Musa Dagh, Erdogan und der ganz alltägliche Schwachsinn

Divara @, Freitag, 23. Dezember 2011, 17:10 (vor 5223 Tagen) @ H..

Allerdings frage ich mich, warum in Deinem Fall die Hautfarbe überhaupt eine Rolle spielt (Sachfrage!).

Das kommt von das: Die erwähnten Freunde sind Portugiesen, also Mihis.
Sie erzählen:
"R. hat einen neuen Freund".
Ich: "Ist er Portugiese?"
Antwort: "Nein, er ist schwarz".
Und dann folgt das Übliche.

Klar, wäre er Japaner, würde man auch nicht sagen: "Nein, er ist gelb."

Wahrscheinlich darf man bald auch nicht mehr sagen, ob jemand ein Mann oder eine Frau ist. Es muss dann heißen: "R. hat eine neue Beziehung."

Also bei meinen Workshops ist so ziemlich alles bunt gemischt - von der Hautfarbe bis zur Kopfbedeckung, sozusagen. Aber irgendwann hatte ich mal 'nen Jungen dazwischen, der war sowas von schwarz, das dürfte es im ganzen Kaff nicht nochmal geben. Insofern durchaus erwähnenswert.

Das ist in NRW in jeder Schulklasse so, zumindest in den Städten.


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