sie 50% hätten.

Das kann man zwar nicht wissenschaftlich beweisen, aber die Bewunderung von lupenreinen Tyrannen (also mehr als ein häufig naives Appeasement) oder mitunter auch die Beobachtung durch den Verfassungsschutz sind ganz gute Indikatoren dafür, was Andersdenkenden ggf. alles drohen würde.

50% für die Claudia-Roth-Partei sind nun keine schöne Vorstellung, aber ich würde es ggf. für sehr unwahrscheinlich halten, dass man mich regierungshalber in den Knast steckte oder (weit über höhere Steuern hinaus) enteignete.

------

This is the kind of stuff that makes Putin's guys at RT look professional and detached by comparison:

https://twitter.com/RadioFreeTom/status/924463899616907266

Was für ein Elend...

udosefirothh, Mittwoch, 01. November 2017, 11:25 (vor 409 Tagen) @ NN

So sehr ich bei bestimmten Leuten, deren Ansichten ich nicht teile, mitunter einen Fön kriege: Um dies in ein Verhältnis zu setzen und/oder auszumachen, wer wirklich der Feind ist, denke zuweilen daran, wie sich bestimmte Personen verhalten würden, wenn sie 50% hätten.
______________________________________________________________________________

Das NN wäre dann wohl die Nagelprobe und die, na ja denken wir lieber nicht
an die Ausführungen. Bei all meinen Vorurteilen, das wäre eine neue "Brave
new world"- ich traue Personen wie Jelpke, Bartsch, Ödzdemir eben nicht.

Was für ein Elend...

NN, Samstag, 04. November 2017, 11:24 (vor 406 Tagen) @ udosefirothh

So sehr ich bei bestimmten Leuten, deren Ansichten ich nicht teile, mitunter einen Fön kriege: Um dies in ein Verhältnis zu setzen und/oder auszumachen, wer wirklich der Feind ist, denke zuweilen daran, wie sich bestimmte Personen verhalten würden, wenn sie 50% hätten.
______________________________________________________________________________

Das NN wäre dann wohl die Nagelprobe und die, na ja denken wir lieber nicht
an die Ausführungen. Bei all meinen Vorurteilen, das wäre eine neue "Brave
new world"- ich traue Personen wie Jelpke, Bartsch, Ödzdemir eben nicht.

Es kann als wahrscheinlich gelten, dass Özdemir ein Demokrat ist. Jelpke gibt dies allenfalls vor.

Was für ein Elend...

NN, Freitag, 20. Oktober 2017, 11:56 (vor 421 Tagen) @ alex

Was für ein Elend...

NN, Freitag, 20. Oktober 2017, 12:43 (vor 421 Tagen) @ alex
bearbeitet von NN, Freitag, 20. Oktober 2017, 13:07

Very serious situation in Iraqi Kurdistan. Fighting now at 50 km from regional capital Erbil. People here on Kurdish side very worried.

https://twitter.com/HaraldDoornbos/status/921314772578168832


Um es klar zu sagen: Die irakischen Kurden, die als Verbündeter des Westens die Hauptlast im Kampf gegen den IS im Irak getragen haben, werden mehr oder weniger im Stich gelassen.

Die amerikanische Regierung, die sich in schärferer Rhetorik gegenüber dem iranischen Regime übt und eher symbolisch als de facto das Atomabkommen kündigte, erklärt sich (wie Sigmar G.) im Konflikt zwischen der zunehmend unter iranischem Einfluss stehenden irakischen Zentralregierung und den Kurden für neutral und ruft zum Frieden auf.

Dazu kam das Ganze auch noch mit Ansage.

Der Fisch stinkt vom Kopf.

Und nochwas: Das Atomabkommen, an das sich das iranische Regime technisch gehalten hat, besagt nicht, das der Signatarstaat USA nichts gegen die expansive Politik desselben in Syrien und im Irak unternehmen darf.


Derpty derp derp... - "State Department: 'Not aware' of Iranian coordination with Iraq"

https://twitter.com/PhillipSmyth/status/921233081989677058

Was für ein Elend...

Jana @, Dienstag, 03. Oktober 2017, 12:29 (vor 438 Tagen) @ NN

Zusätzlich zu Deinen Ausführungen hier noch ein Artikel über das Verhältnis der Steuerzahler und -bezieher:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/juergen-fritz-oekonomische-zukunft-deutsch...

Was für ein Elend...

NN, Dienstag, 03. Oktober 2017, 19:18 (vor 438 Tagen) @ Jana

Zusätzlich zu Deinen Ausführungen hier noch ein Artikel über das Verhältnis der Steuerzahler und -bezieher:

http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/juergen-fritz-oekonomische-zukunft-deutsch...

Das Verlinken von Artikeln aus rechtsesoterischen Netzpostillen ersetzt keine eigenen Argumente.

Was für ein Elend...

Jana @, Dienstag, 03. Oktober 2017, 22:37 (vor 438 Tagen) @ NN

"Das Verlinken von Artikeln aus rechtsesoterischen Netzpostillen ersetzt keine eigenen Argumente."

Ich bin alles andere als ein Epochtimes-Fan. Da sich der Artikel aber stark auf Heinssohn bezieht, den ich in Sachen Wirtschaftsleistung und Wirtschaftsprognose für intelligent & ohne Scheuklappen halte, habe ich ihn verlinkt. ... Ich gebe zu, dass ich mir hier keine Mühe mit eigener Argumentation gemacht habe, aber für mich ist das Thema schon seit so vielen Jahren durch, dass ich keine Lust hab, damit neu anzufangen.

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Was für ein Elend...

alex @, Montag, 02. Oktober 2017, 18:49 (vor 439 Tagen) @ NN


Aber all das macht der Herz-Jesu-Sozialist Blüm natürlich nicht, sondern faselt lieber völligen ökonomischen Schwachsinn. Ganz interessant ist übrigens die obszöne Volte (Blüm ist nicht der erste, der dieses Ressentiment pflegt), dass es Milliardären sehr übel genommen wird, wenn sie einen wirklich erheblichen Teil ihres Vermögens in eine oder mehrere nachweislich wohltätige Stiftungen stecken. Derselbe Schmonz richtete sich vor ein paar Jahren gegen einen deutschen Milliardär, der es gewagt hatte, den übergroßen Teil seines Vermögens in eine wohltätige Stiftung zu packen. Hätte er darauf verzichtet, wäre er von den Etatisten und (Herz-Jesu-)Sozialisten nicht angefriffen worden.

Grundsätzlich glaube ich, dass ein reicher Mensch, der sein Geld nutzt, um langfristig die Lebensumstände von allen Menschen zu verbessern, effektiver arbeitet als eine staatliche Institution.
Die gierigen Griffel eines Nobbi Blüm und seiner Gesinnungsgenossen sind mir zutiefst unsympathisch.

Aber was soll all das Klagen...Der Sozialstaat befindet sich auf der Zielgeraden und wird in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben.


Wieso sich allerdings der Sozialstaat auf der Zielgeraden befindet und in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben sollte, ist mir nicht klar.

Fast könnte man meinen, hier spräche ein gewohnheitslinker Pessimist.

Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten.

Zumal ist es eben mitnichten so, dass in westlichen Staaten die Wähler (wirklich) konservativer und/oder rechtspopulistischer Parteien einen Abbau von Staatstätigkeit in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wünschten. Dieser Umstand mag in unterschiedlichen Staaten ein unterschiedliches Gepräge haben, aber einen weit verbreiteten Wunsch nach mehr ökonomischen Liberalisierungen kann ich nirgend wirklich ausmachen.

Es ging mir nicht um politische Mehrheiten, die den Wohlfahrtsstaat abschaffen wollen.
Als Anhänger einer sozialen Marktwirtschaft sehe ich auch den Sozialstaat nicht in Gefahr, nur der überbordende Wohlfahrtsstaat ist mir zuwider.
Und der schafft sich, wie von Jana schon beschrieben, auf andere Weise ab als über politische Mehrheiten...

Was für ein Elend...

NN, Montag, 02. Oktober 2017, 20:19 (vor 439 Tagen) @ alex


Aber all das macht der Herz-Jesu-Sozialist Blüm natürlich nicht, sondern faselt lieber völligen ökonomischen Schwachsinn. Ganz interessant ist übrigens die obszöne Volte (Blüm ist nicht der erste, der dieses Ressentiment pflegt), dass es Milliardären sehr übel genommen wird, wenn sie einen wirklich erheblichen Teil ihres Vermögens in eine oder mehrere nachweislich wohltätige Stiftungen stecken. Derselbe Schmonz richtete sich vor ein paar Jahren gegen einen deutschen Milliardär, der es gewagt hatte, den übergroßen Teil seines Vermögens in eine wohltätige Stiftung zu packen. Hätte er darauf verzichtet, wäre er von den Etatisten und (Herz-Jesu-)Sozialisten nicht angefriffen worden.


Grundsätzlich glaube ich, dass ein reicher Mensch, der sein Geld nutzt, um langfristig die Lebensumstände von allen Menschen zu verbessern, effektiver arbeitet als eine staatliche Institution.
Die gierigen Griffel eines Nobbi Blüm und seiner Gesinnungsgenossen sind mir zutiefst unsympathisch.

Aber was soll all das Klagen...Der Sozialstaat befindet sich auf der Zielgeraden und wird in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben.


Wieso sich allerdings der Sozialstaat auf der Zielgeraden befindet und in seiner heutigen Form Blüm nicht lange überleben sollte, ist mir nicht klar.

Fast könnte man meinen, hier spräche ein gewohnheitslinker Pessimist.

Und auch umgekehrt kann ich, zumindest Deutschland anbetreffend, am Horizont keine politischen Mehrheiten ausmachen, die den Sozialstaat in seiner heutigen Form abschaffen könnten/wollten.

Zumal ist es eben mitnichten so, dass in westlichen Staaten die Wähler (wirklich) konservativer und/oder rechtspopulistischer Parteien einen Abbau von Staatstätigkeit in der Wirtschafts- und Sozialpolitik wünschten. Dieser Umstand mag in unterschiedlichen Staaten ein unterschiedliches Gepräge haben, aber einen weit verbreiteten Wunsch nach mehr ökonomischen Liberalisierungen kann ich nirgend wirklich ausmachen.


Es ging mir nicht um politische Mehrheiten, die den Wohlfahrtsstaat abschaffen wollen.
Als Anhänger einer sozialen Marktwirtschaft sehe ich auch den Sozialstaat nicht in Gefahr, nur der überbordende Wohlfahrtsstaat ist mir zuwider.
Und der schafft sich, wie von Jana schon beschrieben, auf andere Weise ab als über politische Mehrheiten...

Ich habe es vernommen - etwas konkreter oder ausführlicher sollte deine bzw. Janas Prognose dann aber doch ausfallen.

Siehe mein Vorposting.

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